Monatsarchiv für den Oktober 2006

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30. Oktober 2006, 11:26 Uhr Celluloid Goofystylz

In meinem von Zeit-, Job- und Geldlosigkeit geplagten Alltag schummelt sich Regelmäßig eine Farce ein. Manchmal frage ich mich, ob nicht mein gesamtes Leben eine Farce ist, aber das ist ein anders Thema. Diesmal hätte ich es aber riechen können.

Jedenfalls wurde meine Annahme mal wieder untermauert, als ich mich zu einem kostenlosen Screening für den Kinofilm Borat (Genau, der alberne Ali-G Heini mit russischem Akzent) einladen ließ. Kostenlos nicht nur für mich, weil ischn gailer Tüpp binn, sondern für jeden. Frei registrierbar über’s Internet und so auch geschehen für mich über die Mitbewohnerin meiner Freundin.
Eigentlich eher eine Kost, die höchstens mein DVD-Spieler an total verregneten Tagen zu knuspern bekommt, die ich aber “für umme” und dazu noch vor dem Kinostart ungern ablehnen wollte. Man setzt sich zwar trotzdem ein paar Richtlinien, so was wie: “Wenn er synchronisiert ist, gehen wir wieder!” oder “Also, wenn der nix taugt gehen wir einfach in einen Film nebenan…”, aber wieso ich nicht von vornherin mißtrauisch war, ist mir ein Rätsel. Es gibt nichts umsonst! Nie!
Das ich als als armseliges Marketingwerzeug funktionieren sollte, war mir natürlich klar. Gerade bei Komödien läuft ja viel über Mund-zu-Mund-Propaganda, aber 20th Century Fox sollte noch ein paar weitere schicke Aufgaben für mich parat haben.

Also ab ins Multiplex, wo die Karten spätestens 2 Stunden vorher abgeholt werden mußten. Super, da hat man vor dem Film wenigstens mal ein wenig Zeit, die Auslage im Kino zu betrachten. Zum Beispiel das alte Popcorn hinter den verschmierten Scheiben oder das achte Plakat von einem computeranimierten Weihnachtsmärchen. Man kann sich auch nochmal über das Parkhaus amüsieren, das einen 20 Minuten vor der Schranke hat stehen lassen.
Aber wurscht, was macht man nicht alles um 7 Euro zu sparen, halt noch ein Asiaten von gegenüber zwischen die Kiemen und dann ins Kino.

Aber von wegen!
Zwischendurch erkannte einer meiner Begleitungen den netten Zusatz auf der Kinokarte: Bei Einlaß werden Personenkontrollen durchgeführt.
Dann haben wir kurz skeptisch geguckt, aber ist ja ne Komödie - vielleicht alles Teil der Show?
Bullshit, auf einmal standen wir zusammen mit den (wirklich) 250 Leuten, die auch unsere kühne Idee hatten, in einer Schlange vor einem Metalldetektor. Wie Wie am Flughafen! Ich wollte schon Gürtel und Schuhe ausziehen…
Da standen wir dann 45 Minuten, bis uns von geschultem Personal die Handys abgenommen wurden. Ausnahmslos jedes Handy wurde von jedem Gast eingesackt! Dazu wurden dann auch nette durchsagen gemacht, wie zum Beispiel “Wir entschuldigen uns für die Unanehmlichkeiten, doch die derzeitige Raubkopierer -Stituation zwingt uns….” bla, bla. Raubkopierer-Stituation? Bitte? Was ist mit der Kunden-Situation. Ach so, wir sind ja keine Kunden, wir sind Marketingschäfchen. Ich vergaß.
Dann wurden wir gefilzt. Das verbreitet prima Laune vor so einem stimmungsgeladenen Film.

Endlich im Kinosaal angekommen mußte natürlich noch auf jeden gewartet werden, der in die USA einreisenins Kino kommen wollte. Also saßen wir noch fast ne Stunde rum.
Dann der Film, der zwar lustig, aber in meinen Augen trotzdem kein Kinomaterial ist (but what the bleep do I know…).

Durchgstanden war es damit aber noch lange nicht, man will ja sein Handy wiederhaben. Bis wir draussen waren, hat mir 20th Century Fox, neben meiner Würde, 4 Stunden meines Lebens geklaut. Ohne Film.
Da kaufe ich mir das nächste mal doch lieber eine Karte zur Premiere.
Und filme den Schinken da ab.

Was kostet die Welt?

Was kostet die Welt?

24. Oktober 2006, 18:13 Uhr Political correctness Halla

Endlich bekommt man eine Antwort auf die Frage, was der Politik das Grundgesetz der Bundesrepublik noch wert ist: Ungefähr eine Milliarde Euro. Diese Summe soll die Privatisierung der dt. Flugsicherung in die klammen Kassen spülen - dumm nur, dass Horst Köhler als Bundespräsident beim Verkauf des Tafelsilbers das letzte Wort hat und damit so gar nicht einverstanden ist.

