Die Kategorie „Erzähls der Parkuhr“

Wayne, Alter, wayne interessierts?
Im Grunde niemanden… Was mich nicht daran hindert, es zu bloggen.

274 Beiträge in dieser Kategorie.

Die Sache mit dem Bauch

Die Sache mit dem Bauch

6. Mai 2007, 22:45 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Den Spruch muss ich mir für den Sommer merken…

Man trägt nicht bauchfrei, wenn man nicht bauchfrei ist!

(via)

Modern dokumentiert

Modern dokumentiert

6. Mai 2007, 21:56 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Erinnert sich noch irgendwer an meinen nicht-funktionierenden Fahrrad-Tacho Trainigscomputer, dessen Funkübertragung gestört war? Ein Problem, das lt. Hersteller nur im Rhein-Main Gebiet auftritt und dessen mutmaßliche Störungsquelle der Zeitsignalsender DFC77 in Mainflingen ist.

Ein Mitglied der Internet Bike Community versucht derzeit alle Ausfälle der Geräte zu dokumentieren und trägt die jeweiligen Ausfallorte samt Fallbeschreibung und Quellenverweis in einer entsprechenden Google Map dazu ein. Eine, wie ich finde, sehr schöne Anwendung für sowas. Übrigens wird mittels dieser Karte auch überdeutlich, daß ich 1. mit meinem Problem nicht allein bin und 2. das es sich um ein regionales Problem handelt…

gm_tachoausfall.gif

Parkplatzbremser

Parkplatzbremser

5. Mai 2007, 15:29 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Ich möchte mich selbst beim Autofahren nicht als Hintermann haben: Ich rege mich laufend auf, fluche und schimpfe, fahre oft zu schnell, halt zu wenig Abstand, und prinzipiell bin ich davon überzeugt, daß niemand außer mir wirklich autofahren kann (es sei denn, ich habe es mal ausnahmsweise nicht eilig…).

Was mich aber wirklich auf die Palme bringt, das sind Autofahrer, die auf einen Parkplatz oder ein Parkdeck fahren und in dem Moment, in dem die Vorderräder den Parkplatzasphalt berühren, grundlos und ohne Rücksicht auf Verluste voll auf die Bremse latschen. Man muss sich ja erstmal orientieren. Und so.

Neue Adressen der Newsfeeds

Neue Adressen der Newsfeeds

3. Mai 2007, 20:21 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Kleine Mitteilung in eigener Sache:
Die URLs der Feeds für Reality on the Rocks haben sich geändert:

Von

http://www.realityontherocks.com/feed/
http://www.realityontherocks.com/comments/feed/

zu

http://www.realityontherocks.com/index.php/feed/
http://www.realityontherocks.com/index.php/comments/feed/

Danke für Ihre Aufmerksamkeit, Ende der Durchsage.

Hippes Interieur

Hippes Interieur

3. Mai 2007, 16:17 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Während mein Server down war, liefen meine Bewerbungsgespräche für ein Praktikum natürlich weiter. Vier größere Frankfurter Agenturen, allesamt mit einer Inneneinrichtung gesegnet, von der sich mancher Club locker eine Scheibe abschneiden könnte und alle vier betont hip, cool, kreativ, individuell, eben einfach “cutting edge”.

Und von einer Ausnahme abgesehen standen überall Tischkicker im Eingangsbereich herum. Wohl um zu zeigen (die Mitarbeiter haben sowiso keine Zeit zum Spielen), daß man hip, cool, kreativ, individuell, eben einfach “cutting edge” ist. Dumm nur, daß überall so ein Ding rumsteht und das dadurch schon wieder schrecklich uniform und so gar nicht mehr  individualistisch wirkt.

Zugegeben, eine Tischtennisplatte als Alternative wäre wirklich etwas lahm. Aber wie wäre es stattdessen mit einer Carerrabahn, einem Pokertisch, einem Bällchenbad (klingt sehr gay, ist aber bestimmt ein lustiger Platz zum Meeten), einem Golfabschlagsplatz (wo man in ein Netz abschlagen kann), einer Wii, einem Flipper oder gar einer Halfpipe (würde genausowenig wieder Kicker benutzt werden, wäre aber schrecklich hip)? Ein Kicker hat bitteschön doch nichts mit Lifestyle zu tun - so ein Ding gehört in die Kneipe umme’ Ecke!

