Monatsarchiv für den März 2007

Praktische Links in Wordpress

Praktische Links in Wordpress

22. März 2007, 14:38 Uhr Für Nerds Halla

Wenn ich dieses Blog benutze, dann sind die wichtigsten Seiten im Backend die Verwalten- und die Neuen-Beitrag-erstellen-Funktionalitäten und das eigentliche Frontend. Zwischen beiden springe ich immer wieder hin- und her.

Das folgende Code-Snippet zeigt im Frontend des Blogs immer wieder Links auf die beiden o.g. Backend-Seiten an, sofern man selbst als Admin angemeldet ist:

  1. < ?php
  2.    global $userdata;
  3.    get_currentuserinfo();
  4.  
  5.    if($userdata->user_level==10) {
  6.        echo "Hallo ".$userdata->user_login
  7.               .":<a href=’/wp-admin/edit.php’>Beitragsliste ansehen</a>"
  8.               ."| <a href=’/wp-admin/post-new.php’>Neuen Beitrag erstellen</a>";
  9.    }
  10. ?>

Einfach den Code per Copy&Paste übernehmen und an beliebiger Stelle in den Theme-Dateien wieder einfügen. Eine gute Stelle wäre z.B. die Sidebar oder die index-Datei vor dem Loop, mit dem die Beiträge ausgegeben werden. Dort befinden sich dann für angemeldete User mit Admin-Rechten Links für Neue Beiträge und die Beitragsliste (samt Entwürfen) im Backend.
Für normale Besucher hingegen bleibt alles beim Alten.

Sehr praktisch, wie ich finde.

Loeschen ist was anderes

Loeschen ist was anderes

22. März 2007, 12:16 Uhr Derber Shit, Alter! Halla

Will man Daten aus einer Datenbank löschen, so ist das ein bißchen wie beim Windows-Papierkorb. Im ersten Schritt verschiebt man eine Datei in selbigen, kann sie aber jederzeit wieder ansehen oder ohne großen Aufwand wieder herstellen. Erst im zweiten Schritt, nachdem man den Papierkorb “geleert” hat, wird die Datei tatsächlich gelöscht (zumindest in den Augen des Benutzers).

Bei Datenbanken wird das meist ähnlich gehandhabt: Daten, die von einem Benutzer gelöscht wurden, werden nicht “richtig” gelöscht, sondern lediglich zum Löschen markiert, d.h. mit einem sog. “Delete-Flag” versehen. Dem normalen User bleiben derartige Datensätze anschließend verborgen, für Betreiber selbst jedoch ändert sich an dem Datensatz nicht wirklich was. Erst wenn sich dieser selbst zu einem richtigen Delete entschließt, sind die Daten endgültig weg.

Diese Praxis ist gängig und hat sich bewährt, bei Benutzerprofilen jedoch stehe ich ihr sehr kritisch gegenüber: Schließlich will ich selbst entscheiden, wann ich meine eigenen Daten wieder lösche. Die Betreiber des StudiVZ (*seufz*) sehen das offensichtlich etwas anders. Oder wie ist es zu erklären, daß Koosishart eine Mail mit den neuen AGBs der Betreiber erhält, obwohl er sich längst abgemeldet hat? Seine Mail-Adresse (und vermutlich auch sein komplettes Profil) befinden sich also noch in der StudiVZ-Datenbank. Gelöscht? Mitnichten.

So langsam frage ich mich wirklich, ob es das StudiVZ irgendwann auch mal schafft, mit etwas positivem ins Gespräch zu kommen…? Das letzte, woran ich mich erinnern kann, war der SuperGAU, bei dem die Passwörter und die Profile der User direkt aus der Datenbank geklaut wurden. Anschließend schob man den Usern neue, halbgare AGB unter, die juristisch äußerst fragwürdig sind (Hallo? Gibts bei Holtzbrinck keine Anwälte, die sich sowas mal schnell ansehen könnte, bevor man es auf die User losläßt!?) und jetzt schon wieder sowas. Negative Schlagzeilen, wohin man auch schaut. Und wir sprechen über die letzten Wochen, nicht Monate oder Jahre.

Und dafür hat jemand einen zweistelligen Millionenbetrag gezahlt. Schön blöd.

Arbeit der Kategorie Eins stinkt

Arbeit der Kategorie Eins stinkt

21. März 2007, 17:27 Uhr Ich und mein Martyrium Halla

Es gibt im Grunde genau zwei Arten von Jobs:

  1. Jobs, bei denen man pünklichst zum Feierabend den Hammer fallen läßt, augenblicklich alles vergißt, womit man sich die vergangenen 8 Stunden beschäftigt hat, nachhause geht und den Tag erst so richtig beginnt. Typischerweise geht man ausschließlich wegen des Geldes arbeiten und lebt primär fürs Wochenende.
  2. Jobs, bei denen die Arbeitszeit eine untergeordnete Rolle spielt, mit denen man sich identifiziert und die einen herausfordern. Auch privat intressiert man sich für die Inhalte des Berufslebens und im Idealfall hat man sein Hobby zum Beruf gemacht. Kohle ist dabei nicht die ausschließliche Motivation; allerdings kommt die irgendwann von ganz allein.
  3. Der Traumjob: Bauhof! 24/7 Rock’n'Roll.