Die Lösung? Man erwägt allen Ernstes eine Grundgesetzänderung, die die Privatisierung auch gegen den Willen des Bundespräsidenten ermöglicht. Eine Milliarde kann man sich schließlich nicht entgehen lassen, nur weil da ein paar unwichtige Werte, Prinzipien und Gesetze im Weg sind.

Am Rand des Weltalls

Am Rand des Weltalls

22. Oktober 2006, 13:36 Uhr Netzfundstücke Halla

In einem Linux-Forum bin ich auf einen intressanten Thread gestoßen: Der Verfasser sucht ein Embedded-Linux, um damit eine Digitale Kamera sowie diverse Sensoren zu steuern und Messdaten zu speichern. Sinn und Zweck? Das System soll an einen Ballon gehängt werden und ca. 30km aufsteigen (20km höher als zivile Verkehrsflugzeuge…). Tolle Idee, aber ist wie immer bei guten Ideen: Gabs schon mal.

Das Nova 1 Experiment hat es sich zum Ziel gemacht, einen selbstgebastelten Ballon mit einer Digicam ausgerüstet so hoch wie nur irgendwie möglich aufsteigen zu lassen, am besten in die obersten Luftschichten, an den Rand des Weltalls. Abgefahrene Idee…
Website und vorallem die knapp 900 automatischen Aufnahmen der Kamera gibts hier zu bestaunen….

Infiltriert

Infiltriert

19. Oktober 2006, 18:02 Uhr Lernerei Halla

Studenten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren: Im Fachschaftsraum flog heute eine zerlesene Bildzeitung rum, während die FAZ, das Echo und die Rundschau unberührt am Ständer hingen.

Vorratsdaten gegen Filesharer

Vorratsdaten gegen Filesharer

16. Oktober 2006, 14:39 Uhr Political correctness Halla

Ich habs kommen sehen, ich wußte genau, daß das passieren wird:

Die CDU/CSU setzt sich dafür ein, dass künftig Internet-Verbindungsdaten, die für den vermeintlichen “Kampf gegen den internationalen Terrorismus” gespeichert werden, auch für Ermittlungen gegen Urheberrechtsverstöße genutzt werden können.

(Internet.com, gefunden auf Netzpolitik.org)

Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung wird künftig dafür sorgen, daß alle Telko-Daten 2 Jahre lang verfügbar sein müssen. Jedes Telefongespräch, jedes Fax und jede E-Mail, jeglicher Verkehr im Internet wird gespeichert und kann bei Bedarf noch Jahre später eingesehen werden. Eine tolle Überwachung der Bürger. Begründet wurde diese drastische Massnahme mit dem “Krieg gegen den Terrorismus”, der mittlerweile ja für so ziemlich alles herhalten muss (das der Begriff noch nicht im Zusammenhang mit Gen-Mais oder der Gesundheitsreform fiel, ist ein Wunder). Klar, daß eine solche umfassende Datenbank auch noch andere Begehrlichkeiten weckt.

“Ermittlungen gegen Urheberrechtsverstöße” bedeutet nichts anderes als “Ermittlungen gegen Filesharer” und damit einige Millionen Bürger. Was ist das? Prophylaktisches Sammeln von Beweisen im Falle, daß man sich irgendwann mal einer Urheberrechtsverletzung schuldig macht? Wenn ich darüber nachdenke, packt mich die kalte Wut - es war nur eine Frage der Zeit bis sich eine häßliche, verlogene Politikerfratze mit so einer Forderung melden wird. Warum um Himmels willen sind diese “Volksvertreter” (was dieses Thema angeht: Mich vertreten sie schon lange nicht mehr!) nur so berechenbar? Allein aufgrund der Tatsache, daß hier Verletzungen gegen das Urheberrecht in einem Atemzug mit dem Krieg gegen den Terror genannt werden, möchte auf der Stelle in das Gesicht vor die Füße der Verantwortlichen kotzen.

Bei der Gelegenheit fällt mir ein, daß ich mir das Parteiprogramm der deutschen Piratenpartei mal ansehen wollte, nachdem die Gründungsversammlung abgeschlossen wurde. (Die Website wurde übrigens grundlegend überholt)

Killerslogan

Killerslogan

14. Oktober 2006, 02:50 Uhr Netzfundstücke Halla

All die gelackten Marketingsprüche, die Millionenbeträge für teure PR-Kampagnen, die Tonnen von Koks auf den Klos der Werbeagenturen, die Jahre der Ausbildung zum Werbetexter und Grafiker, die Arbeit eine Marke und ein Image zu einem Produkt aufzubauen, nur um es den potentiellen Kunden schmackhaft zu machen und sie zum Kauf zu bewegen.

