Alle Beiträge von Halla

Wegen Betriebsferien geschlossen

Wegen Betriebsferien geschlossen

17. August 2007, 13:44 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

So. Ab sofort ist hier für 14 Tage Schicht im Schacht. Mich nervt dieser Sommer und im Studium habe ich mit dem Erhalt des Vordiploms die Halbzeit hinter mir. Anlass genug, es mal wieder krachen zu lassen. Deshalb verschwinde ich mal kurz mit ein paar Kumpels nach Spanien (nein, nicht nach Malle!).

Preisfrage: Welche Vorschau zeigt das Wetter im Rhein-Main Gebiet?

ffm.gifconil.gif

wetter.com 

Dinge, die die Welt nicht braucht

Dinge, die die Welt nicht braucht

16. August 2007, 11:50 Uhr Industrie? Anarchie! Halla

Kürzlich habe ich neue Tintenpatronen bei Dell bestellt. Gerade kam die Rechnung:

  • Tintenpatrone schwarz
  • Tintenpatrone farbig
  • Harry Potter Druckstudio

Was davon habe ich wohl nicht bestellt?

Unscharfes Bild auf dem Monitor unter Vista

Unscharfes Bild auf dem Monitor unter Vista

14. August 2007, 15:15 Uhr Für Nerds Halla

Seit Sonntag Nacht ärgere ich mich geschätze 180 Stunden mit Windows Vista herum.

Einer meiner beiden Monitore hängt dabei an einem “alten”, analogen Ausgang der Grafikkarte und wie das bei Flachbildschirmen so ist: Sie müssen richtig eingestellt sein, sonst wird das Bild unscharf. Normalerweise erledigt das der Monitor per Tastendruck automatisch, bei Vista allerdings wollte das ums Verrecken nicht klappen. Aber die Nuss habe ich gerade geknackt:

Das automatische Scharfstellen des Monitors scheint an Vistas Aero-Oberfläche gescheitert zu sein. Die unscharfen Transparenzen hinter dem Fenster brechen zumindest meiner Kalibrierung das Genick - auch wenn sich Aero wirklich verdammt geschmeidig bedienen läßt und sehr sexy aussieht.

Die Lösung:

Unter “Systemsteuerung > Anpassung > Designs” das Design auf “Windows klassisch” umstellen (da gibt es keine störenden Transparenzen und Unschärfen), kurz abkotzen, weil es so besch*** aussieht, den Monitor kalibrieren und dann wieder auf Aero zurückstellen. Pörfekt, gestochen scharfes Bild. Anschließend natürlich Finger weg von der automatischen Kalibrierung.

Speed up!

Speed up!

8. August 2007, 03:24 Uhr Für Nerds Halla

Nachdem die Performance dieses Blogs in den letzten Tags wirklich indiskutabel war (und es zusehends schlimmer wurde), war heute mal der Tag der Abrechnung mit Wordpress: Ich habe Caching und Datenbank optimiert und viele Plugins abgeschaltet.

Mal abwarten, ob es was gebracht hat, mir selbst zumindest kommt die Site jetzt doch einen Tick schneller vor. Ich denke allerdings, ich werde zumindest die wichtigsten Plugin sukzessiv wieder in Betrieb nehmen…

Update:

Zusätzlich zu den abgeschalteten Plugins habe ich nun auch das Standardtheme widerhergestellt. Mal sehen, ob das was bringt - auch wenn ich das eher nicht glaube. Das Geschwindigkeitsproblem besteht nämlich durchaus auch im Backend, was eher für ein “Problem” des Servers selbst spricht.

