Die Kategorie „Erzähls der Parkuhr“

Wayne, Alter, wayne interessierts?
Im Grunde niemanden… Was mich nicht daran hindert, es zu bloggen.

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Italian Stallion

Italian Stallion

24. Januar 2008, 23:39 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Wir sind uns ja sicher alle einig darüber, dass die Deutschen rein äußerlich gegenüber den Spaniern, Griechen oder Italienern ziemlich abstinken, oder? Diese Behauptung kann vorallem deshalb als Tatsache betrachtet werden, weil ich selbst ein eher dunkler Typ bin - zumindest ein bißchen.

Jedenfalls war ich in meinem Supermarkt gedankenverloren am Zahlen meiner Einkäufe, als der Kassierer zunächst meine EC-Karte bzw. meinen Namen und anschließend mich eingehend mustert. Gerade als ich mich frage, was der Typ für ein Problem hat, fragt er mich:

Sind Sie Deutscher?

Ich überlege, ob ich jetzt den rechten Arm hochreißen und den Kasper mit Seitenscheitel und Affenbärtchen grüßen muss, als ich mich gerade noch rechtzeitig an das Schicksal von DJ Tomekk erinnere. Daher antworte ich nur einem zögerlichen “Ja, warum?”, woraufhin mich der Kassierer völlig verblüfft ansieht und sagt: “Ich hätte schwören können, Sie sind Italiener”.
Tja, Chapeau, mein Freund, was soll ich sagen: Das war dann mein innerer Reichsparteitag. Schließlich sehen Italiener im Allgemeinen bedeutend besser aus als bläßliche Deutsche, das ist ja eine Tatsache.

Verboten

Verboten

1. November 2007, 14:20 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Glücksspiele sind schon lange gesetzlich reglementiert, das Dosenbier faktisch ausgestorben, jetzt besteht in Kneipen auch noch Rauchverbot und die SPD diskutiert ein 130 km/h Tempolimit auf Autobahnen.

Welchen Spaß nehmen die mir als nächstes weg? Döner? Wegen dem Gammelfleisch…? Himmel, ich bin schon echt ne arme Sau.

Alles Kaese

Alles Kaese

19. September 2007, 21:01 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla


- Jetzt mach mal einen Browser auf!
- Ähhh…? Diesen Mozarella oder was?

Ja, Mutti, genau. Mozaralla Firefox…

Pimmel auf F

Pimmel auf F

17. September 2007, 23:52 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Seitdem ich Vista benutze, bin ich Windows gegenüber äußerst misstrauisch - nicht, weil ich den Bundestrojaner befürchte, sondern weil ich die Macken und Unzulänglichkeiten, die Vista gegenüber XP noch hat, fürchten gelernt habe.  Entsprechend groß war der Schreck, als ich in der Laufwerksliste einen unbekannten Eintrag fand:

f:\Pimmel

Whus?? Bitte?? Malware auf dem System? Ein Easteregg? Oder doch der Bundestrojaner?? Eine Schrecksekunde später Entwarnung: Ein offensichtlich schwer pubertierender Kumpel von mir hatte seinen USB-Stick so benannt…

Conil der Glutofen

Conil der Glutofen

16. September 2007, 17:23 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Hummer

Jaaaaaaa… Es gibt mich noch - die andalusische Sonne im Glutofen um Conil/Tarifa herum hat mich nicht zu Tode gekocht. Von etlichen kaputten Gläsern und Mobiliar mal abgesehen, verlief der Urlaub im Grunde harmloser als gedacht. Was man bei 8 Kerlen, die 14 Tage miteinander verbringen müssen, ja nicht unbedingt voraussetzen kann, wird dabei doch der Exzess oft zum Normalfall.