Das muss doch nicht sein. Es geht auch einfacher und die plattesten Sprüche ziehen bekanntlich am besten (Ich sag nur “Geiz ist geil”). Frei nach dem KISS-Prinzip: Keep it simple and stupid. Daran muss auch der Verfasser der Spammail gedacht haben, die gerade bei mir einschlug:

Buy this product now and all women will be yours

Moneymaker

Moneymaker

14. Oktober 2006, 00:12 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Ein Freudentag sondergleichen: Die Briefpost enthält ausnahmsweise mal etwas anderes als die übliche Möbelhaus-Werbung oder Rechnungen. Dieses Mal lasse ich die Korken knallen, denn das Finanzamt gewährt mir (zu Recht, möchte ich meinen!) eine kleine Steuerrückzahlung. Umgekehrte Steuer, sozusagen.

Ich habe keine Ahnung, was mich geritten hat, als ich den unerwarteten Geldsegen auf den Kopf gehauen habe: Anstatt in Blackjack und Nutten* zu investieren, brachte ich die Kohle für eine Bratpfanne durch.

Ja, richtig gelesen: Eine Bratpfanne. Aber nicht für irgendeine langweilige, runde 08/15-Pfanne, sondern so eine schweinegeile, viereckige Superpfanne mit eingebauter Raumfahrttechnik, geschmiedet aus demselben Metall wie ein Leopard-Panzer. Mit dicken Rippen im Boden, die dafür sorgen, daß das Steak so aussieht, als käme es direkt vom Grillrost. Mit hitzebeständigem Griff, der auch bei einer thermonuklearen Explosion oder im Backofen in Form bleibt. Mit einer Beschichtung, so glatt, das selbst eine Fliege darauf ausrutschen würde. Mit einem Boden aus 6mm starken, gedrehten Aluminium. Als ich beim Einkaufen daran vorbeikam, hing sie da rum und lachte mich an - solche Pfannen hatte ich schon oft im Verkaufsfernsehen gesehen (ja, ich schaue Verkaufsfernsehen und stehe dazu). Keine Ahnung, wie sie den Weg in meinem Wagen fand.

Kinder, um Himmels willen: Eine Bratpfanne. Wenn’s doch wenigstens ein Kasten feinstes Beck’s geworden wäre. Ich werde alt. Und spießig. Aber die Pfanne rockt trotzdem. Irgendwie zumindest.

*Blackjack und Nutten: Ein Ausspruch meines großen Vorbilds Bender, dem Futurama-Roboter. “Obgleich ein Roboter, führt Bender ein nach menschlichen Maßstäben lasterhaftes Leben, da er Unmengen von Alkohol, Zigarren und Pornografie verbraucht. Zudem ist er faul, gefühlskalt, amoralisch, kleptomanisch und respektlos, da er seine Mitmenschen und -roboter beständig auffordert, ihn an seinem blanken Metallarsch zu lecken.” (vgl. Wikipedia).

Krieg der Welten

Krieg der Welten

13. Oktober 2006, 21:59 Uhr Industrie? Anarchie! Halla

Als die Deutsche Bank oder auch die Allianz Versicherung ankündigten, trotz hoher Gewinne Stellen abzubauen, lösten die Konzerne damit Stürme der Entrüstung aus, egal ob in der Politik, bei den Gewerkschaften oder beim Otto-Normalbürger.

Mein BWL-Professor hingegen erklärt diesen Schritt wie folgt:

Kennzahlen für den Erfolg (vulgo: der Aktienkurs) wirtschaftlichen Handelns sei in Zeiten globaler Märkte nicht mehr der Gewinn, den ein Unternehmen erwirtschaftet. Viel wichtiger sei dessen Rentabilität. Ein rentables Unternehmen ist jederzeit in der Lage, ein weniger rentables Unternehmen zu schlucken, selbst wenn das aufgekaufte Unternehmen das bei weitem größte von beiden ist: Jüngst geschehen, als sich Porsche bei VW eingekauft hat.

Als Manager eines Unternehmens sei man in erster Linie dessen Besitzern verpflichtet - und das sind die Aktionäre, die aus Gründen der Gewinnmaximierung auf größtmögliche Rentabilität eines Unternehmens drängen, daher sei das Handeln von Unternehmen wie der Dt. Bank oder der Allianz durchaus legitim. Schließlich erreicht man durch die “Freisetzung” von Mitarbeitern oder die Verlagerung von Produktionsstandorten eine höhere Rentabilität (nicht umsonst steigt der Aktienkurs eines Unternehmens, sobald es bekannt gibt, daß Mitarbeiter entlassen werden).