Ich kenne beide Arten von Arbeit. Allerdings ist es (glücklicherweise!) lange her, dass ich mir einen Job der Kategorie Eins antun mußte. Aber was soll ich sagen? Das Studentenleben und damit auch mein Dispo haben mich eingeholt - womit ich zum ersten Mal seit Jahren wieder einen stinklangweiligen Brot-und-Butter Job ausschließlich des Geldes wegen antreten muss. Wenigstens ist der Job sehr gut bezahlt und die Kollegen sind nett, was ja schon mal viel Wert ist - viele wären wohl froh, überhaupt sowas zu haben.

Ein kleiner Tipp, damit die Zeit rumgeht: Armbanduhr ausziehen, einstecken. Anschließend die Uhr in der Windows-Taskbar ausknipsen. Acht Stunden vom Lebenszeitkonto* abziehen. Und dann Augen zu und durch.

* Das Konto, auf dem man die Zeit für Dinge wie einen Baum pflanzen, ein Haus bauen, mit dem Motorrad von Frankfurt nach Kapstadt fahren, eine Kneipe eröffnen etc. anspart.

links for 2007-03-18

links for 2007-03-18

18. März 2007, 16:21 Uhr Daily del.icio.us Halla

Die bessere CD

Die bessere CD

18. März 2007, 14:10 Uhr Heavy Rotation , Industrie? Anarchie! Halla

Ich halte CD’s für überteuert, man bekommt einfach nicht genug fürs Geld, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht (Nein, keine Angst, ausnahmsweise gehts nicht um das übliche Musk-Industrie-Bashing)

Am Wochenende hatte ich genau darüber eine Diskussion mit einem der Jungs von Wagner Love: Wie könnte man ein Album auf CD wieder attraktiver machen, sodaß man als Fan mit einem guten Gefühl 12-15 Euro dafür ausgibt?

Ein paar Vorschläge:

  1. Ein Booklet mit schöner Cover-Art und viel Inhalt: Hintergrundinfos zur Entstehung des Albums, Texte, Fotos, vielleicht auch Autogrammkarten oder exklusive Poster (sofern es zur Zielgruppe paßt). Ein Pappeinleger, in dem im wesentlichen nur die Produzenten genannt werden und das über die Urheberrechte aufklärt, ist nicht akzeptabel.
  2. Kein Kopierschutz: Wenn ich eine CD kaufe, dann will ich sie nicht nur über die Stereoanlage hören, sondern auch als MP3 in mein iTunes bzw. auf meinen iPod importieren oder mir eine Kopie für den CD Player im Auto machen können. Sollte eigentlich selbstverständlich sein…
  3. Goodies, wie z.B. verbilligte Konzertkarten für Albenkäufer: Wer sich als Fan ein Album kauft, wird auch auf ein Konzert gehen wollen und den Rabatt durch den Albumkauf nutzen.
    Einziger Nachteil dabei: Die Erlöse aus Tourneen bzw. von Auftritten gehen ohne Umwege an die Künstler selbst und stellen (im Gegensatz zum Albenverkauf) eine nicht unwesentliche Einnahmequelle dar. Mit den Eintrittsgeldern supportet man also nicht die Betonköpfe beim Label, sondern diejenigen, die man wirklich supporten will. Hier müßte also ein entsprechender Verdienstausfall der Künstler durch die Labels kompensiert werden.
    Eine andere Idee: Ein Gewinnspiel oder eine Art “Los” im Booklet, bei dem Backstage-Pässe, Meet’n'Greets usw. zu gewinnen sind.
  4. Videos: Musikvideos, Making-Of’s, Behind-the-Scenes, Mitschnitte von Live-Auftritten usw. Findet man ja schon bereits öfter.

Sicher nicht der Weisheit letzter Schuss, aber zumindest ist es ein Ansatz.
Falls euch noch mehr einfällt: Ab in die Kommentare damit.

Bitte melden

Bitte melden

17. März 2007, 19:22 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Zu meiner Wohnung gehört ein kleines Kellerabteil, ein in Mietskasernen üblicher Gitter-/Bretterverschlag, in dem ich neben leeren Umzugskartons auch einige alte CD’s und meine Sammlung mit Havanna-Club Flaschen aufbewahre. Nichts spektakuläres, und da sich das Abteil auch noch im hinterallerletzten Kellereck befindet, sah ich bisher keine Notwendigkeit für ein Schloß an der Tür (wollte ich aber schon lange mal in Angriff nehmen…).

Heute dann ein Zettel der Hausverwaltung in Augenhöhe an der Hauseingangstür, an der Dutzende von Bewohnern und unzählige Gäste tagtäglich vorbeikommen:

Eines der Kellerabteile (hinten rechts) ist nicht abgeschlossen und frei zugänglich. Wir bitten den Besitzer, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Gesagt, getan: Mein Anruf bei der Hausverwaltung ergab, daß man mich darauf aufmerksam machen wollte, daß das Abteil nicht abgeschlossen ist (ach, wirklich?!). Ich soll doch bitte ein Schloß anbringen.