Drop the Pressure

Drop the Pressure

23. April 2007, 17:54 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Einen Ast kann man entweder mit einem handlichen Fuchsschwanz absägen oder gleich zur 5PS starken Stihl-Kettensäge greifen. Selbstverständlich würde ich immer die Kettensäge bevorzugen. Diese Einstellung geht aber gelegentlich auch mal nach hinten los.

Mein Bike z.B. verfügt über eine Marzocci-Federgabel, deren Druckstufe mit einer Luftdämpfung arbeitet. Über zwei Autoventile an den Gabelholmen kann der Druck (und damit die Härte der Dämpfung) reguliert werden, jeder Holm fasst schätzungsweise 0,5 Liter Luft. Mit einer speziellen Handpumpe lassen sich die Luftmenge und der Druck auf das Milibar genau dosieren und so die Härte der Gabel exakt einstellen - eine sehr feinmotorische Angelegenheit.

Eine Handpumpe? Das ist was für Weicheier, da muss Druckluft her!Das geht auch anders dachte ich mir, und befüllte die Gabel nicht mit einer kleinen Handpumpe, sondern mit dem Druckluftspender für Autoreifen von der Tankstelle um die Ecke.

Tolle Idee. Bei 5 Bar Druck flog mir die Dichtung des linken Gabelholms unterhalb des Schmutzabstreifers um die Ohren.  Diese Dichtung läßt sich nicht selbst austauschen, sondern muss vom Hersteller selbst gewechselt werden, d.h. ich muss meine Gabel ausbauen und einschicken. Außerdem trat Öl aus der Gabel aus, das am Holm entlang bis in die Scheibenbremse floss und dort Beläge samt Scheibe verölte - beides nun ebenfalls Kandidaten, die ausgebaut und getauscht werden müssen. Dumm geflossen gelaufen, also.

Verdammte Tankstellen-Druckluftspender. Manchmal hasse ich mein Holzhammer-Gen.

Schlechtes Gewissen

Schlechtes Gewissen

17. April 2007, 16:37 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Schockierend offene Worte eines Profs als Antwort auf die Frage, wie er das gute Wetter am Wochendende hinsichtlich des Klimawandels empfand:

Ich genoß das schöne Wetter am Wochenende. Aber ich hatte ein schlechtes Gewissen wegen dem Autofahren.

Oben ohne

Oben ohne

12. April 2007, 15:41 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Ich muss schon sagen: Das derzeitige Sommerwetter sorgt dafür, daß sich so mancher Cabriofahrer wunderbar zum Affen macht. Da parkt z.B. einer seinen Opel Roadster direkt vor den Tischen eines Cafés als wäre es ein Drive-In, um dann ganz sportlich mit einem Schwung über die geschlossene Fahrertür auszusteigen. Ja, schon gut, wir haben Dich gesehen, jetzt setz Dich hin und bestell’ Dir Deinen Latte.

Oder der Audi TT heute nachmittag, der auf der Landstraße vor sich hin schlich und mangels Überholmöglichkeit einen ganzen Rattenschwanz an genervten Fahrern hinter sich her zog. Cruisen geht auch mit mehr als Tempo 50, erst Recht wenn es kein Tempolimit gibt.

Den Vogel abgeschossen hat heute allerdings der Fahrer eines Ferrari 360, der während der Mittagspause oben ohne eine Runde quer über den durch Studiengebühren gebeutelten Campus drehte. Respekt!

Wrong way

Wrong way

10. April 2007, 23:21 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Es gibt Situationen, in denen ich durchaus an meiner geistigen Leistungsfähigkeit zweifle. Gestern abend, zum Beispiel…

Nachdem die essentielle Frage nach Burger King oder Pizza zum Abendessen eine halbstündige Diskussion zwischen linker und rechter Gehirnhälfte zur Folge hatte (”Die Pizza!”-”Nein, Burger”-”Piiiiizza”-”Buuuuuurger!”), löste ich das Dilemma per Münzwurf: Eine Mafiatorte solle es werden.

Ich bin wirklich ein großer Freund von Fastfood, nur Pizza ist mir in den meisten Fällen einfach etwas zu banal - dementsprechend selten hole ich mir eine und dementsprechend wenige Pizzerien finden sich auch in meinem für gewöhnlich gut sortierten Addressbuch. Aber was solls: Zumindest eine Lieblingspizzeria habe ich natürlich. Also einfach anrufen, bestellen und glücklich werden.

Oder auch nicht. Der Ostermontag durchkreuzt meine Pläne: Es war Ruhetag (Was soll das? Montags war Jesus längst wieder runter vom Kreuz und topfit. Was müssen die da noch immer Pause machen? Vorallem wenn ich doch was zu essen brauche!? Ich hab soooo Hunger…).

