Hut ab
1. Juli 2006, 03:04 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Ich kann mich Fooligan nur anschließen: Die sportlichste Geste des Spiels gehörte King Kahn. Wer seinem größten Widersacher gegenüber ein solches Verhalten zeigt, der hat wirklich die oft geforderten Eier. Respekt.
Eine solche Geste hätte niemand erwartet, niemand vermißt und niemand hätte damit gerechnet. Und niemand hätte sich das Maul darüber zerrissen, wenn sie ausgeblieben wäre. Von was ich rede? Kahns kurzes Händeschütteln und das Mut zusprechen an Lehmann vor dem Elfmeterschießen.
Und ansonsten? Naja, wir sehen uns im Finale, oder was?
Lattenkreuz
14. Juni 2006, 18:52 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Manchmal macht man Beobachtungen, die so gar nicht zu einem wunderschönen, lauen Sommervormittag passen wollen. Auf dem Weg zur Uni fahre ich einige Kilometer Landstraße. Da dort kein Verkehr ist, geht das einfach am schnellsten. Auf ca. 10km Straße kommen genau 3 Kreuze, 2 davon an Bäumen, eines davon seit ungefähr 2 Monaten direkt an einem Feldrand. Diese Kreuze, die von Angehörigen und Freunden an der Stelle aufgestellt werden, an der sich jemand um einen Baum gewickelt oder in einem Graben versenkt hat. Meistens stehen auch noch ein paar Kerzen drumrum und, wenn es noch nicht lange her ist, ein Kranz.
Das Kreuz am Feldrand wuchs seit einigen Wochen stetig zu - angeregt durch Sommer und Frühling sprießen Gräser und Pollen eben schnell Richtung Straßenrand.
So fahre ich heute mit kurze Hose und Sonnenbrille auf der Nase, freie Straße, alle Fenster auf, und den IPod im Ohr das Radio voll aufgedreht mit Gute-Laune-Mukke der Uni entgegen, als ich von weitem schon jemand an diesem Kreuz knieen sehe. Eine Frau mittleren Alters kniete davor und schnitt mit einer kleinen Heckenschere alle Gräser rings um ab. Als würde man den Toten sonst vergessen. Eine echt traurige Szene - erst recht im strahlenden Sonnenschein. Ich vermute mal, es war die Mutter, die dort ihren Sohn oder ihre Tochter verloren hat und der außer einem Grabstein und dem kleinen Kreuz am Straßengraben nichts mehr geblieben ist.
Das war dann so der Moment in dem ich mir dachte, ok, vielleicht müssen die 120 Sachen auf der Landstraße nicht unbedingt sein und vielleichst gehst Du mal etwas vom Gas… (ja, 120 schafft meine alte Kiste mit Anlauf noch!)
MainArena
9. Juni 2006, 14:14 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Jaja… Handy können ein Segen sein. Mittlerweile haben mich zwei Freunde unabhängig voneinander angerufen. Beide waren vor kurzem am Main-Ufer, an der MainArena, dem Public-Viewing-Place (wer hat sich eigentlich diesen Begriff ausgedacht?) in Frankfurt.
Das Mainufer muss hilflos überfüllt sein, die Leinwände schon jetzt kaum noch zu sehen. Wohlgemerkt: Anpfiff ist in vier Stunden! Damit dürfte sicher sein, daß mein Handtuch-Plan nicht aufgeht.
Damit ist die Sache für mich erstmal gestorben. Erstmal andere vorschicken, die Erfahrungsberichte abwarten (Orga, Preise, Bier-Verfügbarkeit, Klos, Stimmung, Security etc.) und dann evtl. das nächste Spiel dort einplanen. Ich seh mir das Spiel jedenfalls nicht dort an, sondern fahre erst später in die ClubArena. Bier verhaften, die S-BahnArena fährt ja die ganze Nacht und die BahnhofsArenas sind auch alle offen. Hoffentlich komme ich nicht zu spät in meine BettArena. Schließlich muss ich morgen in die UniArena. Hat nicht Arena auch die Bundesligarechte gekauft? Arena hin, Arena her, Over and out.