Update II:

Es lag am eingeschalteten safe_mode von PHP. Jetzt ist er abgeschaltet - was natürlich keine Dauerlösung ist. Aber solange ich nicht genau sagen kann, was da faul ist, kann ich damit leben. Nach dem Wochenende werde ich mir das Problem mal vornehmen…

Zeichentrick

Zeichentrick

2. August 2007, 15:20 Uhr Celluloid Halla

Gestern abend vorm Autokino (ja, sowas gibts noch!) in der Kassenschlange, die Simpsons laufen. Ein tiefergelegter 3er BMW rollt neben mich, ein Mitbürger südländischer Herkunft Typ schiebt seine Nase aus dem Fenster und pöbelt mich fragend an:

-”Ey Alter! Iss’ das’n Zeichentrickfilm?!
-(”Ja, Alter! Krass, Oder? Und wie heißt der Stern, von dem Du kommst?”)

Achja - über den Film brauchen wir natürlich kein nur ein Wort verlieren: Weltklasse. Und der erste Film seit Jahren, der mich mal wieder ins Kino gelockt hat.

Elektrorocknroll

Elektrorocknroll

31. Juli 2007, 11:24 Uhr Heavy Rotation Halla

Das Justice die Platte des Jahres gemacht haben, ist mal gar keine Frage. Erschienen ist selbige beim Ed-Banger Label, dessen Cheffe kein geringerer als der Manager von Daft Punk, Pedro Winter, ist. Das De:Bug Magazin hat ein Interview mit ihm geführt, in dem er diesen denkwürdigen Satz zum Besten gab:

Rock’n'Roll macht Sinn in einem vollkommen elektronischen Kontext.
Nehmen wir mal die Jungs von Justice, die sind 25, wenn die nicht dauernd besoffen wären, heiße Frauen abschleppen würden und die Nacht zum Tag machen, die würden doch ihre Ehre verlieren.

Recht hat er!

Himmelschreiende Dummheit

Himmelschreiende Dummheit

18. Juli 2007, 18:30 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Nimmt eigentlich noch irgendjemand die Tour de France oder den Radsport im Allgemeinen Ernst?

Wie unglaublich bescheuert, wie unglaublich saublöd und dämlich muss man sein, um sich nach den Dopingfällen und tränenreichen Geständnissen vor der Tour ausgerechnet jetzt bei T-Mobile beim Dopen erwischen zu lassen?

Bekanntgabe wider Willen

Bekanntgabe wider Willen

18. Juli 2007, 01:06 Uhr Industrie? Anarchie! Halla

Im Grunde pfeiffen es die Spatzen ja schon lange von den Dächern: Zumindest in Deutschland wird das iPhone exklusiv bei T-”Apothekenpreise”-Mobile erscheinen.

Lassen wir es mal dahingestellt sein, ob es einfach nur gutes Marketing oder ein tatsächliches Versehen war, auf jeden Fall hat die Onlineausgabe des Focus-Magazins peinlicherweise eine offensichtliche Seite zum iPhone mit Testinhalten im T-Mobile Onlineshop entdeckt.

Ein Schelm wer böses dabei denkt: Für T-Mobile ist es vermutlich günstig, einen solchen Exklusivvertrag mit Apple so früh als möglich bekannt zu geben - schließlich wird man sicher auf viele Wechselwillige Kunden spekulieren, die bestehende Verträge mit anderen Anbietern auslaufen lassen, um anschließend zu T-Mobile und zum iPhone wechseln zu können. Je früher die potentielle Kundschaft sich darauf einrichten kann, desto besser.

Allerdings kann ich mir gut vorstellen, daß Apples Vertragskonditionen eine “verfrühte” Bekanntgabe einer solchen Partnerschaft verbieten, schließlich ist Apples Geheimhaltungswahn altbekannt. Eine solche “versehentliche” Bekanntgabe könnte also könnte also durchaus von seitens T-Mobiles gewünscht sein.

So oder so bringt sich T-Mobile samt iPhone auf die Art und Weise ins Gespräch - und nichts anderes soll Marketing ja erreichen. Und es funktioniert offensichtlich gut, schließlich schreibe ich gerade darüber, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen habe, diesen übertriebenen iPhone-Hype nicht auch noch zu unterstützen…

Lamer

Lamer

17. Juli 2007, 13:52 Uhr Für Nerds Halla

Ja, ihr habt Recht: Ich glaube auch, ich habe einen der langsamsten Server im ganzen Internet.

