Diashow aus dem Telefon

Diashow aus dem Telefon

5. April 2007, 13:46 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Als ich vor kurzem das Archiv meiner Handykamera freiräumte, um Speicherplatz für den wunderbar hektischen Weckruf “Viva Las Vegas” von Elvis zu schaffen (den Vorgänger, Mötley Crues “Kickstart my Heart”, hielt ich auf meine alten Tage am frühen Morgen nicht mehr aus), fielen mir ein paar schöne Fotos in die Hände.

rueckspiegel.jpg

Jetzt mal ehrlich: Wozu hängt da ein Rückspiegel am Fenster? Dauer-Rausschauen macht nur mit Feinripp-Unterhemd, 0.5er Bindex-Hülse und Kissen auf der Fensterbank Spaß. Sehen und gesehen werden eben. Oder soll das so eine Art Überwachungskamera für Arme sein? Das Dieburger Landvolk ist schon manchmal etwas schräg…

selbstmord_alley.jpg

Der schnellste Weg auf den Dieburger Campus der FH Hochschule Darmstadt führt über eine schnurgerade, ca. 5km lange Bundesstraße quer durch den Wald. Diese Straße muss uralt sein, aus einer Zeit, in der die Menschen noch viel kleiner als heutzutage waren. Anders ist die geringe Breite nicht zu erklären: Es passen kaum zwei Vierzigtonner aneinander vorbei, die diese Strecke leider sehr häufig befahren. Wie eng das werden kann, zeigt das Bild (wohlgemerkt: Tempo 80 ist am Start).

Auf derselben Strecke fahren regelmäßig und besonders im Frühling lebensmüde Rennrad- und Freizeitfahrer, die ständig gewagte Überholmanöver von LKW provozieren. Bin mal gespannt, wielange es noch dauert, bis es den ersten vor mir direkt in den Graben haut. Allein die Wirbelschleppe hinter einen Vierzigtonner hat dazu genug Kraft…

Achja, übrigens: Seit ich mich von “Viva Las Vegas” wecken lasse hat sich meine Zu-Spät-Kommen-Quote signifikant gesenkt.


4 Kommentare für “Diashow aus dem Telefon”

  1. 1 Sinfin schrieb am 5. April 2007 um 14:16 Uhr:

    Ich vermute mal der Spiegel zeigt in Richtung der Haustür / Klingel.
    Und da der Dibborscher nicht immer seinen närrischen Kopf aus dem Fenster strecken möchte wenn´s schellt, nutzt er diesen Spiegel.

    Heute baut man für sowas eine Gegensprechanlage mit Kamera an die Tür.
    Naja, man hatte damals ja nix. Nur Rückspiegel….

    Der “Einsiedel” ist wirklich ne alte Straße :) Damals hatten sie ja nichts, nicht mal ne B26! Nur Wege durch den Wald, nen Schneckenschröder und ein Tümpel voller Dreckwasser an dem heute die Sinfins dieser Welt chillen ;) (Der Tümpel mit dem sauberen Wasser ist nicht chillig genug. Stichwort: “Rentnerschwemme”)

  2. 2 Halla schrieb am 5. April 2007 um 14:56 Uhr:

    Allein durch die Nennung des Straßennamens und die korrekten Intonation des Dieborscher Ortsnamens hast Du dich wohl als ein regional im Rhein/Main Gebiet ansässiger Mitleser geoutet… Soso … ;-)

  3. 3 Al Uminium schrieb am 5. April 2007 um 15:49 Uhr:

    Achja, übrigens: Seit ich mich von “Viva Las Vegasâ€? wecken lasse hat sich meine Zu-Spät-Kommen-Quote signifikant gesenkt.

    signifikant? Ich bitte dich! Überleg mal, was du hier erzählst! :-D

  4. 4 Halla schrieb am 5. April 2007 um 16:56 Uhr:

    signifikant? Ich bitte dich! Überleg mal, was du hier erzählst!

    Na komm - immerhin hab ich es die Woche pünktlich in jede Vorlesung geschafft, selbst zum Puttnies um halb neun! Und letzten Endes zählt ja auch die Tendenz…

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