Qual der Wahl
9. Juni 2006, 11:47 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
So - endlich ist der große Tag gekommen. Nur noch wenige Stunden und das Eröffnungsspiel wird angepfiffen. Mit oder ohne Ballack, mir eigentlich egal. Was mich viel mehr beschäftigt: Wo sieht man sich das an?
Ich hätte ja nie gedacht, daß ich mir mal die Frage stelle, wo ich mir ein Fussballspiel ansehe, so als totaler Anti-Fussballer. Soweit haben sie mich also schon gebracht, die ganzen Menschen und Firmen mit ihrer WM-Hysterie. Es ist ja fast nicht möglich, das Spiel nicht zu sehen, sobald man einen Schritt vor die Tür macht.
Eigentlich wollte ich in die MainArena in Frankfurt. Allerdings werden da noch mehr Menschen als letzte Woche zur SkyArena erwartet, man muss sich mit Einlasskontrollen rumschlagen und darf trotz “freiem” Eintritt sicher kein Bier mitnehmen sondern muss es für Zillionen Euro pro Becher kaufen. Und im Urlaub funktioniert der Trick mit dem Handtuch auf der Liege am Pool vielleicht noch, aber ob man sich damit auch einen Sitzplatz am Main gegen marodierende englische Fans freihalten kann? Ich bezweifle es. Lt. Website gibt es ca. 30.000 Plätze, erwartet werden aber mehrere Hunderttausend Menschen. Könnte eng werden.
Die Fooma-Jungs machen ebenfalls eine kleine Private-Viewing Party, eine meiner Lieblingsbars/Kneipen hat auch ne Leinwand aufgestellt und zwei Freunde von mir bedienen dort, der WalMart um die Ecke hat sein riesiges Parkdeck mit Sand aufgeschüttet, läßt Bands spielen und hat eine Cocktailbar und mir fallen noch mindestens 3 oder 4 weitere “Public-Viewing-Spots” im Radius von 3km rund um meine Haustür ein…. Dem Eröffnungsspiel ist also nicht zu entkommen.
Ich glaube, ich spiele Antichrist und lerne Mathe, hänge mich mit einer Pizza vor die Glotze und fahr danach nach in die “ClubArena” der “MainArena” um mir ein paar weibliche brasilianische Fans anzusehen. Damit unterstütze ich dann auch weder Sponsoren noch die Fifa.
Junge Muetter
8. Juni 2006, 20:50 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Junge Mütter mit ihrem ständigen übertriebenen Beschützerkomplex nerven. Und zwar richtig. Gestern abend habe ich versucht, eine Lampe in die Decke zu bohren. Um 21:15 Uhr, lange vor 22:00. Genau zwei lausige Bohrlöcher kam ich weit, als es klingelt. Vor der Tür eine Frau, Anfang 30, fettige Haare, Trainingshose: “Das ist ein Scherz, oder? Mein Kind will schlafen!”. Jo, Muddi. Ich hör schon auf, aber bitte verpiss Dich, verdammt nochmal. Während sie meckernd vor der Tür steht, versucht sie ständig penetrant in meine Wohnung zu spannen. Als ob mein Leben interessanter wäre als ihres. Oder denkt die etwa, ich bitte sie auch noch rein?
Eben versuche wieder ein paar Löcher zu bohren (die restlichen vier vom Vorabend). 20:15 Uhr. 2 Minuten später steht die nächste Alte vor der Tür und nervt rum. Augenringe, ungepflegt und spindeldürr: “Mein Kind will schlafen. Wollen Sie in mein Schlafzimmer bohren?” Wäh, was für eine Vorstellung, alles nur das nicht…. Zurück ins Loch, Nessie! Das Kind von der Tante ist mir auch schon mal über den Weg gelaufen - als es sich im Minimal um die Ecke mitsamt einem Ü-Ei an der Kasse vorgedrängelt hat, mit ihr im Schlepptau. Ein Kleinkind ist das also nicht mehr.
