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Snakes on a Plane

Snakes on a Plane

18. August 2006, 10:55 Uhr Celluloid Goofystylz

Man nehme zwei tiefe menschliche Ängste und verbinde beide zu einem Thriller. Voila, wir haben Snakes on a Plane mit Samuel L. Jackson.
Und ist doch egal wie dämlich sich das anhört! Es geht um Schlangen! In nem Flugzeug! Verdämmt!
Das Ding muß sich ja von selber schreiben und inszenieren… Ich finds jedenfalls schon als Prämisse großartig und freue mich auf Samuel, der vermutlich den halben Film lang so was in dieser Richtung sagen wird:
“There are motherfucking Snakes! On the Plane, motherfucker!”

Eiersalat

Eiersalat

14. August 2006, 00:05 Uhr Derber Shit, Alter! , Netzfundstücke Goofystylz

Die Japaner sind komplett durchgepeitscht. Wortwörtlich!
Ich habe großen Respekt vor vielen Eigenheiten dieser Kultur, aber die Unterhaltung nimmt dann doch zwischendurch groteske Züge an. Im Regelfall manifestiert sich das am eindrucksvollsten in Gameshows. Diese hier ganz hart:

Sechs Jungs stehen breitbeinig aufgereiht for einer “Eierpeitsche” und müßen irgendwas schnell vorlesen. Wers nicht schafft wird gepeitscht! Alllteeeeer! Seid ihr noch zu retten? Das tut schon beim zuschauen weh!
OK, ein bisschen lustig ist’s schon, gerade der letze Kerl, der immer heftiger gegen die drastischen Maßnahmen protestiert.

Marc Cubans Marketing Challenge

Marc Cubans Marketing Challenge

1. August 2006, 14:43 Uhr Celluloid Goofystylz

Der Kampf um die Kinokarten tobt ja schon eine ganze Weile, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Abgesehen davon, daß sich die Filmindustrie im digitalen Zeitalter ständig selber ein Bein stellt (oder dem Konsumenten) und progressive Ansätze konsequent ignoriert, gibt es noch ein paar Menschen die tatsächlich zugeben, daß sie hinterher hinken.

Wer die Filmindustrie bei der Distribution und im Marketing revolutionieren, einen Job beim beim Ultimate Hustler bekommen oder einfach ein paar Kröten verdienen will, dem sei die Marketing Challenge von Marc Cuban ans Herz gelegt. Der braucht nämlich Hilfe, die Leute vom Sofa in die Kinosääle zu bekommen. Alles ist erlaubt und die Ansage kann man, glaube ich, auch ernst nehmen… Freunde des Guerilla-Marketing müßten jetzt ja bereits Pipi im Auge haben, ich bin auf jeden Fall gespannt, was und ob da was bei rumkommt.

Meinereins ist ja Verfechter des BBQ-Ansatzes.
Ich schau mir alles überall an, wenn’s dazu Buffalo-Wings gibt!

Wie Oft kannst Du Denn?

Wie Oft kannst Du Denn?

28. Juli 2006, 15:54 Uhr Netzfundstücke Goofystylz

Seit Jahren frage ich mich, was DAS für ein Scheiß Button sein soll.
Auf der der Hompage des Rhein-Main Verkerhsverbunds kann man Zugverbindungen suchen.

Man kann “jetzt” nach Zügen schauen, was einem wohl die augenblicklichen Verbingungen anzeigt.
Man kann auch “später” suchen, das ist schon ein Begriff den ich etwas dehnbar finde, aber ich verstehe gerade noch so, daß mir dies wohl Verbindungen in ein paar Stunden anzeigen wird.

Aber was zur zur Hölle heißt “öfter”?
Ich will öfter als jetzt oder später fahren?
Muß man auf diesen Knopf öfter klicken?
Vielleicht kann ich tatsächlich mit einem Klick veranlassen, daß mein Zug öfter als sonst fährt…

H(a)H(a)

H(a)H(a)

28. Juli 2006, 15:27 Uhr Ich und mein Martyrium Goofystylz

Ich find Hamburg ja geil.
So als halber Frankfurter möchte man das ja nicht gerne zugeben, aber die City rockt. Ich hatte da jedesmal ne gute Zeit.
Auch letztens bei einem Kurztrip über’s Wochenende.