Eines meiner persönlichen Urlaubshighlights: Eine Gruppe von etwa einem halben Dutzend Mädels aus Madrid, die uns in einer Bar Schnaps ausgaben. Als man miteinander ins Gespräch kam, verriet mir mein Gegenüber auf die Frage, was sie denn so treibe wenn sie nicht gerade in Conil Urlaub mache:

I own four Burger-Kings in the North of Madrid

Meine Fresse, ich dachte, ich brech’ ab. Seit 10 Tagen nur mediterraner Mist in kleinen Portionen mit exotischen Essen wie Fisch, Garnelen, Paella oder Tortillas, kein Döner, kein Mexikaner - nur hier und da mal eine Fertigpizza. Ich war mental schon fast soweit, mit meinen Prinzipien zu brechen und nach einer McDonalds-Fillale zu suchen. Und dann steht da auf einmal mitten in der Nacht in einer Bar diese Mitt- Endzwanzigerin vor mir und erzählt mir sowas! Mir! Dem vermutlich weltgrößten BK-Fan der Welt!

Schade, dass sie meine Nachfrage, ob sie mich denn heiraten wolle, nur mit einem befremdlichen Blick quittiert hat…

Aber gut - wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will: Der “harmlose” Teil der Urlaubsbilder ist in dieser Galerie online (die Bilder laden sogar sehr zügig…).
Viel Spaß damit! Im übrigen ist es erschreckend, wie wenig von der Sprache nach zwei Semestern Spanisch noch hängengeblieben ist - ich hoffe, das ist bei den anderen Kursen in der Uni nicht auch so, sonst kann ich mir das studieren auch sparen.

Wegen Betriebsferien geschlossen

Wegen Betriebsferien geschlossen

17. August 2007, 13:44 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

So. Ab sofort ist hier für 14 Tage Schicht im Schacht. Mich nervt dieser Sommer und im Studium habe ich mit dem Erhalt des Vordiploms die Halbzeit hinter mir. Anlass genug, es mal wieder krachen zu lassen. Deshalb verschwinde ich mal kurz mit ein paar Kumpels nach Spanien (nein, nicht nach Malle!).

Preisfrage: Welche Vorschau zeigt das Wetter im Rhein-Main Gebiet?

ffm.gifconil.gif

wetter.com 

Himmelschreiende Dummheit

Himmelschreiende Dummheit

18. Juli 2007, 18:30 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Nimmt eigentlich noch irgendjemand die Tour de France oder den Radsport im Allgemeinen Ernst?

Wie unglaublich bescheuert, wie unglaublich saublöd und dämlich muss man sein, um sich nach den Dopingfällen und tränenreichen Geständnissen vor der Tour ausgerechnet jetzt bei T-Mobile beim Dopen erwischen zu lassen?

Mein Freitag der 13te

Mein Freitag der 13te

17. Juli 2007, 13:50 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Manchmal gibt es Tage, die es einfach nicht gut mit mir meinen. Mir passiert dann in kürzester Zeit soviel Mist, den andere wohl in einem halben Jahr erleben. Das hier war zum Beispiel so ein Tag/Nacht, genauso wie der vergangene Freitag, der natürlich auch noch auf einen 13ten fiel…

Mit ein paar Freunden zusammen ging es am Wochenende auf zum Melt-Festival in der Nähe von Dessau. Zwei Tage lang am Stück Indie, Rock, Elektro, Techno und HipHop am Stück, dazu vorausgesagte 35° und die Vordiplom-Prüfungen seit einem Tag aus dem Rücken - was sollte da schon schiefgehen? Naja, von wegen…

50er-Zone für 450 Kilometer

Da wir mit meinem Auto die 450km von Frankfurt nach Dessau in Angriff nahmen, war ich natürlich auch der glückliche Fahrer. 450km Autobahn, die sich als der totale Horror entpuppten: Stau, Stau und nochmals Stau. Durchschnittstempo lt. Bordcomputer: 57km/h. Fahrtzeit: Über 7(!) Stunden. Und weil das im-Stau-stehen langweilig ist, hatten meine drei Mitfahrer selbstverständlich nichts besseres zu tun, als sich vor meinen Augen tüchtig volllaufen zu lassen.