Lustig dabei: Nicht einer meiner direkten Nachbarn hat sich beschwert. Die beiden kamen von irgendwoanders im Haus her. Und ich habe auch keinen Schweizer Käse aus der Decke machen wollen, sondern habe lediglich versucht ein halbes Dutzend Löcher für eine Lampe zu bohren. Das ist nun mal laut, weil es Stahlbeton ist, aber das kann ich nicht ändern.
Liebe Mütter: Es gibt Leute, die eben nicht den ganzen Tag zuhause im Mutterschaftsurlaub rumgammeln, sondern tagsüber unterwegs sind. Weil es auch noch was anderes gibt als eure blöden Kinder. Ihr wollt, daß ich Rücksicht nehme? Gern, kein Problem. Aber das geht auch umgekehrt. An einem normalen Wochentag komme ich nun mal selten vor Acht nach Hause und wenn ihr mir meine Ruhe lassen würdet, wäre die Bohrerei nach 10 Minuten auch schon wieder vorbei. Zumal ich nicht mitten in der Nacht gebohrt habe, sondern sogar noch vor neun Uhr. Zu einem Zeitpunkt als draußen noch die Sonne schien. Entschuldigt, daß ich hier einziehen muss. Also verpißt euch! Mann, ehrlich…
Eine Kosmetikerin täte den beiden auch mal ganz gut, oder ist ein Kind die Lizenz zum Scheiße aussehen? Was mir sonst noch dazu einfällt, will ich gar nicht aufschreiben - das wäre alles andere als jugendfrei.
Achja, die Lampe hängt noch immer nicht. Die zwei übrigen Löcher bohre ich heute nacht, so gegen Zwei Uhr.
(Article filed under “Therapeutisch”)
SkyArena Frankfurt
5. Juni 2006, 13:53 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
An Pfingsten war das Sachsenhäuser Mainufer ein absoluter Pflichttermin - von dort aus hat man nämlich den besten Blick auf Frankfurts Skyline bzw. auf die Innenstadt, die dieses Wochenende anlässlich der bevorstehenden Fussball-WM als Bühne für eine gigantische Show genutzt wurde: Die Sky Arena.
Gestern abend war ich dort um mir das Spektakel anzusehen. Hammerhart. Sachsenhausen war vollkommen überlaufen, keine Anhnung, wieviel zig-Tausend Menschen da unterwegs waren. Das Museumsufer- oder Schweizer Strassenfest locken nicht mal halb soviele hinter dem Ofen hervor. Wir haben nach einer Stunde Gedrängel auch einen netten Platz am Mainufer zwischen Holbeinsteg und Untermainbrücke gefunden, vor uns direkt ein riesiger Boxenturm (Bass, wir brauchen Bass…), rechts neben uns die VIP-Tribünen, vor uns die hell erleuchtete Innenstadt mit den Türmen. An dieser Stelle sei auch nochmal auf mein pädagogisch wertvolles Design-Projekt verwiesen, das neben einer Fotoslideshow aus dem Frankfurter Nachtleben auch Wissenswertes zur Skyline vermittelt.
Um Punkt 23:00 gingen auf einen Schlag sämtliche störenden Laternen aus, anschließend alle Lichter in den Bürotürmen. Sehr beeindruckend. Während der Show wurden dann überraschend klare und scharfe Bilder auf die Hochhausfassaden projeziert, dazu passend gabs aus riesigen Lautsprechertürmen ordentlich was auf die Ohren. Die gegenüberliegende Mainuferseite konnte durchgehend in ein passendes Licht getaucht werden und auf allen Türmen waren Dutzende von Skybeams installiert, die den Himmel über Frankfurt wie Flakscheinwerfer durchschnitten haben. Ein grandioser Anblick, den man in dieser Form wohl nie mehr wieder erleben wird und bei dem sich automatisch die Nackenhaare aufgestellt haben. Ein komplettes Flussufer, ein halbes Dutzend riesige Wolkenkrater, Quadratkilometer Leinwand, Zigtausend Watt Beschallung, sämtliche Sykbeams in Rhein-Main und eine ganze Stadt als Bühne. Wenn das nicht reicht, um Emotionen zu erzeugen, dann weiß ich auch nicht weiter. Beeindruckend, wirklich! Zumidest, was den ersten Teil der Show anging….
