Techie-Gear
9. März 2006, 13:16 Uhr
Für Nerds
Goofystylz

Es ist furchtbar… Alle Nase lang verliebe ich mich in ein technisches Gadget. Immer teuer, immer übertrieben fett, immer stylisch und meistens vollkommen über meinem Budget. Und dann überlege ich mir, wie ich möglichst schnell an Geld dafür kommen kann und plane schonmal eine Karriere als Ölscheich, Drogenkurier oder Waffenhändler.
Diesmal ist es die Anlage von Sonos, eine Flöte, die digitale Musik in jeden Raum bannt, bei Bedarf auch unterschiedliche Musik für jeden Raum, kablefrei mit LCD Fernbedienung!
Sabber, will haben!!!
Viele, viele bunte Filmchen
28. Februar 2006, 11:30 Uhr
Celluloid
Goofystylz
Selten genug, daß ich auf so viele Flix auf einmal gespannt bin:
Falls jemand schon eine dieser Kisten gesehen hat, würde ich mich über ein kurzes Rezensionskommentar freuen.
Spidey 3
27. Februar 2006, 10:46 Uhr
Celluloid
Goofystylz
14 Monate vor Kinostart belästigt beginnt die Marketingkampagne für Spiderman 3. Und das, bevor die überhaupt wissen, welche Rolle eigentlich Topher Grace spielen soll. Aber die Vorlagen von Stan Lee haben ja noch den einen oder anderen Bösewicht, den man problemlos einbauen kann. Damit dem Zuschauer nicht langweilig wird, haben sie den Spinnenmann diesmal in ein schwarzes Kostüm gesteckt - bin vor Begeisterung kaum zu halten… gähn
(via yahoo-news)
Playaz Club
24. Februar 2006, 15:54 Uhr
Derber Shit, Alter!
Goofystylz
Wer sich einen echten Player schimpft, schreckt auch vor reiferen Damen nicht zurück. Nicht ohne Grund! Eine email von einem 23 jährigen Bekannten der seit kurzem eine Beziehung zu einer 30 Jährigen pflegt, hat mir soeben erläutert warum:
1.) Frauen, die 30 werden und noch nicht verheiratet sind, haben den Traum
vom Prinzen auf dem weißen Ross schon MEHRFACH geträumt und erwarten dieses
Verhalten gar nicht von Dir.
2.) So ne organisierte und selbständige Frau hab ich selten getroffen.
3.) Sex ist geil!
4.) Hohe Wahrscheinlichkeit, dass ich sie betrüge…cause I can!
5.) Bin zu jung, um so richtig sesshaft zu werden…hänge noch zu gerne in
Bars/Clubs witta Fellas…(siehe dazu auf Punkt 4.)
6.) Ne 23jährigen sieht teilweise deutlich besser aus…ist aber nicht so
cool…
Ein hoch auf Dich Playa! Gut zu wissen 
Release Dreams
23. Februar 2006, 15:24 Uhr
Celluloid , Erzähls der Parkuhr
Goofystylz
Seit einigen Jahren stolpere ich immer mal wieder über Kevin Epps, Indie-Filmemacher aus San Francisco. Sein Film “Straight Outta Hunters Pointâ€? über die urbanen Ghettos der Bay-Area finde ich ziemlich aufregend. Epps hat nun für seine neue Low-Budget Doku “Rap Dreams” die umstrittene Distributionstrategie des “Day-and-Date Release” gewählt und scheint damit die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.
“Rap Dreams” hat es in vereinzelte Kinos an der Westküste geschafft, ist aber zeitgleich auch als DVD und Podcast zu haben und folgt damit einem Experiment, daß von Steven Soderberg und Marc Cuban wenngleich nicht erfunden, zumindest in die Schlagzeilen katapultiert wurde. Soderberg’s Film “Bubble” wird unter einer einizigen Verwertungskette gleichzeitig auf 3 verschiedenen Medien anschaubar und steht damit konträr zu der üblichen “Fensterstrategie”, bei der erst das Kino den Film zeigt, dann das DVD Release und schließlich de TV / Internetverwertung kommt, mit ein paar Monaten Abstand zueinander.
