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Talentfrei und Merkbefreit

Talentfrei und Merkbefreit

25. Januar 2008, 17:44 Uhr Derber Shit, Alter! , Netzfundstücke Halla

Es gibt genau eine Zeit, zu der man mit Dieter Bohlen Mitleid haben darf: Während der Vorrunden der Reality-Casting-Soap “Deutschland sucht den Superstar”. Was sich hier vor der Kamera verheizen läßt, ist wirklich beispiellos. Und zum Schreien komisch.

Daher der Super-Tipp : Einfach youTube einschalten und sich die talentfreisten Kandidaten werbefrei und ohne DSDS-Beiwerk ansehen. Noch schnell die Lieblingslinks verlinken, bevor aus dem Spaß wieder Ernst wird und man nur noch die stimmgewaltigen aber stinklangweiligen Kandidaten der nächsten Runde zu sehen bekommt:

  1. Raymund
  2. Tobias
  3. Mario

Heiratsmusik

Heiratsmusik

4. März 2007, 14:35 Uhr Heavy Rotation , Netzfundstücke Halla

Soweit ist es schon gekommen: Mit Kumpels unterhält man sich hier und da mal spaßeshalber übers Heiraten - vor ein paar Jahren war das noch ein Tabuthema wie Hodenkrebs. Immerhin wünscht er sich anstelle eines spießigen Alleinunterhalters Mother Tongue als musikalische Begleitung.

Die Frage ist nur: Was nehmen die Brüder als Gage für einen Auftritt? Bliebe das im Budget?
Keine Ahnung - aber ich könnte ihm stattdessen Monster Magnet empfehlen. Vom Namen her geben sich beide nicht viel und dank der obligaten, legendären Monster Magnet Gogos wüßte er auch gleich, was er künftig verpaßt. Gibts für schlappe 15-20.000$ Gage am Abend.

Oder doch lieber eine andere Band? Die Preisliste kann er sich ja schon mal ansehen.

Multinationalitism Galore

Multinationalitism Galore

25. Februar 2007, 04:34 Uhr Heavy Rotation Halla

Als Halb-Schweizer mitten in Deutschland die Mucke einer Band aus L.A., USA mit einem Album namens “Switzerland” und dem Titel “Germans in Mexico” zu hören, die sich über Frankreichs WM-Mannschaft lustig machen, das entbehrt nicht einer gewissen Komik.

Missing Link

Missing Link

12. September 2006, 10:30 Uhr Für Nerds , Political correctness Halla

[DRM - Digital Rights Management] rettet das Geschäftsmodell der Industrie, welche kommerzielle Inhalte produziert. Aber DRM sperrt Kultur in technischen Geräten ein – und die Maschine gibt Ihnen nur Zugriff, wenn Sie den richtigen Schlüssel haben. Das bedeutet wahrscheinlich, dass wir in zehn Jahren überhaupt keinen Zugriff mehr darauf haben, weil sich die Software ändert. Die Bücher aus dem 16. Jahrhundert hingegen können wir heute noch lesen, wir müssen sie nur aufschlagen.

Guter Punkt, den er da anspricht: Digitale Technologien unterliegen extrem kurzen Innovationszyklen. Lawrence Lessig, Verfassungsrechtes und Begründer der Creative Commons Initiative im Interview. (via Netzpolitik.org).