In der Mitte der Show gabs das obligate Aufzählen der Sponsoren (Werbepause sozusagen), anschließend eine Sängerin, die Live irgendwas eingesungen hat, und dann wurde es schräg. Leider. Denn der zweite Teil der Show war wirklich so konzeptlos und unpassend, wie der Bembelkandidat und der Mainbube schon geschrieben hatten. Eine Verbindung zum Thema Fussball war nicht zu erkennen, großartige Emotionen gabs auch nicht mehr. Stattdessen langweilige Musik, Fotos von Kinden und von Menschen mit Tierköpfen (whus?!) und sinnentleerte Sprüche - total daneben und viel zu abstrakt. So bahnten sich zu diesem Zeitpunkt auch schon die ersten Besucher wieder den Weg durch die Menge und gaben dabei Tipps wie “Geht lieber, das wird nicht mehr besser”. So wars dann auch. Schade. Verantwortlich für den zweiten Teil der Show war die Videokünstlerin Marie-Jo Lafontaine, die es meiner Meinung nach total versaut hat - Kunst ist schön und gut, aber hier ging es um Fussball und nicht um die viel zu verkopfte und stinklangweilige Umsetzung eines abstrakten Themas “I love the World”. Wen es interessiert, der kann hier ein Interview des HR mit der Tante nachlesen.
Trotz allem sehenswerte und beeindruckende 50 Minuten, die einem da geboten wurden. Mein Fazit: Es hat sich gelohnt. Bleibt nur zu hoffen, daß das durch die Unmengen von Besuchern ausgelöste Chaos an der WM selbst nicht ganz so heftig sein wird. Als wir nach dem Spektakel Richtung Streesemannallee gelaufen sind, waren die Straßen knallvoll, die Bahnen überfüllt und die ersten Übermütigen fingen schon mit Hupkonzerten an und hielten Deutschland-Fahnen aus dem Fenster. Ich bin zwar kein großer Fussballfan, aber den Eindrücken gestern abend zufolge dürfte sich Deutschland im Juni/Juli wirklich im Ausnahmezustand befinden. Mir soll’s recht sein. Rock on.
Karlskrone Cup oder: Die Alternative
25. Mai 2006, 23:33 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Ein passendes Zitat erleichtert den Einstieg in den nachfolgenden Text zum Vaddertach:
ey…an muttertag laufen se alle mit blumen rum,die männer
aber an vatertag läuft nich eine frau mitm kasten bier rum!
(gefunden auf German-Bash.org)
Wie das traditionelle Vatertags-Programm aussieht, hat der Spiegel augenzwinkernd beschrieben: Vatertags-Exzesse in Deutschland (lesenswert!)
An dieser Stelle möchte ich den Lesern eine aktivere Möglichkeit den Vatertag zu begehen, näherbringen: Den Karlskrone-Cup, so benannt nach der Biermarke vom Aldi. Die Regeln des Karlskrone Cup erlauben das Umherwandern in der freien Natur und das Verbringen von Zeit mit Freunden, ebenso wie das planmäßige Verkosten großer Mengen Gerstenkaltschale (vulgo: Bier). Darüberhinaus bietet der Cup viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung und da es im Wesentlichen um den Weitwurf von Getränkedosen geht, sind Frauen von der Teilnahme auszuschließen (ist ja Vaddertach!) oder in einen eigenen Frauen-Cup zu überführen (Frauen haben mit dem weiten Werfen bekanntlich so ihre Probleme. Zum einen fehlt i.A. die Kraft und außerdem sind die Brüste im Weg)
Nun, worum geht es und wie funktioniert der Karlskrone Cup?
Zunächst such man sich ein Areal aus - ideal ist z.B. ein großer Stadtpark. Man skizziert das Areal grob und zeichnet vorallem die Mülleimer ein, die als Spielstationen dienen. Am vereinbarten Startpunkt trifft man sich und genehmigt sich ein Döschen Bier, die leere Dose wird als Spielball benötigt. Nun gehts los: Jeder wirft mit seiner leeren Dose in Richtung des nächsten Mülleimers, jeder Wurf wird gezählt. Wer die wenigsten Würfe braucht, um die leere Dose im anvisierten Mülleimer zu versenken, der hat gewonnen.
