Die Kategorie „Netzfundstücke“

Nicht auf meinem Mist gewachsen. Dinge, auf die ich nie selbst gekommen wäre, die aber für einen schnöden Del.icio.us-Link zu schade sind…

97 Beiträge in dieser Kategorie.

Talentfrei und Merkbefreit

Talentfrei und Merkbefreit

25. Januar 2008, 17:44 Uhr Derber Shit, Alter! , Netzfundstücke Halla

Es gibt genau eine Zeit, zu der man mit Dieter Bohlen Mitleid haben darf: Während der Vorrunden der Reality-Casting-Soap “Deutschland sucht den Superstar”. Was sich hier vor der Kamera verheizen läßt, ist wirklich beispiellos. Und zum Schreien komisch.

Daher der Super-Tipp : Einfach youTube einschalten und sich die talentfreisten Kandidaten werbefrei und ohne DSDS-Beiwerk ansehen. Noch schnell die Lieblingslinks verlinken, bevor aus dem Spaß wieder Ernst wird und man nur noch die stimmgewaltigen aber stinklangweiligen Kandidaten der nächsten Runde zu sehen bekommt:

  1. Raymund
  2. Tobias
  3. Mario

Snailmail

Snailmail

16. Juli 2007, 11:11 Uhr Netzfundstücke Halla

Da schau mal einer an: Die Betreiber des Marketing-Blogs haben sich mal wieder mit Grüßen gemeldet - postalisch mit einer Postkarte, ganz old-skool (ja, genau die hier). Endlich mal was anderes als immer nur Rechnungen im Briefkasten… obwohl ich ja nicht gedacht hätte, daß hier noch immer viele Leser mitlesen, die auch schon vor einem Jahr mitgelesen haben. Schließlich gab es seitdem thematisch doch einen ziemlichen Umbruch, eine längere Blogpause und eine geringere Postfrequenz.

Aber egal, vielen Dank für das Kärtchen und in diesem Sinne: Ebenfalls beste Grüße und einen schönen Tag.

Traffic-Monster

Traffic-Monster

21. Juni 2007, 18:25 Uhr Netzfundstücke Halla

Ellacoya (wer auch immer das ist) hat den von nordamerikanischen Breitband-Kunden erzeugten Traffic  im Netz analysiert.

Das unglaubliche Ergebnis:

YouTube. 20% des HTTP-Traffics oder fast 10% des kompletten Internet-Datenverkehrs gehen auf das Konto des Videohosters. (via)

Dass youTube ungeheuren Traffic erzeugt, kann man sich denken. Dass es aber derart(!) viel ist, hätte ich niemals für möglich gehalten.  Das kommt also davon,  wenn ich hier immer mal wieder ein youTube-Video einbinde…

Memory

Memory

29. Mai 2007, 14:28 Uhr Netzfundstücke Halla

Das Bildblog berichtet über das “Tierbaby-Memory” Spiel auf Bild.de und “spammt” dessen Highscorelisten mit Grüßen zu. Eine schöne Werbung :-)

Zugegeben, es mag sein, daß der gemeine Bildleser mit dem Spiel überfordert ist (oh, der Spruch war jetzt schwer arrogant), und damit dem Bildblog den Einzug in die Highscoreliste erleichtert, aber ich frage mich gerade ernsthaft, wie man dieses Memory in nur 20 Sekunden mit 12 Zügen gewinnen kann?! Unter Umständen steckt mir das Wochenende noch etwas in den Knochen, aber ich brauche schon so um die 50 Sekunden bei etwa 25 Zügen… Oder es gibt einen Trick beim Memory-Spielen den ich nicht kenne.

Full Metal Village

Full Metal Village

23. April 2007, 10:45 Uhr Netzfundstücke Halla

Mit dem Sommer steht auch die die Festivalsaison wieder vor der Tür, und ein spezieller Name steht dabei wie kein anderer für Rock’n'Roll Heavy Metal und Dosenbier: Das Wacken Open Air.
Wacken ist ein Kuhdorf mit 1800 Seelen irgendwo im Norden der Republik, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Kleinbürgerlich-Spießige Gemütlichkeit galore. Bis zum ersten Augustwochende, jeden Jahres, wenn 60.000 Heavy-Metal Fans aus allen möglichen Ländern das Dorf überfallen und dort feiern.

