Pimpmobil: Der Chrysler 300C
22. Februar 2007, 11:17 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla
Chrysler wirbt zur Zeit mit einem doch recht ungewöhnlichen Spot für seinen neuen Schlachtschiff Straßenpanzer, den Chrylser 300C: Ein aufgemotztes Exemplar dieses Ungetüms mit Felgen von den Ausmaßen eines Wagenrades zirkelt um irgendwelche Straßenecken, dazu gibts eine höchst minimalistische Musik-Unterlegung und das wars auch schon. Kein Sprecher, kein Text, nix. Passend zum Claim “Ein Statement. Ganz ohne Worte”.
Eigentlich ist das Auto ja ziemlich schick und die Grundidee des Spots gar nicht übel, zumal die Werbung gut zum Claim paßt. Aber die Umsetzung ist irgendwie suboptimal. Ich kann mir nicht helfen, als ich den Spot zum ersten Mal sah, dachte ich mir sofort: “Alter, was um Himmels willen ist denn das für ein Zuhälterschlitten?!”. Ich wette, es dauert keine 4 Wochen mehr, bis die ersten Möchtegern-Pimps oder Gangster-Rapper in den entsprechenden Videos genau dieses Auto benutzen, 5 halbnackte Frauen über die Motorhaube rutschen lassen oder einfach drin hocken, dümmlich rausglotzen und so tun, als wäre es ihr eigenes Auto (und kein fürs Video geliehenes Exemplar vom nächsten Chrylser-Autohaus).
Ich glaube, zumindest auf der emotionalen Ebene habe ich nicht verstanden, was Chrysler mir mit dem Spot eigentlich sagen wollte. Wie man das mit dem “Statement ganz ohne Worte” besser machen kann geht, zeigt z.B. Bentley als Antwort auf die BMW/Audi/Subaru-Werbung…






muss denn die Gangster-Rapper-Schelte immer sein ;)?
Aber sicher doch…
nervt trotzdem
der claim von chrysler?
“5 halbnackte Frauen über die Motorhaube rutschen lassen” natürlich
will…..kaufen….;)