Auf meine bissige Bemerkung, daß dies spätestens jetzt ohnehin nötig sei, nachdem man per Aushang das ganze Haus über mein offenes Abteil informiert habe, kam leider keine Reaktion.

Wagner Love Video Trailer

Wagner Love Video Trailer

17. März 2007, 11:57 Uhr Celluloid , Heavy Rotation Halla

Mein Mitstreiter und Freund Jan hat für den Rotari Klub die Jungs von Wagner Love ein schönes Video als Teaser für ein hoffentlich bald folgendendes “echtes” Video produziert. Jan könnte es auch selbst hier posten, aber vermutlich liegt ihm die Selbstbeweihräucherung einfach nicht. Daher mach’ ich das mal, hatte das ohnehin schon lange in den Entwürfen für neue Beiträge stehen.

Wer mehr über Jan und seine Arbeit als Medienschlampe Producer wissen will, schaut sich seine Website an oder liest seine Beiträge in diesem Blog. Um mehr über Wagner Love zu erfahren, muss man sich (leider noch) in die Untiefen von MySpace vorwagen. (Hier der youTube-Direktlink für die Feedleser).

Viel Spaß damit. (Falls das youTube Video zickt: Dasselbe Video gibts auch bei MySpace unter o.g. Link zu sehen)

Geldregen

Geldregen

16. März 2007, 13:35 Uhr Ich und mein Martyrium Halla

Am Gewicht der Münzen hatte ich sofort erkannt, daß da was nicht stimmte, also erstmal Land gewinnen und außer Rufweite gelangen. Draußen dann in Ruhe nachsehen, und wirklich: Die Bedienung des Supermarktbäckers hatte bei der Herausgabe des Rückgeld Ein- mit Zwei-Euro Stücken verwechselt mir 8 anstatt 4 Euro zurückgegeben.

Rückgabe? Hmmmm… Nein! Beim Bäcker wird die Ware nicht über das Warenwirtschaftssystem via Barcode verkauft, d.h. der Fehlbetrag fällt ohnehin nicht auf - anders als bei der Kollegin, die direkt mit Hilfe des Scanners abrechnet und die Fehlbeträge aus eigener Tasche ausgleichen muss (in dem Fall hätte ich sie natürlich auf ihren Fehler aufmerksam gemacht).

Und noch während ich so auf dem Parkplatz stehe und mich meines Glückes freue, steigt neben mir eine Sonnenbebrillte Mitt-Dreißiger Tussi samt Handy am Ohr aus einem 5er BMW, kommt auf mich zu und fragt zwischen Tür und Angel ob sie meinen Wagen haben könnte. Klar, sage ich, sie drückt mir einen Euro in die Hand und verschwindet. Kurz danach fällt mir ein, daß sich im Schlitz des Wagens nur eine Plastikmarke befindet. Egal, der Tussi tut der Euro eh nicht weh.

Das Einkaufen diesmal hat sich gelohnt. Nur das ich jetzt Angst um meine Karma-Punkte für heute habe.

Who are you

Who are you

15. März 2007, 20:46 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Privat melde ich am Telefon prinzipiell nur mit “Hallo”, wenn ich die Nummer nicht kenne. Gerade ruft wieder so einer an, immerhin antwortet er mir auf mein “Hallo” höflicherweise genauso. Will dann aber sofort wissen “Wer sind Sie denn?”.

Junge, das geht Dich gar nichts an, wer ich bin. Du hast mich angerufen, nicht umgekehrt, da solltest Du wissen, wer ich bin. Meine Gegenfrage daher: “Ich? Wer sind Sie denn überhaupt?”. Unverständliches Gebrabbel, dann wird aufgelegt. Da könnte ja jeder kommen.

Fruehlingsbeweis

Fruehlingsbeweis

15. März 2007, 19:26 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Die Sonne scheint und man kann wieder ohne Jacke vor die Tür gehen. Beim Fahrradhändler ist die Hölle los, infolgedessen wurden auch die Öffnungszeiten verlängert. Und ich befinde mich in der kurzen Phase zwischen winterlicher Dauererkältung und sommerlichem Heuschnupfe, während der ich fast ohne Nasenspray auskomme. Draußen hängt in angenehmer Geruch in der Luft (kann aber auch an der Nasenspray-Abstinenz liegen) und immer mehr Autobesitzer tauschen die tristschwarzen Winterräder gegen blitzende Alufelgen aus.

Alles Indizien dafür, daß der Frühling unmittelbar bevor steht.

Ein aber fast bombensicherer Beweis für diese Annahme sind die rund drei Dutzend dicklichen, keuchenden und schwitzenden Hausfrauen, die heuschreckenartig sämtliche Cross-Trainer, Standfahrräder, Laufbänder und Stepper im Fitnessstudio in Beschlag genommen haben.

Der Frühling kommt. Spätestens seit heute ist das so sicher wie das Amen in der Kirche.