Über diesen Clash of Cultures (der aber in aller Freundschaft abläuft) hat Sung-Hyung Cho (wtf?!) einen Dokumentarfilm gedreht: “Full Metal Village”.

Der Film zeigt einen Kontrast, wie er größer nicht sein könnte: Auf der einen Seite die Kühe-fütternden Telekom-Kleinaktionäre, die Sonntags zum Frühschoppen mit der Feuerwehrkappelle gehen und auf der anderen die langhaarigen, Bier-Frühstückenden Heavy-Metal Freaks, deren Musik jedem ohne einen Zugang dazu einfach nur wie infernalischer Lärm vorkommen muss. Grandios.

Auf der Website der Zeit Online kann man sich einen Trailer und einge Bilder aus dem Film ansehen.

Knut der Eisbaer

Knut der Eisbaer

12. April 2007, 16:22 Uhr Netzfundstücke Halla

Knut ist süß, keine Frage. Gar nicht süß hingegen ist das Verhalten des Berliner Zoos, in dem Knut wohnt.

Wer sich für den Pressebereich auf der Website registrieren will, der muss eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen. Darin heißt es u.a.:

Der Vertragspartner verpflichtet sich,
[…]
2. die Materialien nicht für Darstellungen zu verwenden oder zu überlassen, die die Zoologischer Garten Berlin AG oder ihre Mitarbeiter in einem ungünstigen Licht erscheinen lassen;

Ich muss schon sagen: Der Berliner Zoo bzw. dessen Betreiber haben eine merkwürdige Auffassung von Pressefreiheit (Tagesspiegel Online, via)

Apropos Knut: Kennt jemand Sybille Weischenberg? Die selbsternannte “Society-Expertin”, die ständig ihren Senf zum Privatleben von (Möchtegern-)Promis geben muss? Die Frau kommentiert gelegentlich im Frühstücksfernsehen und ist für mich mit ihrer unerträglichen Anwesenheit zu einem wesentlich Teil dafür verantwortlich, mich morgends endgültig aus dem Haus in die Uni zu treiben.

Auf die Frage heute morgen, warum Knut als so süß empfunden werde, fing sie an zu schwadronieren und blubberte was vom Bären, der von Mutter verstoßen wurde, der sein Brüderchen verloren hat und das es das sei, was das Herz der Menschen berühren würde.

Bullshit. Vielleicht sollte die gute Frau einfach nochmal ihr Biologiebuch aus der Mittelstufe rauskramen. Und nachlesen, was man unter dem Kindchenschema versteht.

Transatlantik

Transatlantik

9. April 2007, 12:47 Uhr Netzfundstücke Halla

Schon lange kann man Google lange nach der Antwort auf das Leben, das Universum und alle anderen Fragen fragen und erhält eine durchaus korrekte und schlüssige Antwort darauf. Ich weiß - alter Hut. Aber es beweist doch einen gewissen feinsinnigen Humor der Macher.

Humor beweist auch diese Routenplanung für die Strecke München - New York:

  • Rechts abbiegen auf Rue Marceau (0.3km)
  • Die Auffahrt Quai Frissard nehmen (1.0km)
  • Im Kreisverkehr vierte Ausfahrt (E05) nehmen (0.9km)
  • Schwimmen Sie durch den Atlantik (5572km)
  • Bei Long Wharf links abbiegen (0.2km)
  • Weiter auf State Street (0.1km)

atlantik_durchschwimmen_small2.gif

Ich bin jemand anders

Ich bin jemand anders

5. April 2007, 13:18 Uhr Netzfundstücke Halla

Ich hatte vor einigen Monaten schon mal dargelegt, weshalb ich im Netz nie die korrekte Schreibweise meines Namens benutze, sondern immer nur eine Abwandlung davon: Das hat nichts damit zu tun, daß ich nicht dazu stehen würde, was ich schreibe, vielmehr will ich vermeiden mit meinem Klarnamen unkontrolliert für alle Ewigkeiten bei Google gelistet zu werden.