Eine sehr kalte, nüchterne und technokratische Sichtweise der Dinge, die man (sofern man Wert auf eine gerade Nase legt) besser nicht vor einem der betroffenen Angestellten äußern sollte.

Wendelin Wiedeking hingegen ist der Chef von Porsche und vertritt eine radikal andere Denkweise als seine Kollegen oder mein BWL-Prof. So bekennt er sich klar zum Standort Deutschland und seinen Mitarbeitern, auch seine Prioritäten sind anders gesetzt: Zuerst kommen die Kunden, dann die Mitarbeiter, erst dann die Aktionäre. Ein Konzept, mit dem er eigentlich keinen Erfolg haben dürfte, glaubt man den Thesen seiner Manager-Kollegen. Die Realität aber sieht anders aus: Gewinne und Aktienkurse der Firma Porsche explodieren seit Jahren regelrecht.

Sein neues Buch heißt “Anders ist besser“. Wiedeking erklärt darin, warum er sein Konzept für das bessere hält. Das ist insofern intressant, als das Wiedeking wie gesagt ein Top-Manager und Industriekapitän ist und kein Gewerkschafter oder (schlimmer) Politker, von denen man solche Thesen ohnehin erwartet hätte.

Ich bin schwer gespannt darauf, wie Wiedeking meinen BWL-Prof widerlegen kann. In ein paar Tagen schlägt sein Buch hoffentlich hier auf.

Redaktionssystem oder doch nicht?

Redaktionssystem oder doch nicht?

13. Oktober 2006, 21:10 Uhr Für Nerds Halla

Perun aka. Vladimir Simovic läßt sich in diesem lesenswerten Beitrag über Redaktions- und CM-Systeme als “Jobmaschine” aus. Galten diese vor Jahren noch als “Jobkiller” im Bereich Webdesign, so hat sich das seiner Meinung nach im Laufe der Zeit ins Gegenteil verkehrt.

Eine Auffassung die ich voll und ganz unterschreiben würde. Noch vor wenigen Jahren stand ich Systemen wie Joomla (vormals Mambo), Typo 3 oder gar Wordpress sehr skeptisch gegenüber. Selbst coden macht sexy und ist das einzig wahre - so sah ich das damals. In der Zwischenzeit aber muss ich sagen: Mit einem Redaktionssystem im Hintergrund fährt man besser. Lästige Standardarbeiten im Backend (z.B. das Verarbeiten von User-Daten, Validierungen, Benutzerverwaltungen etc.) werden einem abgenommen, der Code ist i.A. besser, sicherer und moderner (im Alleingang kann man unmöglich dieselbe Qualität erreichen wie ein Team von Entwicklern, das über Jahre hinweg tüftelt und codet) als bei einer Eigenentwicklung, man kommt schneller an Ergebnisse und der Auftraggeber ist nicht an einen Entwickler gebunden. Man kann sich viel mehr auf das Umsetzen der Vorgaben fürs Frontend konzentrieren, die Entwicklungszeiten sinken von mehreren Monaten auf wenige Wochen, trotzdem geht einem die Arbeit nicht aus.

Allein im letzten Monat habe ich zwei Projekte mit einem Wordpress-Backend aus der Taufe gehoben (JanDoerrie.com und Aeco-Teulada-Moraira.com, wird noch mit Inhalten befüllt), bei beiden Projekten betrug die Entwicklungszeit nur wenige Wochen, für letzteres habe ich eigens sogar zwei Plugins programmiert und einige weitere modifiziert (u.a. die Kontaktformulare, deren Funktionalität mittels benutzerdefinierten Feldern gesteuert werden kann). Die von Perun angesprochene “Zusatzqualifikation” in Bezug auf CMS’se oder Frameworks nehme ich ebenfalls als solche wahr: So sprach mich z.B. eine Agentur gezielt auf meine Wordpress-Kenntnisse hin an.

Selbst Coden bringt Erfahrung und Know-How. Bestehenden Code verwenden und erweitern bringt Ergebnisse, ohne das diese gezwungenermaßen an Individualität verlieren. An dieser Weisheit ist durchaus was dran, wie ich in den letzten Jahren gelernt habe.

WS vs. BS

WS vs. BS

12. Oktober 2006, 16:51 Uhr Heavy Rotation Halla

Ich habe keine Ahnung, ob das folgende Video von irgendeinem Fan gebastelt wurde oder direkt von den Simpsons Machern stammt. So wie es aussieht, könnte aus irgendeiner neuen, noch nicht gesendeten Staffel sein? Auf jeden Fall ist es immer wieder großartig, wenn die Simpsons mit irgendwelchen Dingen aus dem “realen” Leben gemischt werden, in diesem Fall mit dem “Hardest Button to Button”-Video der White Stripes.

Für alle Feedleser: Hier der Link zum Video auf youTube.

Danke Rosi, für Link und die kreative Überschrift :-)