Die Kategorie „Für Nerds“

Wenn jemand “Flop” sagt, denkst Du -im Gegensatz zu Deinen Freunden- nicht sofort an “Flip” und Sommer, sondern an “Floating Point Operations per Second” und findest es toll, daß das außer Dir im Grunde keiner versteht. Die Zahlen 23 und 42 sind für Dich nicht nur “irgendwelche” Zahlen, sondern haben eine tiefere Bedeutung. Du empfindest Kaffeetassenwarmhalteplatten für den USB-Anschluss nicht als überflüssig, sondern als durchweg nützliche Sache und könntest sowiso das gesamte Sortiment von Thinkgeek.com leerkaufen? Du wirst dauernd von irgendwem angerufen, dessen “PC nicht mehr geht”? Tja - dann bist Du wohl ein Nerd.

Herzlich willkommen. Du Nerd!

105 Beiträge in dieser Kategorie.

Test 1, Zwo

Test 1, Zwo

13. Januar 2008, 23:11 Uhr Für Nerds Halla

Schöne Grüße aus dem Maschinenraum.

Umzug

Umzug

26. Dezember 2007, 01:58 Uhr Für Nerds Admin

So - die Weihnachtsfeiertage bieten mir endlich mal die Zeit, die ich brauche, um Nägel mit Köpfen zu machen: Dieses Blog läuft jetzt auf einem neuen, schnelleren Server. Ich bin gespannt, wie sich die -auf dem Papier- bessere Performance im Live-Betrieb auswirkt.

Die Zeit zwischen den Jahren werde ich für ein paar andere Verbesserungen (insb. was das Spamproblem angeht), Verschlankungen sowie für ein Wordpress-Update nutzen, und dann hoffe ich mal, dass es im neuen Jahr hier wieder weitergeht. We’ll see.

Unscharfes Bild auf dem Monitor unter Vista

Unscharfes Bild auf dem Monitor unter Vista

14. August 2007, 15:15 Uhr Für Nerds Halla

Seit Sonntag Nacht ärgere ich mich geschätze 180 Stunden mit Windows Vista herum.

Einer meiner beiden Monitore hängt dabei an einem “alten”, analogen Ausgang der Grafikkarte und wie das bei Flachbildschirmen so ist: Sie müssen richtig eingestellt sein, sonst wird das Bild unscharf. Normalerweise erledigt das der Monitor per Tastendruck automatisch, bei Vista allerdings wollte das ums Verrecken nicht klappen. Aber die Nuss habe ich gerade geknackt:

Das automatische Scharfstellen des Monitors scheint an Vistas Aero-Oberfläche gescheitert zu sein. Die unscharfen Transparenzen hinter dem Fenster brechen zumindest meiner Kalibrierung das Genick - auch wenn sich Aero wirklich verdammt geschmeidig bedienen läßt und sehr sexy aussieht.

Die Lösung:

Unter “Systemsteuerung > Anpassung > Designs” das Design auf “Windows klassisch” umstellen (da gibt es keine störenden Transparenzen und Unschärfen), kurz abkotzen, weil es so besch*** aussieht, den Monitor kalibrieren und dann wieder auf Aero zurückstellen. Pörfekt, gestochen scharfes Bild. Anschließend natürlich Finger weg von der automatischen Kalibrierung.

Speed up!

Speed up!

8. August 2007, 03:24 Uhr Für Nerds Halla

Nachdem die Performance dieses Blogs in den letzten Tags wirklich indiskutabel war (und es zusehends schlimmer wurde), war heute mal der Tag der Abrechnung mit Wordpress: Ich habe Caching und Datenbank optimiert und viele Plugins abgeschaltet.

Mal abwarten, ob es was gebracht hat, mir selbst zumindest kommt die Site jetzt doch einen Tick schneller vor. Ich denke allerdings, ich werde zumindest die wichtigsten Plugin sukzessiv wieder in Betrieb nehmen…

Update:

Zusätzlich zu den abgeschalteten Plugins habe ich nun auch das Standardtheme widerhergestellt. Mal sehen, ob das was bringt - auch wenn ich das eher nicht glaube. Das Geschwindigkeitsproblem besteht nämlich durchaus auch im Backend, was eher für ein “Problem” des Servers selbst spricht.