Kleine Touritour Nachts nähe Reeperbahn, die gemessen am Promillespiegel langsam dem Ende entgegen schritt. Irgendwann waren wir mal acht Leute, aber mitlerweile war das Feld der Feiernden bereits um 4 Personen lichter und ich stehe in dieser “Barbara-Bar”. In beiden Händen jeweils zwei Bierflaschen marschiere ich in Richtung Tanzfläche, als mir irgendwer von hinten in die Jacke greift. Man denkt ja bei Guuder Laune nicht gleich ans schlimmste, vielleicht will ja einer meiner Gesellen nur mal telefonieren, ich drehe mich um… und sehe natürlich kein bekanntes Gesicht, nur tanzende Meute. Shit! Bierflaschen abstellen, Tasche checken.

Das Handy war natürlich weg. Fuck, der muß Richtung Ausgang gelaufen sein!
Als ich dann mit erheblichem Nachdruck den Weg zur Tür freigeräumt hatte (das geht dann mit steigendem Promillewert wiederum ganz gut) bin ich draußen einfach dem nächstbesten, schnellmarschierenden Typen hinterher gerannt. Ich hätte den armen Kerl auch fast umgemäht - der war’s nämlich garnicht, wie sich später rausstellte-, wenn mich nicht ein Zivibulle angehalten hätte. Ob mir was gestohel worden wäre, sie haben eben einen Kerl festgenagelt, den sie beim Handyklau beobachtet haben. Ich dachte nur noch “KEIN SCHEIß??? Ihr habt den Wichser schon???”.

Ganze Arbeit, die Jungs hatten den Kerl schneller in der Wache als ich zur Aussage hinterherkommen konnte. In Handschellen und allem, das Handy gab’s zur Belohnung sofort wieder.
Fuck yeah! Miami Vice hat nix gegen Euch! Bin ja sonst nicht immer überzeugt von polizeilicher Arbeit, aber das war beeindruckend.

Dann wurde es aber ein wenig Problematisch. Schonmal sturzbetrunken eine Aussage machen müßen? In einem dieser widerlichen Beamtenkammern mit Neonlicht und 5 Polizisten im Raum? Ich muß den armen Mann so vollgelallt haben, daß er mir gegen Ende nur noch Satzvörschläge gab, die abnicken oder verneinen mußte.

Ich frage mich ob es an der betrunkenen Aussage oder dem unglaublichen Wert meines Handys (300 €) lag, aber ein paar Wochen später wurde ich in der Sache als Zeuge vor Gericht in Hamburg geladen. Ich habe mich zwar sehr bemüht das irgendwie ad Akta legen zu laßen - weil so eine Hamburg hin-her Tour ja dann doch den ganzen Tag kostet - aber es war unumstürzliches Gesetz, daß ich das machen muß, was ein Richter sagt. Sonst gibts Ääschäääär.

Dann halt hin da. Ich stehe vorm Gerichtssaal, der Zivibulle auch, und Richter samt Entourage gehen in den Gerichtssaal. Die flinke Elster ist noch nicht da, er ist wohl auf freiem Fuß, dafür aber sein Dolmetscher - Häuptling Langfinger ist nämlich ein Immgrant aus Frankreich. Und er taucht auch nicht mehr auf. Nach 30 Minuten hatte der Kerl noch eine Strafe an der Backe und ich die Patte für die sinnlose Reise in den Händen.

Das war’s. Dafür bin ich nochmal nach Hamburg gefahren? Super, das muß alles insgesamt 3000 Euro gekostet haben, für ein
Handy das zehn Prozent davon Wert ist. Und es ist NICHTS passiert. Wenn das nicht so traurig wäre, könnte ich darüber jetzt eigentlich lachen. HH.

On the blog again

On the blog again

24. Juli 2006, 21:02 Uhr Ich und mein Martyrium Goofystylz

Um etwaige Verwechslungen zu vermeiden: dies ist weder ein Beitrag vom Halla noch ein Gastbeitrag (wie mir Daniel geraten hat, diesen Beitrag zu nennen… Frechheit, scheinbar bin ich vom Mitblogger zum Gastblogger degradiert worden!)
Gut, ich gebe zu, meine Abstinenz von 3 Monaten läßt auch den Schluß zu, daß ich mich aus diesem profanem literarischen Gekröse des Informationszeitalters gänzlich verabschiedet hätte. Keine sinnfreien HipHop Posts, null Kinobeiträge, nix mit Wetterei über toxische Profanitäten, überhaupt alles sehr einseitig.