Höhepunkt der Fahrt: Eine 20minütige Diskussion, warum ich meinen Hintermann auf dem Rücksitz nicht mal kurz zum Schiffen rauslasse… Zu diesem Zeitpunkt standen wir allerdings in einem Rückstau von der Auffahrt zur A9 und da unsere Spur die einzige war, auf der es sich staute, rollten direkt neben meiner Fahrertür etliche 40-Tonner mit Tempo 80 vorbei, und auch die Spur rechts neben uns (Auffahrt zur A9 in der Gegenrichtung) war frei, sodaß der Verkehr hier floß. Viel Spaß beim Aussteigen. (Nein, ich habe natürlich niemanden Aussteigen lassen).

Endlich Melt

Nach gefühlten 100 Stunden kamen wir dann endlich an, und von da an sah es auch so aus, als ginge es steil bergauf: Top-Wetter und Temperaturen, ein guter Platz für die Zelte, lockere Leute und eine bombastische Atmosphäre samt hervorragender Musik entschädigten für die Fahrt.

Das Melt-Festival findet in Ferropolis, der Stadt aus Eisen, statt - einer Halbinsel, die mitten in einem alten Tagebergbau-Gebiet im (jetzigen) Gremminer See aufgeschüttet wurde. Auf der Insel selbst befindet sich ein Freilichtmuseeum mit stillgelegten Riesenbaggern, mit anderen Worten: Eine wirklich grandiose Kulisse für ein Festival.

Ein paar Stunden lang ging auch alles gut und ich hatte einen Mordsmäßigen Spaß unter 500 Tonnen schweren Baggern - solange bis ich verhängnisvollerweise mal eine Stange Wasser wegbringen mußte, womit das Unglück seinen Lauf nahm. Die regulären Klos waren derart überlaufen (immerhin echte Klos, keine Dixies!), daß sich sogar Unmengen an Frauen auf den Männerklos herumtrieben - aber anstehen kommt nicht in Frage, wozu ist man schließlich ein Mann?

Tear down this Wall!

Ich suchte mir also ein Fleckchen an einem der Bauzäune, die das Areal begrenzen - diese waren nicht gesichert, sondern nur lose in Betonschuhe gestellt, sodaß man sie leicht anheben und dahinter durchschlüpfen konnte. Warum also nicht, schließlich bin ich nicht mehr in der DDR und Mauern und Zäune gehören ohnehin verboten. Also nichts wie hinter den Zaun… Ein bitterbööööööhser Fehler.

Der Regen der letzten Wochen hatte den Boden völlig aufgeweicht, dazu kam der Gremminer See und der weiche Matschboden der Halbinsel, der hinter dem Zaun nicht mehr befestigt war. Drei Schritte und schon blieb beim Laufen mein Fuß im Schlamm stecken und ich schlug der Länge in den Matsch vor mir. Toll, nicht mal den ersten Abend überstanden ohne wie ein Schwein auszusehen! Ich kämpfte mich wieder hoch und tappte im Dunkeln ein paar Schritte weiter, was nun wirklich die dümmste Idee überhaupt war. Der Abhang zur Uferböschung des Sees schlichtweg nicht sehen, und es kam was kommen mußte: Ich rutsche auf dem Arsch die Böschung hinunter bis ich im Schilf des Sees zum Stehen kam.

Was für eine groteske Situation: 500 Meter hinter mir spielte gerade unüberhörbar Dizzie Rascal sein Set auf der Mainstage, während ich auf einmal in der Uferzone des Gremminer Sees eine Fangopackung genoß. Mein Handy hatte natürlich zu diesem Zeitpunkt bereits den Dienst quittiert (wenigstens war ich schlau genug, mein “gutes” Handy zuhause zu lassen, und eine uralte Gurke einzupacken - als hätt’ ich’s geahnt…!), also mußte ich zusehen, wie ich allein aus diesem Schlamassel wieder rauskam.

