Hippes Interieur
3. Mai 2007, 16:17 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla
Während mein Server down war, liefen meine Bewerbungsgespräche für ein Praktikum natürlich weiter. Vier größere Frankfurter Agenturen, allesamt mit einer Inneneinrichtung gesegnet, von der sich mancher Club locker eine Scheibe abschneiden könnte und alle vier betont hip, cool, kreativ, individuell, eben einfach “cutting edge”.
Und von einer Ausnahme abgesehen standen überall Tischkicker im Eingangsbereich herum. Wohl um zu zeigen (die Mitarbeiter haben sowiso keine Zeit zum Spielen), daß man hip, cool, kreativ, individuell, eben einfach “cutting edge” ist. Dumm nur, daß überall so ein Ding rumsteht und das dadurch schon wieder schrecklich uniform und so gar nicht mehr individualistisch wirkt.
Zugegeben, eine Tischtennisplatte als Alternative wäre wirklich etwas lahm. Aber wie wäre es stattdessen mit einer Carerrabahn, einem Pokertisch, einem Bällchenbad (klingt sehr gay, ist aber bestimmt ein lustiger Platz zum Meeten), einem Golfabschlagsplatz (wo man in ein Netz abschlagen kann), einer Wii, einem Flipper oder gar einer Halfpipe (würde genausowenig wieder Kicker benutzt werden, wäre aber schrecklich hip)? Ein Kicker hat bitteschön doch nichts mit Lifestyle zu tun - so ein Ding gehört in die Kneipe umme’ Ecke!





