Google machts geschickt
23. Februar 2007, 10:36 Uhr Industrie? Anarchie! Halla
Microsoft sorgt sich mal wieder um das Wohlergehen seiner Kunden und stattet das neue Office 2007 mit einem Rückkanal aus, über den die Software nachhause und mit einem Marktforschungsunternehmen telefonieren darf - ungefragt, versteht sich.
Sowohl WebTrends als auch Microsoft beteuern, die gesammelten Daten nicht missbräuchlich zu verwenden. (Golem)
Die Daten seien nicht personenbezogen und angeblich geht es lediglich darum, die Qualität der Hilfefunktion zu verbessern. Aber muss das denn wirklich heimlich passieren? Könnte man vorher nicht den jeweiligen User um Zustimmung bitten? Wohl eher unpraktisch, denn Heise merkt zu Recht an, dass…
[…] sich der anscheinend selbst generierte numerische Code, den etwa Word an Webtrends schickt, mit dem Lizenzschlüssel des aussendenden Office korrelieren lässt und damit auch weitere Schlüsse über den Anwender ermöglicht.
Google Apps hat derartige Probleme nicht: Die “Office-Suite” befindet sich ohnehin schon online - nauchhause telefonieren ist also gänzlich überflüssig. Ein Durchsuchen der eigenen Server reicht bereits aus (und damit kennt Google sich ja recht gut aus), um wertvolle Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten der User zu machen zu können.
Psst…: OpenOffice!