Während der Würfe zum Mülleimer hin muss außerdem das nächste Bier getrunken werden - schließlich braucht man nach dem Versenken des aktuellen Spielballs einen neuen. Schafft der Teilnehmer das nicht rechtzeitig wird er mit Punktabzug bestraft.
Wichtig ist vorallem eine sinnvolle Auswahl der Mülleimer. Diese sollten weit genug auseinander liegen (ansonsten kann man sein Bierchen nicht gemütlich trinken, sondern muss es beinahe runterexen) und auch die Zahl der anzuspielenden Eimer sollte dem eigenen Konsumverhalten angepassst gewählt werden. Schließlich entspricht deren Zahl der Zahl der Biere, die die Teilnehmer trinken müssen.
Macht viel mehr Spaß, als nur einen Bollerwagen hinter sich her zu ziehen und dumm durch die Gegend zu latschen. Sparfüchse trinken zum Start nur eine Dose aus, die sie dann die ganze Zeit benutzen können und führen das restliche Bier in Flaschenform mit sich.
Impressionen von einem Cup, den Freunde von mir 2004 veranstaltet haben, finden sich übrigens in der Gallerie.
Meine Nachbarn
25. Mai 2006, 20:32 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Als ich heute früh gegen 6 Uhr nachhause kam, gabs das gewohnte Programm: Kühlschrank auf, Musik und Mikrowelle an und vorm Schlafengehen noch kurz was frühstücken.
Nach dem Aufstehen finde ich dann einen Zettel, den jemand unter meiner Wohnungstür durchgeschoben hat:
Heute ist Feiertag! Das was Sie machen, ist Ruhestörung!!
Von der falschen Interpunktion mal abgesehen, muss ich dem anonymen Verfasser leider recht geben. Kann sein, daß die Musik vielleicht einen Tick zu laut war.
Ich hatte mich den Nachbarn noch gar nicht vorgestellt, das muss ich wohl morgen mal nachholen - verbunden mit einer Entschuldigung. Ich kann ja verstehen, wenn sie meine Begeisterung für Mr. Z “Trümmerbass” 5500 nicht so ganz teilen. Aber da wo ich herkomme, hat das früher keinen interessiert - ich muss also umdenken, fürchte ich.
Endspiel
23. Mai 2006, 17:02 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Normalerweise wären dieses Jahr an der FH Darmstadt Hochschule Darmstadt die beiden ersten Juli-Wochen die Wochen, in denen alle Klausuren geschrieben werden müssen. Und zumindest letztes Jahr wurden beide Wochen auch gleichmäßig und vollständig ausgenutzt. Das hieße leider, daß das Endspiel der Fussball-WM exakt an dem Wochenende zwischen beiden Prüfungswochen läge (9. Juli).
Wie ich gerade sehe, liegen dieses Jahr sämtliche Prüfungstermine meines Studiengangs Media System Design bereits in der ersten Prüfungswoche, und somit genau vor dem Endspiel. Gleiches gilt für unseren Schwesterstudiengang Media Production.
Zufall? Wohl kaum. Das wird ein Fest! Wenn jetzt auch noch die Handtuchspender auf der Uni mehr als 50% der Zeit funktionieren, würde ich schon fast sagen, die anstehenden Studiengebühren sind berechtigt - bei so einem Service!
Ich weiß zumindest schon, wo ich mir das Endspiel ansehen will: In der Frankfurter SkyArena bzw. der Main Arena. Wenn die das so hinkriegen, wie auf der Seite beschrieben, dann stinken Berlin, Hamburg, München und Kölle dagegen echt mal crass ab.
Gute Laune, Alter
21. Mai 2006, 22:18 Uhr
Derber Shit, Alter!
Halla
Nur das eine Bild noch, dann ist endgültig Schluss mit der Gute Laune von Sven.
Und jetzt: Gute Laune, Alter. Denn die Message ist Feierei, Alter!
(Mein Tipp: Das Bild ansehen und dabei die ganzen Button im Sven-Panel ausprobieren, dann bekommt man wirklich gute Laune…)