The great Escape

Der Weg zurück aufs Festival war leider nicht drin, da die Böschung derart steil und rutschig war, daß man dort keinesfalls hochklettern konnte - der Regen und der See hatten alles aufgeweicht.

Plan B sah vor, noch tiefer in den See vorzurücken und die verschlammte Schilf- und Uferzone schwimmenderweise zu umrunden, um an dem angrenzenden Fussweg wieder an Land zu gehen (und sich an den Zeltplatz bzw. zu den Duschen zu schleppen). Aus Rücksicht auf meine Konstitution, die Temperatur und die Tatsache, das ich nicht einschätzen konnte, wie es sich so mit Klamotten schwimmt, verwarf ich diesen Plan jedoch wieder.

Plan C schließlich schien mir ausreichend erfolgversprechend: Ein Fußmarsch quer durch das verdammte Schilf- und Sumpfgebiet.

GI Joe bahnt sich seinen Weg

Seit diesem Freitag weiß ich genau, wie sich die amerikanischen Soldaten im Vietnamkrieg gefühlt haben müssen. Es läuft sich einfach echt beschissen in so einem Gebiet - jeder Schritt strengt an und man muss echt aufpassen, daß man die Schuhe nicht verliert…

Nach gefühlten 10 Kilometern und 20 Stunden Marsch kam ich schließlich auf dem Weg zurück zu den Zeltplätzen an, wo mal wieder klar wurde, was für ein eigenes Völkchen Festivalbesucher doch sind: Ich sah aus wie ein Monster mit total verdreckten Klamotten, aber trotzdem nahm keine Sau Notiz von mir - als wäre mein Aussehen das normalste von der Welt. Wahrscheinlich hätte ich schon brennen müssen, bis mich jemand gefragt hätte, warum ich denn so aussehen würde.

Der Samstag hat dann letzten Endes doch für den Freitag entschädigt, und nach einem ausgiebigen Besuch im Hallenbad samt heißer Dusche durfte man sich auch wieder als Mensch fühlen. Ich überlege mir jedenfalls gerade schwer, ob ich mich nächstes Jahr am 13ten Freitag nicht einfach zuhause einschließe.

Wetter gut

Wetter gut

7. Juli 2007, 17:34 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

wetter.gifAprops Live Earth: Wo sind die verdammte Erderwämung und der Klimawandel, wenn man sie braucht?

Weekend Overkill

Weekend Overkill

29. Juni 2007, 16:06 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Es gibt diese Wochenenden oder Tage, an denen man gar nicht weiß, wohin mit sich selbst, soviel ist mal wieder los.

  • Die Freundin meines Co-Autors Jan hat Geburtstag und feiert das natürlich ordentlich mit einem anständigen BBQ
  • Eine andere Bekannte feiert ebenfalls eine Gartenparty mit Cocktails und lauschiger Livemusik der durchaus hörbaren Klampfer von Serve Chilled
  • Die von mir hoch geschätzten Jungs von Wagner Love spielen ihren letzten Auftritt vor der Album-aufnehmen-Pause mit den Unity DJs in der Naxoshalle in FFM bei einer Aids-Benefiz Party unter dem Motto “Love Africa
  • Der legendäre Schwedler See in FFM darf diesen Samstag ebenfalls wieder gerockt werden, bevor die Macher sich in eine 4 wöchige Pause verabschieden
  • …und gerade rief auch noch ein Freund an, der am Samstag das 2-Jährige Jubiläum seiner WG zelebrieren will

Die Erwähnung der beiden Partys in der Naxoshalle bzw. am Schwedler See darf durchaus als (berechtigte) Werbung verstanden werden.

Aber schön, daß das 1.) alles auf einmal und 2.) ausgerechnet am letzten Samstag vor dem Beginn der Klausurwochen stattfinden soll. Und ich zuhause hocken muss, und mich mit IT- und Medienrecht, Informatik und anderem Mist rumquälen muss.