Update II:

Es lag am eingeschalteten safe_mode von PHP. Jetzt ist er abgeschaltet - was natürlich keine Dauerlösung ist. Aber solange ich nicht genau sagen kann, was da faul ist, kann ich damit leben. Nach dem Wochenende werde ich mir das Problem mal vornehmen…

Lamer

Lamer

17. Juli 2007, 13:52 Uhr Für Nerds Halla

Ja, ihr habt Recht: Ich glaube auch, ich habe einen der langsamsten Server im ganzen Internet.

  • To-Do: Caching einschalten
  • To-Do: Zum nächstmöglichen Termin kündigen und auf eine schnellere Kiste umziehen.

Das hier ist jedenfalls kein Zustand mehr…

Safari am Abgrund

Safari am Abgrund

12. Juni 2007, 17:40 Uhr Für Nerds Halla

Au, Au, das war ein Schnellschuß: Direkt nachdem gestern Steve Jobs bekanntgab, Apples Safari Browser auch für Windows verfügbar zu machen, lud’ ich das gute Stück allein aus beruflichen Gründen zum testweisen Installieren runter: Blöde Idee.

Der Browser kommt mir zwar wirklich sehr schnell vor, ist aber auch buggy ohne Ende und erkennbar mit der heißen Nadel gestrickt. Fast alle meine Sites haben Fehler in der Darstellung: Headlines (hx) werden nicht dargestellt, strong-Tags genausowenig - wie kann man sowas vor der Veröffentlichung (selbst als Beta-Version!) übersehen? Das fragt sich zurecht auch heise.de…

Skandal im Sperrbezirk

Skandal im Sperrbezirk

3. Mai 2007, 12:30 Uhr Für Nerds Halla

Wer hier regelmäßig mitliest, der hat sich sicher über die Nicht-Erreichbarkeit, neudeutsch: Downtime, dieser Seite gewundert. Nun liegt Reality on the Rocks zusammen mit ein paar anderen Projekten von mir auf meinem eigenen, virtuellen (für einen echten Dedi reichts nicht) Root-Server. Und dieser Root-Server wurde am 25.4. leider kompromittiert, d.h. nichts anderes als “gehackt“.

Alaaaaarm!

Falls es jetzt zu technisch wird, bitte einfach den Abschnitt überspringen… Am 26.4. bekam ich eine Mail, wonach am Vortag ein Traffic-Warnschwellenwert überschritten wurde. Kann passieren, dachte ich mir, und sah mir die ensprechenden Statistiken an: Am Vortag hatte mein Server 4GB Incoming und 3.8GB Outgoing Traffic verzeichnet - normal sind etwa 20-50MB Incoming und höchstens 500 MB Outgoing. Kunden gibts auf dem Server keine und ich hatte nichts in dieser Größe hochgeladen, mit anderen Worten: Irgendein dreckiger Bast*** hat meine Kiste als Warez-Schleuder missbraucht (im besten Fall).

Das ist so der Moment, in dem einen als Besitzer und Verantwortlicher der Kiste der Arsch auf Grundeis geht. Einziger Vorteil: Ich hatte einen Grund, meine IT- und Computer-Recht Vorlesung an diesem Morgen in den Wind zu schießen.

Klar zum Gefecht

Ich versuchte natürlich sofort Gegenmaßnahmen einzuleiten:

  • Sicherung des /var/log Verzeichnisses
  • Sicherung aller vHosts und Datenbanken
  • Information des Providers
  • Spurensuche auf dem System
  • Brennen einer CD für die Polizei mit Infos über den Angriff und mit den Logs
  • Abschalten des Systems - nach mehreren Jahren Uptime

Soweit ich das erkennen konnte, hat ein Angreifer root-Rechte (autsch!) auf dem System erlangt und per wget irgendwelche Warez und -sofern die Dateinamen stimmen- MS Frontpage (wtf?!) von irgendeiner dubiosen URL gezogen. Die Logs sind natürlich zum Teil gelöscht worden, IPs habe ich keine. Eine Einschätzung, die mir auch mein Provider bestätigt hat. Ein derart kompromittiertes System ist nur noch durch eine komplette Neuinstallation zu retten, daher blieb der Server vorerst einfach aus.

Warum nur?!

Auf dem alten Server lief ein altes Suse, 9.1., das sich nicht so ohne weiteres auf eine neue Version updaten ließ. Seit einiger Zeit aber stellt Suse schon keine Sicherheitspatches mehr für 9.1 zur Verfügung, und ich vermute, daß sich der Angreifer über eine alte Lücke Zutritt verschafft hat. Das Problem mit der alten Version war mir schon länger bekannt, und ich hatte mir auch fest vorgenommen, etwas dagegen zu tun… (jaja, ich weiß, ich habs nicht anders verdient).