Natürlich ein Schock für die Kinobetreiber, denn Sie sehen bereits ihr ohnehin kleines Kuchenstück von den Filmeinnahmen verschwinden. Sie haben Angst, daß die letzten Kinobesucher sich nun doch lieber vor den heimischen Fernseher knallen anstatt ins Kino zu gehen. Klar, wenn ich die Welt so schwarz-weiß sehen würde, hätte ich auch Angst.
Doch in meinen Augen kann man fast nichts schlaueres machen. Die Vorteile für einen Indie-Flick wie “Rap Dreams” liegen auf der Hand: Der Film ist nicht überall zu sehen, deswegen kann man ihn einfach per DVD zu Hause oder per Podcast unterwegs schauen. Damit erreicht man natürlich wesentlich mehr potentielle Kunden und spart sich außerdem das zusätzliche Marketing für die späteren Erscheinungen.
Bei Hollywood-Blockbustern die überall im Land laufen, denkt nun der Laie Stempelwichser Kinobetreiber, ist es schädlich, wenn man den Leuten die Wahl zwischen den eigene vier Wänden oder dem Kino läßt. Denn scheinbar hat das durchschnittliche Kino so wenig zu bieten, daß sich der durchschnittliche Verbraucher in jedem Fall gegen den Besuch im Lichtspieltheater entscheiden wird.
Das könnte sein, was wiederum dem Kinobetreiber zu denken geben sollte, aber was für eine kurzsichtige Schlußfolgerung! Ich kann mir doch auch zu Hause was kochen und gehe trotzdem zwischendurch gerne im Restaurant essen (um mich Cubans Analogie anzuschließen). Ich könnte mir auch Metropolis in allen Varianten mit einem Knopfdruck auf meinen Bildschirm holen, aber ich habe mich dafür entschieden, das restaurierte Original im Kino anzusehen (zusammen mit der schlimmsten Live-Musikuntermalung ever! Aber das ist eine andere Geschichte…). Ich hätte auch warten können, bis King Kong auf DVD erscheint, aber ich wollte es im Kino erleben. Und wer würde sich freiwillig Tarkovski auf einem Fernseher anschauen, wenn er/sie die Wahl hat? Zudem ist der Anreiz für Kino doch sowieso im ganzen Erlebnis, vom Antreffen bis zum Rausgehen, auch wenn der Film eine zentrale Rolle spielt.
Kann ich als Kinobetreiber den Kunden kein zufriedenstellendes Erlebnis bieten, geht der Kunde nach Hause. So einfach. Und wie halte ich ihn davon ab? Ich verbiete ihm, das Produkt woanders zu erwerben. Typisch! Keiner kommt auf die Idee vielleicht mal den Service zu ändern. Oder das Angebot. Oder das Produkt selbst zu vertreiben. So viel Weitsicht wäre zuviel verlangt. Vielleicht verlernt man das im dunklen Kinosaal…
Und wie kann man den Effekt von Mundpropaganda außer acht lassen? In Hollywood heißt das “buzz”, und je mehr “buzz” ein Film hat, desto mehr Mamon geht über den Ladentisch. Viele Zuschauer generieren viel “buzz”, wenn ich mich nicht täusche. Stattdessen werden die eigenen Kunden lieber verknackt, wenn sie versuchen einen Film zum Releasedate im Internet zu bekommen. Ich will Raubkopien nicht rechtfertigen, aber die Resourcen zu Erhaltung eines ohnehin veralteten Geschäftsmodells könnte man auch sinnvoll nutzen.
Und während die Kinos noch immer um Ihre Götzen schwänzeln, leiten Kevin Epps und Steven Soderberg die Revolution ein. Bald wird auch Hollywood kalte Füße von den Indies bekommen. Wie dann der Konsument rechtlich belangt leiden muß, wird wahrscheinlich gerade entschieden. Für wen sich die Kinos entscheiden, wird man sehen.
THE END
n halber Dollar
21. Februar 2006, 10:09 Uhr
Netzfundstücke
Goofystylz
Er kam aus der Gosse, nur um sich in unsere Herzen zu rappen. Er stürmte die Billboard-Charts, er stürmte das Box-Office, aber wer war darauf vorbereitet, daß er die #1 auf der Stardoll Top 20 wurde…
WTF??? Sowas bekommt vom Ottonormal Teenie Aufmerksamkeit? Wer hat denn Lust, Comicversionen von Superstars einzukleiden? Bitte erklär mir das mal einer von Euch Marketingstrategen. Ich würde ja gerne mal Gwenn Stefani ausziehen (und nicht an), aber ich fürchte, daß ist eine andere Website.
