Coitus Interruptus
24. August 2006, 00:29 Uhr Für Nerds Halla
Manchmal hasse ich Computer, täglich Brot hin oder her.
Seit gestern habe ich versucht, auf einer Kiste ein schönes, frisches OpenSuSE 10.1 Linux zu installieren - was auch wunderbar klappte, bis die Konfiguration der Netzwerkkarte an der Reihe war. Ab da ging nichts mehr, egal ob als DHCP-Client oder mit fester IP konfiguriert. Die Karte wurde korrekt erkannt, aber das Interface ließ sich ums Verrecken nicht starten (”ifup eth0″). Auch eine 2malige Neuinstallation und das Downgrade auf OpenSuSE 10.0 brachten kein Ergebnis, und dabei kann man bei der IP-Konfiguration eigentlich dank Yast kaum was falsch machen.
Sicher, man hätte meinen können, die Netzwerkkarte ist defekt. Dummerweise lief auf dem Rechner zuvor ein altes SuSE 8.2, mit dem die Karte nicht die geringsten Mucken machte. Auch in diversen Linux-Foren konnte mir niemand weiterhelfen. Erst als ich sehr, sehr tief in irgendwelchen Systemlogs gegraben hatte, bekam ich eine Idee von dem, was da schiefgehen könnte: Ein hinterhältiges Interrupt-Problem… Warum auch immer das in der 10er Version auftaucht und in der 8er SuSE Version ohne Probleme funktioniert, weiß der Geier.
Aber ich weiß, wie man dieser widerborstigen Kiste beikommt: Aufschrauben, Netzwerkkarte rausnehmen, im benachbarten PCI-Slot wieder einsetzen, Zuschrauben. Nicht elegant, aber effektiv. Die Netzwerkkarte funktioniert auf Anhieb. Nach stundenlanger Fehlersuche.






Hach ja … ich liebe meinen PC ja ohne Ende und könnte nicht ohne ihn leben, fürchte ich - aber manchmal, da überkommt es mich doch, ihn einfach mit Schwung aus dem Fenster (1. Stock) zu werfen. Und mich über das (vermutlich) schöne Krachen zu freuen. Alein der Gedanke hat schon etwas sehr befriedigendes.
tststs…. tja, auch bei Linux kann man was falsch machen:
SUSE NEHMEN
Da rollen sich mir die Fussnägel hoch… buah…..
Debian… das einzig wahre…. ahhhhhh. wie ein kühle brise auf dem Board…..
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