Mein Provider reagierte aber sehr schnell und kulant und stellte mir innerhalb einer Woche ein neues, aktuelles System zur Verfügung - und so bin ich gerade damit beschäftigt, alle Backups wieder einzuspielen, die alten Passwörter auszutauschen und das System wieder funktionsfähig zu machen. Das gilt auch für RotR. Falls euch der eine oder andere Fehler mit dieser Seite auffallen sollte, bin ich für Hinweise über die Kommentare sehr dankbar.

Ich habe natürlich auch versucht, bei der Polizei Anzeige wegen des Einbruchs zu erstatten - Immerhin weiß ich nicht, welche Dateien der Angreifer mit meinem Server verschoben hat. Nichts gegen die Bereitschaftsbeamten, die auf den Polizeiwachen arbeiten: Aber schon mal versucht, jemandem der bis vor 2 Jahren Anzeigen noch per Schreibmaschine aufnahm, zu erklären, daß man einen Einbruch in ein Serversystem anzeigen möchte? Ein Riesenspaß, der einen eigenen Beitrag wert ist…

Warum einfach wenn es auch anders geht

Warum einfach wenn es auch anders geht

8. April 2007, 17:25 Uhr Für Nerds Halla

Nerds drücken sich manchmal herrlich kompliziert aus - auch wenn es eigentlich um eine ganz einfache Sache geht. Der Claim der Computerzeitschrift i’X “Versteht nicht jeder - ist auch besser so” sagt z.B. schon alles über die übliche Geisteshaltung des gemeinen Geeks aus.

Mit dem sog. Bootstrapping verhält es sich ähnlich:

Bootstrapping bezeichnet in der Informatik einen Prozess, der aus einem einfachen System ein komplizierteres System aktiviert. Es ist eine Lösung für das Henne-Ei-Problem, ein System durch sich selbst zu starten.

Anders gesagt: Eine ganz einfache Sache setzt eine andere, kompliziertere Sache in Gang. Ein Informatiker aber würde das wie folgt ausdrücken (und sich darüber freuen, daß es erstmal keiner versteht):

Abstrakt versteht man unter Bootstrapping die iterative Vermehrung einer Startmenge M mithilfe einer Regelmenge R. In jedem Schritt werden mittels R aus M neue Elemente generiert, welche der Menge M anschließend hinzugefügt werden. Danach beginnt der Prozess erneut. Das Wachstum der Menge M ist damit anfangs exponentiell. Die Iteration bricht ab, wenn keine neuen Elemente aus M mehr erzeugt werden können.

Beide Texte stammen aus der Wikipedia z.T. Bootstrapping (wer hätte es gedacht)

(Jaja, ich weiß, der obere Text ist eben nicht allgemeingültig, die Iteration bleibt unberücksichtigt etc. )

Praktische Links in Wordpress

Praktische Links in Wordpress

22. März 2007, 14:38 Uhr Für Nerds Halla

Wenn ich dieses Blog benutze, dann sind die wichtigsten Seiten im Backend die Verwalten- und die Neuen-Beitrag-erstellen-Funktionalitäten und das eigentliche Frontend. Zwischen beiden springe ich immer wieder hin- und her.

Das folgende Code-Snippet zeigt im Frontend des Blogs immer wieder Links auf die beiden o.g. Backend-Seiten an, sofern man selbst als Admin angemeldet ist:

  1. < ?php
  2.    global $userdata;
  3.    get_currentuserinfo();
  4.  
  5.    if($userdata->user_level==10) {
  6.        echo "Hallo ".$userdata->user_login
  7.               .":<a href=’/wp-admin/edit.php’>Beitragsliste ansehen</a>"
  8.               ."| <a href=’/wp-admin/post-new.php’>Neuen Beitrag erstellen</a>";
  9.    }
  10. ?>

Einfach den Code per Copy&Paste übernehmen und an beliebiger Stelle in den Theme-Dateien wieder einfügen. Eine gute Stelle wäre z.B. die Sidebar oder die index-Datei vor dem Loop, mit dem die Beiträge ausgegeben werden. Dort befinden sich dann für angemeldete User mit Admin-Rechten Links für Neue Beiträge und die Beitragsliste (samt Entwürfen) im Backend.
Für normale Besucher hingegen bleibt alles beim Alten.