Wie unangenehm ein tolles Google-Ranking des eigenen Namens werden kann, belegt eindrucksvoll ein Beispiel aus dem SelfHTML Weblog:

Neulich bekamen wir hier eine E-Mail an die Redaktion mit der Bitte, einen Beitrag aus dem Archiv zu löschen. Da dieser Beitrag aus dem Jahr 2004 stammt, haben wir natürlich nachgefragt, was denn der Grund für diese Bitte sei. Da bekamen wir eine der Antworten, die ich nun nicht unkommentiert lassen möchte:
… ich habe bei einer Bewerbung u.a. diesen Beitrag ausgedruckt vorgelegt bekommen. Da man mir aufgrund des Threadinhaltes den Job als Webentwickler mangels Fachwissen nicht zugetraut hat, wurde ich abgewiesen.

Gerade für “Webschaffende”, egal ob Designer, Entwickler, Projektmanager, Texter, Konzepter, oder Serverspezialisten ist das so eine Sache: In wohl keinem anderen Bereich läuft derart viel fachlicher Austausch in Form von Foren, Mailinglisten oder Blogs direkt übers Netz. Diese Tatsache kann im ungünstigsten Fall wie im o.g. Beispiel sehr negativ zurückschlagen. Erste (Fach-)Foren, wie z.B. das Traumprojekt, haben daraus Konsequenzen gezogen und lassen das Lesen in bestimmten Boards nur nach einer Anmeldung zu - das schreckt sowohl Personalchefs als auch Google ab.

Dieses “Problem” haben allerdings nicht nur die Webworker allein: In der Wirtschaftswoche sowie der Tagesschau finden sich darüber gleichmaßen hervorragende wie erschreckende Artikel.

Wer im Web also unter seinem richtigen Namen auftritt, sollte genau wissen was er tut und sich vorallem im Klaren darüber sein, daß er dank Google und dem berühmt-berüchtigen Cache jegliche Kontrolle über dessen Verwendung verliert, was eben im schlimmsten Fall zu dem o.g. Effekt führen kann.

Islamistenbox

Islamistenbox

1. April 2007, 15:36 Uhr Netzfundstücke Halla

Vor kurzem wurde die sog. Anti-Terror Datei vom Reichs-Sicherheitsministerium von Hr. Schäuble freigeschaltet. Wer sicherstellen möchte, daß er auch ja erfasst und nicht etwa übergangen wird, kann auf die TerrBox XR3 vertrauen.

Die TerrBox enthält einen vollständigen Linux PC, der darauf programmiert ist, sich wie der Rechner eines Terroristen zu verhalten. D.h. er schickt in zufälligen Abständen eMails mit terrorverdächtigen Inhalten (wie z.B. der Anfrage nach Auslandsaufenthalten in arabischen Ländern) an Adressen aus Pakistan, Iran und anderen arabischen Ländern. Die eMails sind dabei in schlechtem Englisch oder bestem Arabisch abgefasst und es gibt mehr als 1000 verschiedene Vorlagen. Der Rechner surft weiterhin von Zeit zu Zeit selbstständig im WWW auf islamischen Seiten. Desweiteren enthält die Festplatte einige im Internet verfügbare Bombenbauanleitungen, es gibt Kalendereinträge mit wichtigen islamischen Feiertagen, den kompletten Koran und einige theologische Abhandlungen.

Erhältlich bei GetDigital.de (via)

Heiratsmusik

Heiratsmusik

4. März 2007, 14:35 Uhr Heavy Rotation , Netzfundstücke Halla

Soweit ist es schon gekommen: Mit Kumpels unterhält man sich hier und da mal spaßeshalber übers Heiraten - vor ein paar Jahren war das noch ein Tabuthema wie Hodenkrebs. Immerhin wünscht er sich anstelle eines spießigen Alleinunterhalters Mother Tongue als musikalische Begleitung.

Die Frage ist nur: Was nehmen die Brüder als Gage für einen Auftritt? Bliebe das im Budget?
Keine Ahnung - aber ich könnte ihm stattdessen Monster Magnet empfehlen. Vom Namen her geben sich beide nicht viel und dank der obligaten, legendären Monster Magnet Gogos wüßte er auch gleich, was er künftig verpaßt. Gibts für schlappe 15-20.000$ Gage am Abend.

Oder doch lieber eine andere Band? Die Preisliste kann er sich ja schon mal ansehen.