Zu meiner Entschuldigung - mein Leben war aber in letzter Zeit sowas von turbulent, daß mir jedesmal, wenn ich ans bloggen dachte, mein Bett einfach interessanter erschien. Kurze Abhandlung gefällig? (…wer hat da “nein” gesagt?…)

Nachdem ich aus meiner alten Knechtschaft bei dem Werbefilmproduktionsladen entflohen bin, habe ich das mit der Selbsständigkeit losgetreten.
Naja, leise in den Wind geflüstert triffts eher, nach 3 Aufträgen (immerhin!) war erstmal die Luft raus und ich mußte mir Alternativen zum Durchkommen ausdenken.

Da ich meine Lebenserhaltungskosten schon ziemlich ans Minimum gefahren habe, blieb nur noch eins: Freundin anpumpen einen echten Job suchen. Mein Mitbewohner war so nett, mir einen anzutragen. Und so scanne ich seit fast zwei Monaten jetzt Dokumente in Wiesbaden. Ein furchtbar uninteressanter, monotoner aber dennoch hochbezahlter Job, der sehr viel freie Zeiteinteilung zuläßt. So kann ich zwischendurch auch mal den ein oder anderen Filmjob mitmachen. Und mein Konto regelt das mit der Zeiteinteilung auch ganz effizient für mich.

Die freie Zeit verbringe ich dann mit der Freundin mit Elterngeburtstagen in Stuttgart oder Bremen (warum mußten meine Eltern nur aus 2 grundverschiedenen Himmelsrichtungen in Frankfurt ansiedeln um dann nach 20 Jahren wieder zurück zu ziehen? WTF, Mom and Pops???), vor Gericht in Hamburg (als Zeuge, wohlgemerkt - aber das wird ein eigener Post…), als freies Taxiunternehmen für meine diversen Familienmitglieder, oder einfach nur im Freibad, wo ich über mein schweres Los unter der Sonne philosophieren konnte.

Da kam mirdann, so unter unter einer Eiche im Freibad, nach dem üblichen Selbstmitleid wieder in den Sinn, wie therapeutisch dieser Blog immer war. In jedem Fall sieht man mich jetzt wieder öfter, ob’s Euch gefällt oder nicht.

Vielleicht befördert man mich dann auch wieder zum Mitblogger…

…hoffe ich.

Guter Service

Guter Service

16. März 2006, 10:40 Uhr Erzähls der Parkuhr Goofystylz

Es gibt ein paar Menschen die sich so unglaublich zielsicher zum Brot machen, daß man fast meinen könnte, es wäre Absicht.

Zu dieser Kategorie gehören z.B. Leute die Musikvideos machen. In denen am Badesee von Respekt führ Diiisch gesungen wird. Mitlerweile hat ja auch Stefan Raab die Jungs entdeckt. Voll ins Schwarze, Guys!

Aber für viel unterhaltsame Schadenfreude sorgen auch Leute bei eBay. Manchmal schon beim Kauf, wenn man die Fotos der Artikel durschaut. Reflektierende Artikel. In denen sich der nackte Fotograf spiegelt.

Gut ist auch die Geschichte meiner Freundin Katharina, die sich mutig wie Sie nunmal ist, einen gebrauchten, externen DVD-Brenner über das Auktionshaus bestellt hat. Ich habe ja bezweifelt, daß das gut geht, aber wie falsch ich liegen sollte…

Sie bekam nicht nur einen preiswerten, einwandfrei funktionierenden DVD-Brenner pünktlich zugesand. Nein, es gab auch eine kleine Überraschung gratis!

Der DVD-Brenner kam nicht mit leerem Laufwerk. Und wer’s noch nicht ahnt: drin war eine DVD. Mit dem unverfänglichem Titel “Männerträume” - und zu meiner speziellen Freude war’s nichtmal ein Schwulenporno (wie der Titel anzudeuten scheint), denn der auf dem Cover ist ein Hetero-Pärchen fröhlich am vögeln.