Sehr praktisch, wie ich finde.

All your base are belong to us

All your base are belong to us

25. Februar 2007, 14:55 Uhr Derber Shit, Alter! , Für Nerds , Netzfundstücke Halla

Keine Frage, früher war natürlich alles besser. Vorallem die ersten Computerspiele wie z.B. die des Commodore C64 (ich sag nur “Datasette“), die im nachhinein betrachtet ihren ganz eigenen Zauber hatten.

Vom Amiga 500…

wokbench.gif

Nach dem C64 kam der Amiga 500. Und mit ihm Klassiker wie Turricane, California Games, R-Type, Oil Imperium, Ports of Call, Silent Service oder Gunship. 7,06 Mhz CPU, 512 KB Arbeitsspeicher: Zocken auf ganz hohem Niveau also, mit Sound, echter Top-Grafik (damals!) und Disketten-Wechsel-Orgien. Der Amiga hatte in der Grundausstattung keine Festplatte, sondern lediglich ein 3.5″-Disketten Laufwerk. So kam es, daß man z.B. grafisch anspruchsvolle Adventures auf bis zu 10 Disketten verteilen mußte, die natürlich je nach Position im Spiel gewechselt werden wollten.

…zum PC

Was danach kam, war so etwas wie die Götterdämmerung: Der PC begann den Amiga als Spielemaschine abzulösen. Zunächst mit 3- und 486en mit 33 und 40Mhz, danach die ersten Pentium I Rechner mit 90Mhz. Jede moderne Grafikkarte hat heutzutage zehn- oder gar zwanzigmal soviel Grafikspeicher zur Verfügung als damals der gesamte Rechner Arbeitsspeicher hatte.

Kleiner Link-Tip am Rande: Gabys (virtuelles) Computermuseum, mit Homecomputern aus den 80er Jahren. Einer Zeit also, in der eine Festplatte mit 10MB kaum erschwinglich war.

Civilization und Pirates haben mich mindestens zwei Jahre meines Lebens gekostet. Mir hatten es insbesondere Stratgiespiele und Simulationen angetan, ab und an auch mal ein Action-Adventure. In meiner “harten” Phase als begeisterter Zocker machte ich so manche Nacht durch und saß danach in der Schule im Unterricht, nur um dabei Strategien für den aktuellen Zock auszuarbeiten und aufzuschreiben.

Irgendwann mit Anfang/Mitte 20 legte sich die Begeisterung dann etwas, und ich verlor (nicht zuletzt auch dank chronischem Zeitmangel) das Intresse am Zocken. Heute kaufe ich nur noch selten ein Spiel, die beiden letzten waren Civilization IV und Call of Duty II, glaube ich.

Oldskool, Baby

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Moderne Spiele sind technisch top, keine Frage, aber trotzdem haben die alten Games noch immer ihren Zauber und ich habe mir schon oft gewünscht, mal wieder einen der Klassiker in die Finger zu bekommen und etwas zu zocken. Nur woher nehmen? Google führt oft nur auf irgendwelche dubiosen russischen (Warez-)Seiten, die wenig vertrauenserweckend wirken.

Gestern dann der Fund des heiligen Grals: Abandonia.com!

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Weit über 1000 Spiele, fein säuberlich nach Titel und Genre sortiert und durchsuchbar, jedes Spiel mit Beschreibung und Kompartibilitätshinweisen, Screenshots und Link zum direkten Download (sofern das Spiel mittlerweile freigegeben wurde). Alles ohne Viren oder Malware (soweit ich das beurteilen kann), nervige Banner und Popups.
Auf der Site finden sich z.B. Perlen wie Arkanoid, North&South, Railroad Tycoon, Pirates, Civilization, Ufo, Monkey Island, Battle Isle, California Games, Dune II, Test Drive, Castles, Heroes of Might&Magic, Wings of Fury, Bards Tale, Bundesliga Manager, Populous, Elite uvm.

ufo.png

Leider ist es so, daß der Zauber der Spiele doch recht schnell wieder verfliegt, wenn man sie erstmal angespielt hat - man ist zwischenzeitlich verwöhnter was Grafik und Gameplay angeht, als man denkt. Aber für einen gemütlichen Sonntagnachmittag reichts allemal.

Und jetzt entschuldigt mich bitte.
Ich muss die Welt vor finsteren Aliens retten
.