Eine Alternative mußte also her. Schnell. Also rief ich zuerst die Freundin und danach Mutti an begann ich solange zu googeln, bis ich auf irgendeinem Gastro-Rating Portal auf eine Übersicht der örtlichen Pizzarien stieß. Heißhungrig rief ich bei der Erstbesten an und bestellte:

  • “Eine Pizza, eine Hälfte Hawaii, die andere Hälfte Salami-Pilze-Mais”.
  • “Welche Soße?”
  • “Naja, Tomatensoße.”
  • “Welche Große, nicht Ssssoße?”
  • “Achso - Groß, natürlich” (Seit wann haben Italiener Probleme mit dem “ö”?).
  • “Ja, in 10 Minuten.” Danke und bis gleich.

Ich also ab ins Auto, Pizza holen. Mit knurrendem Magen marschierte ich wenige Minuten später zur Theke: “Hallo, ich hab’ bestellt: Hawaii und Salami halb-halb”. Große Augen bei meinem Gegenüber: “Bestellt? Zweimal Nudeln und Pizzabrot?”. “Nein, ich hab eine Pizza bestellt”. Der Typ schüttelte den Kopf, drehte sich zu der Wand um an der die ganzen Bestellungen angetackert sind und suchte nach meiner Bestellung. Währenddessen beschlich mich mich eine üble Ahnung - ich zückte mein Handy und verglich die Telefonnummer in meiner Anrufliste mit der Nummer, die an der Scheibe klebte. Verdammt, zwei unterschiedliche Nummern, ich Trottel stehe tatsächlich in der völlig falschen Pizzeria. Mit einer gebrummten Entschuldigung trete ich erstmal schnell den Rückzug an.

Da ich die Pizzeria, in der ich bestellt hatte, aus o.g. Gründen noch nicht kannte und dummerweise auch nicht daran dachte mir genau anzusehen, wo genau der Laden denn exakt lag, blieb mir nichts anderes übrig als heißhungrig auf Verdacht die möglichen Kandidaten abzufahren und die Telefonnummern an den Scheiben mit der Nummer im Handy zu vergleichen. Klingt komisch, aber manchmal habe ich einfach nur Glück: Bei der zweiten Pizzeria wurde ich fündig und mit nur 10 minütiger Verspätung nahm der Abend mit mir und Ms. Hawaii-Salami-Pilze-Mais ein glückliches Ende…

Diashow aus dem Telefon

Diashow aus dem Telefon

5. April 2007, 13:46 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Als ich vor kurzem das Archiv meiner Handykamera freiräumte, um Speicherplatz für den wunderbar hektischen Weckruf “Viva Las Vegas” von Elvis zu schaffen (den Vorgänger, Mötley Crues “Kickstart my Heart”, hielt ich auf meine alten Tage am frühen Morgen nicht mehr aus), fielen mir ein paar schöne Fotos in die Hände.

rueckspiegel.jpg

Jetzt mal ehrlich: Wozu hängt da ein Rückspiegel am Fenster? Dauer-Rausschauen macht nur mit Feinripp-Unterhemd, 0.5er Bindex-Hülse und Kissen auf der Fensterbank Spaß. Sehen und gesehen werden eben. Oder soll das so eine Art Überwachungskamera für Arme sein? Das Dieburger Landvolk ist schon manchmal etwas schräg…

selbstmord_alley.jpg

Der schnellste Weg auf den Dieburger Campus der FH Hochschule Darmstadt führt über eine schnurgerade, ca. 5km lange Bundesstraße quer durch den Wald. Diese Straße muss uralt sein, aus einer Zeit, in der die Menschen noch viel kleiner als heutzutage waren. Anders ist die geringe Breite nicht zu erklären: Es passen kaum zwei Vierzigtonner aneinander vorbei, die diese Strecke leider sehr häufig befahren. Wie eng das werden kann, zeigt das Bild (wohlgemerkt: Tempo 80 ist am Start).

Auf derselben Strecke fahren regelmäßig und besonders im Frühling lebensmüde Rennrad- und Freizeitfahrer, die ständig gewagte Überholmanöver von LKW provozieren. Bin mal gespannt, wielange es noch dauert, bis es den ersten vor mir direkt in den Graben haut. Allein die Wirbelschleppe hinter einen Vierzigtonner hat dazu genug Kraft…

Achja, übrigens: Seit ich mich von “Viva Las Vegas” wecken lasse hat sich meine Zu-Spät-Kommen-Quote signifikant gesenkt.