Get the f%!k up
20. Februar 2006, 16:10 Uhr
Erzähls der Parkuhr , Political correctness
Goofystylz
Folgendes Szenario: Mein Sohn, mitlerweile 16, kauft sich das neue Videospiel von Marc Ecko, “Getting Up: Contents Under Pressure“, ein Spiel in dem man aus der Ich-Perspektive durch eine fiktive Stadt rennt um Bilder auf Wände zu sprühen (Diese Wände bleiben, laut Hersteller, dauerhaft geschädigt!).
Und weil er sehr ambitioniert der Daumengymnastic nachgeht, ihm jedoch jegliche Art von selbstständigem Denken und Verantwortungsbewusstsein für’s eigene Handeln fehlen, geht er los…
Sinnentleert, wie die Mehrheit der Kids die dieses Spiel gekauft haben, bemalen er und seine Freunde schamlos alle Wände, die ihnen zwischen Frankfurt und Darmstadt in den Weg kommen. Mit… GRAFITTI!!!
Ein Horrorszenario? Bald harte Realität.
Denn wie wir seit Jahrzehnten wissen, folgen unschuldige Kinder immer wieder den fürchterlichen Beispielen, die ihnen die Unterhaltungsindurstrie eintrichtert.
Die letzte Bastion des Widerstands hat sich nun in Australien (whut?) formiert, um dem Treiben ein Ende zu setzen. Nie wieder Grafitti! Wenn wir dieses Spiel verbieten gibt es keine Grafittis mehr in Australien!!!
Oh, jauchzet schöner Götterfunken; saubere, reinrassige Wände, unberührt und jungfräulich!
Außerdem hat er dann ja Zeit schonmal mit was anderem üben - sowas wie “Medal of Honor”. Das ist ja Gott sei Dank erlaubt. Da können die australischen Kids wenigstens schonmal schauen, wie’s aussieht, wenn sie im Irak verheizt werden.
Also, ich buch jetzt seinen Sprachurlaub.
J Dilla R.I.P.
14. Februar 2006, 17:38 Uhr
Erzähls der Parkuhr
Goofystylz
Einer der besten besten HipHop Produzenten “of all time” ist letzte Woche ziemlich jung verstorben, Jay Dee aka J Dilla. Wer sich ernsthaft mit HipHop und Rap beschäftigt, weiß wie krass Jay Dee die Musiklandschaft beeinflußt und bereichert hat. Am bekanntesten sind hier wohl Produktionen für The Roots, Pharcyde und Common, aber die Liste der Künstler ist unfaßbar lang. Ein Mix mit deinen besten Tracks gibts als Stream hier. Wirklich Schade…
(via okayplayer)
Erinnert mich daran, wie verdammt kurz das Leben sein kann. Ich sollte mich mehr mit dem Wesentlichen beschäftigen.
Steif wie ein Brett
13. Februar 2006, 17:25 Uhr
Erzähls der Parkuhr
Goofystylz
Also, man merkt, daß man alt wird, wenn einem Erfindungen zum Wäsche zusammenlegen cool vorkommen. Bügeln habe ich mir zwar abgewöhnt, aber die richtige Falttechnik ist mir schon wichtig. Gerade, weil meine freihändigen Ergebnisse immer sehr variieren.
Quality of Life
10. Januar 2006, 10:50 Uhr
Celluloid , Erzähls der Parkuhr
Goofystylz
Quality of Life ist ein Low- bis No-Budget Indie Flick über das turbulente Graph-Life. Check den Trailer hier. Interessant auch die Vermarktung - Eine Auswahl der Malereien (ich nehme an von den Künstlern im Film) ist auf Start Mobile gegen geringes Entgeld zum download als Wallpaper für’s Handy verfügbar um für die Distribution zu bezahlen, die sonst ohne Hollywood Budget so gut wie unmöglich ist. Schönes Konzept! (via hiphoppress)