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Test 1, Zwo

Test 1, Zwo

13. Januar 2008, 23:11 Uhr Für Nerds Halla

Schöne Grüße aus dem Maschinenraum.

Redaktionssystem oder doch nicht?

Redaktionssystem oder doch nicht?

13. Oktober 2006, 21:10 Uhr Für Nerds Halla

Perun aka. Vladimir Simovic läßt sich in diesem lesenswerten Beitrag über Redaktions- und CM-Systeme als “Jobmaschine” aus. Galten diese vor Jahren noch als “Jobkiller” im Bereich Webdesign, so hat sich das seiner Meinung nach im Laufe der Zeit ins Gegenteil verkehrt.

Eine Auffassung die ich voll und ganz unterschreiben würde. Noch vor wenigen Jahren stand ich Systemen wie Joomla (vormals Mambo), Typo 3 oder gar Wordpress sehr skeptisch gegenüber. Selbst coden macht sexy und ist das einzig wahre - so sah ich das damals. In der Zwischenzeit aber muss ich sagen: Mit einem Redaktionssystem im Hintergrund fährt man besser. Lästige Standardarbeiten im Backend (z.B. das Verarbeiten von User-Daten, Validierungen, Benutzerverwaltungen etc.) werden einem abgenommen, der Code ist i.A. besser, sicherer und moderner (im Alleingang kann man unmöglich dieselbe Qualität erreichen wie ein Team von Entwicklern, das über Jahre hinweg tüftelt und codet) als bei einer Eigenentwicklung, man kommt schneller an Ergebnisse und der Auftraggeber ist nicht an einen Entwickler gebunden. Man kann sich viel mehr auf das Umsetzen der Vorgaben fürs Frontend konzentrieren, die Entwicklungszeiten sinken von mehreren Monaten auf wenige Wochen, trotzdem geht einem die Arbeit nicht aus.

Allein im letzten Monat habe ich zwei Projekte mit einem Wordpress-Backend aus der Taufe gehoben (JanDoerrie.com und Aeco-Teulada-Moraira.com, wird noch mit Inhalten befüllt), bei beiden Projekten betrug die Entwicklungszeit nur wenige Wochen, für letzteres habe ich eigens sogar zwei Plugins programmiert und einige weitere modifiziert (u.a. die Kontaktformulare, deren Funktionalität mittels benutzerdefinierten Feldern gesteuert werden kann). Die von Perun angesprochene “Zusatzqualifikation” in Bezug auf CMS’se oder Frameworks nehme ich ebenfalls als solche wahr: So sprach mich z.B. eine Agentur gezielt auf meine Wordpress-Kenntnisse hin an.

Selbst Coden bringt Erfahrung und Know-How. Bestehenden Code verwenden und erweitern bringt Ergebnisse, ohne das diese gezwungenermaßen an Individualität verlieren. An dieser Weisheit ist durchaus was dran, wie ich in den letzten Jahren gelernt habe.

mal wieder Wordpress…

mal wieder Wordpress…

21. September 2006, 19:33 Uhr Für Nerds Halla

Als ich vor über einem Jahr mit Reality on the Rocks gestartet bin, stand dahinter eine einfache Motivation: Ich war neugierig auf Wordpress und wollte damit experimentieren. Im Laufe der Zeit kam auch noch die Lust an der Schreiberei dazu und auch das Verständnis für Wordpress wuchs.

So langsam scheint sich das bezahlt zu machen: Heute kam schon wieder ein Auftrag rein, der mit Wordpress als “Lightweight” CMS umgesetzt werden soll, mittlerweile der dritte in Folge. Wordpress bietet dabei aus Sicht des Kunden eine Reihe von Vorteilen gegenüber einer Eigenentwicklung:

  • es fallen keine Lizenzgebühren an
  • der Code ist robust und verhältnismäßig sicher
  • regelmäßige Updates und Patches werden geliefert, das hält die Folgekosten klein
  • der Kunde kann fast alles selbst administrieren
  • Ganz wichtig: durch die hohe Verbreitung des Systems findet sich immer jemand, der sich damit auskennt. Er ist also nicht an mich als “Webmaster” gebunden, sondern kann bei Bedarf wechseln.
  • die Umsetzung eines Projekts benötigt im Vergleich mit einer Eigenentwicklung nur einen Bruchteil der Zeit
  • freie Plugins (bspw. für den Spamschutz oder für Bildergallerien) sind bei Bedarf in Hülle und Fülle kostenlos verfügbar
  • die Suchmaschienenoptimierung ist ungeschlagen (ein echtes Killerargument)

Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen, das sind nur Punkte, die mir adHoc aus Kundensicht einfallen…..