Da es sich um eine Leih-DVD einer Videothek handelt, hat sie natürlich brav gefragt, ob der Anbieter die DVD vielleicht zurück haben möchte. Wollte er nicht. Sehr gut! Manchmal ist das Glück einem hold.

Nur mein Leben entpuppt sich mal wieder als Farce: anschauen durfte ich ihn nämlich nicht… Noch nicht ;-)

Kanye goes Big-Screen

Kanye goes Big-Screen

15. März 2006, 16:26 Uhr Celluloid , Erzähls der Parkuhr Goofystylz

Nicht jeder Rapper macht schlechten Rap, aber wenige Rapper machen gute Filme. Hoffen wir, daß dieser Rapper zu den wenigen gehört.

Reuters berichtet, daß Rapper/Producer Kanye West einen ziemlich interessanten Streifen in Planung hat. 10-12 Filmemacher sollen Kurzgeschichten entlang einem roten Faden schmieden, die von Kanyes Schauspiel gesegnet und anschließend mit seiner Musik untermalt werden. Ganz nach seinem Motto: “My Life is like a movie, dogg”…

Klingt jedenfalls sehr vielversprechend, bin gespannt.

You heard it here first!

Heinz Erhardt

Heinz Erhardt

14. März 2006, 12:18 Uhr Erzähls der Parkuhr Goofystylz

Gestern Abend habe ich nach feudalem Abendmahl in illustrer Runde Anekdoten, Sinnsprüche und andere Poesie ausgetauscht (Nein, diesmal keine benebelte Freestyle-Session oder besoffenes Kneipengepöbel) und dabei festgestellt, daß ich a) kein einziges deutsches Gedicht mehr auswendig kann und b) Heinz Erhardt der lustigste Tschab in Deutschland war! Wir stöberten nämlich ein wenig in seinen gesammelten Werken.
Mal abgesehen davon, daß ich mir jetzt wieder Fontane draufschaffen muß weil ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt habe, erkläre ich diese Woche zur Heinz-Erhardt-Huldigungswoche.
Der Mann der einen autobiografischen Text mit “Als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung…” begann, schrub zum Beispiel über Dings:

Mitten in Ägyptens Wüste
steht ein riesengroßes Dings,
hinten Löwe, vorne Dame,
jeder weiß, das ist die Sphinx.

Sehnsuchtsvoll in Richtung Westen
schaut sie steinernen Gesichts.
Würde sie nach Osten gucken,
wär’s egal: auch da ist nichts…

Ganz groß! Man kann förmlich sein verschmitztes Grinsen dabei hören.
Oder der hier:

Am Fuß von einem Aussichtsturm
saß erstarrt ein langer Wurm.
Doch plötzlich kommt die Sonn’ herfür
erwärmt den Turm und auch das Tier.
Da fängt der Wurm an sich zu regen,
und Regenwurm heißt er deswegen

…ab spätestens “herfür” lieg ich schon brüllend unterm Tisch. Sein Vortrag und Timing sind perfekt, die Wortspiele grandios. “Ich fletschte meine Faust…” Hahaha! Alles natürlich etwas konservativ und bieder, aber wann hat man denn das letzte mal so unschuldig gelacht? Da kann kein Mittermayer mehr mithalten.
“Wenn es heißt: biegen oder brechen, ist ersteres immer vorzuziehen!” - guter Sinnspruch vor der nächsten Party.
Noch eine Lebensweisheit gefällig?

Seit frühster Kindheit, wo man froh lacht,
verfolgt mich dieser Ausspruch magisch:
man nehme ernst nur das, was froh macht,
das Ernste aber niemals tragisch.

Heinz, Du bist der Mann - denn wenn ich einmal traurig bin, dann trink ich einen Korn, und wenn ich dann noch traurig bin, dann trink ich noch’n Korn. Und wenn ich dann noch traurig bin…

Biz Markie als Puppe

Biz Markie als Puppe

9. März 2006, 13:55 Uhr Erzähls der Parkuhr Goofystylz

Da fehlen selbst mir die Worte! Unbedingt die TV Werbung auschecken! Haha… Der Oldschool hat Konjunktur, sach isch nur.