  • To-Do: Caching einschalten
  • To-Do: Zum nächstmöglichen Termin kündigen und auf eine schnellere Kiste umziehen.

Das hier ist jedenfalls kein Zustand mehr…

Mein Freitag der 13te

Mein Freitag der 13te

17. Juli 2007, 13:50 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Manchmal gibt es Tage, die es einfach nicht gut mit mir meinen. Mir passiert dann in kürzester Zeit soviel Mist, den andere wohl in einem halben Jahr erleben. Das hier war zum Beispiel so ein Tag/Nacht, genauso wie der vergangene Freitag, der natürlich auch noch auf einen 13ten fiel…

Mit ein paar Freunden zusammen ging es am Wochenende auf zum Melt-Festival in der Nähe von Dessau. Zwei Tage lang am Stück Indie, Rock, Elektro, Techno und HipHop am Stück, dazu vorausgesagte 35° und die Vordiplom-Prüfungen seit einem Tag aus dem Rücken - was sollte da schon schiefgehen? Naja, von wegen…

50er-Zone für 450 Kilometer

Da wir mit meinem Auto die 450km von Frankfurt nach Dessau in Angriff nahmen, war ich natürlich auch der glückliche Fahrer. 450km Autobahn, die sich als der totale Horror entpuppten: Stau, Stau und nochmals Stau. Durchschnittstempo lt. Bordcomputer: 57km/h. Fahrtzeit: Über 7(!) Stunden. Und weil das im-Stau-stehen langweilig ist, hatten meine drei Mitfahrer selbstverständlich nichts besseres zu tun, als sich vor meinen Augen tüchtig volllaufen zu lassen.

Höhepunkt der Fahrt: Eine 20minütige Diskussion, warum ich meinen Hintermann auf dem Rücksitz nicht mal kurz zum Schiffen rauslasse… Zu diesem Zeitpunkt standen wir allerdings in einem Rückstau von der Auffahrt zur A9 und da unsere Spur die einzige war, auf der es sich staute, rollten direkt neben meiner Fahrertür etliche 40-Tonner mit Tempo 80 vorbei, und auch die Spur rechts neben uns (Auffahrt zur A9 in der Gegenrichtung) war frei, sodaß der Verkehr hier floß. Viel Spaß beim Aussteigen. (Nein, ich habe natürlich niemanden Aussteigen lassen).

Endlich Melt

Nach gefühlten 100 Stunden kamen wir dann endlich an, und von da an sah es auch so aus, als ginge es steil bergauf: Top-Wetter und Temperaturen, ein guter Platz für die Zelte, lockere Leute und eine bombastische Atmosphäre samt hervorragender Musik entschädigten für die Fahrt.

Das Melt-Festival findet in Ferropolis, der Stadt aus Eisen, statt - einer Halbinsel, die mitten in einem alten Tagebergbau-Gebiet im (jetzigen) Gremminer See aufgeschüttet wurde. Auf der Insel selbst befindet sich ein Freilichtmuseeum mit stillgelegten Riesenbaggern, mit anderen Worten: Eine wirklich grandiose Kulisse für ein Festival.

Ein paar Stunden lang ging auch alles gut und ich hatte einen Mordsmäßigen Spaß unter 500 Tonnen schweren Baggern - solange bis ich verhängnisvollerweise mal eine Stange Wasser wegbringen mußte, womit das Unglück seinen Lauf nahm. Die regulären Klos waren derart überlaufen (immerhin echte Klos, keine Dixies!), daß sich sogar Unmengen an Frauen auf den Männerklos herumtrieben - aber anstehen kommt nicht in Frage, wozu ist man schließlich ein Mann?

Tear down this Wall!

Ich suchte mir also ein Fleckchen an einem der Bauzäune, die das Areal begrenzen - diese waren nicht gesichert, sondern nur lose in Betonschuhe gestellt, sodaß man sie leicht anheben und dahinter durchschlüpfen konnte. Warum also nicht, schließlich bin ich nicht mehr in der DDR und Mauern und Zäune gehören ohnehin verboten. Also nichts wie hinter den Zaun… Ein bitterbööööööhser Fehler.

Der Regen der letzten Wochen hatte den Boden völlig aufgeweicht, dazu kam der Gremminer See und der weiche Matschboden der Halbinsel, der hinter dem Zaun nicht mehr befestigt war. Drei Schritte und schon blieb beim Laufen mein Fuß im Schlamm stecken und ich schlug der Länge in den Matsch vor mir. Toll, nicht mal den ersten Abend überstanden ohne wie ein Schwein auszusehen! Ich kämpfte mich wieder hoch und tappte im Dunkeln ein paar Schritte weiter, was nun wirklich die dümmste Idee überhaupt war. Der Abhang zur Uferböschung des Sees schlichtweg nicht sehen, und es kam was kommen mußte: Ich rutsche auf dem Arsch die Böschung hinunter bis ich im Schilf des Sees zum Stehen kam.

Was für eine groteske Situation: 500 Meter hinter mir spielte gerade unüberhörbar Dizzie Rascal sein Set auf der Mainstage, während ich auf einmal in der Uferzone des Gremminer Sees eine Fangopackung genoß. Mein Handy hatte natürlich zu diesem Zeitpunkt bereits den Dienst quittiert (wenigstens war ich schlau genug, mein “gutes” Handy zuhause zu lassen, und eine uralte Gurke einzupacken - als hätt’ ich’s geahnt…!), also mußte ich zusehen, wie ich allein aus diesem Schlamassel wieder rauskam.

The great Escape

Der Weg zurück aufs Festival war leider nicht drin, da die Böschung derart steil und rutschig war, daß man dort keinesfalls hochklettern konnte - der Regen und der See hatten alles aufgeweicht.

Plan B sah vor, noch tiefer in den See vorzurücken und die verschlammte Schilf- und Uferzone schwimmenderweise zu umrunden, um an dem angrenzenden Fussweg wieder an Land zu gehen (und sich an den Zeltplatz bzw. zu den Duschen zu schleppen). Aus Rücksicht auf meine Konstitution, die Temperatur und die Tatsache, das ich nicht einschätzen konnte, wie es sich so mit Klamotten schwimmt, verwarf ich diesen Plan jedoch wieder.

Plan C schließlich schien mir ausreichend erfolgversprechend: Ein Fußmarsch quer durch das verdammte Schilf- und Sumpfgebiet.

GI Joe bahnt sich seinen Weg

Seit diesem Freitag weiß ich genau, wie sich die amerikanischen Soldaten im Vietnamkrieg gefühlt haben müssen. Es läuft sich einfach echt beschissen in so einem Gebiet - jeder Schritt strengt an und man muss echt aufpassen, daß man die Schuhe nicht verliert…

Nach gefühlten 10 Kilometern und 20 Stunden Marsch kam ich schließlich auf dem Weg zurück zu den Zeltplätzen an, wo mal wieder klar wurde, was für ein eigenes Völkchen Festivalbesucher doch sind: Ich sah aus wie ein Monster mit total verdreckten Klamotten, aber trotzdem nahm keine Sau Notiz von mir - als wäre mein Aussehen das normalste von der Welt. Wahrscheinlich hätte ich schon brennen müssen, bis mich jemand gefragt hätte, warum ich denn so aussehen würde.

Der Samstag hat dann letzten Endes doch für den Freitag entschädigt, und nach einem ausgiebigen Besuch im Hallenbad samt heißer Dusche durfte man sich auch wieder als Mensch fühlen. Ich überlege mir jedenfalls gerade schwer, ob ich mich nächstes Jahr am 13ten Freitag nicht einfach zuhause einschließe.