Karlskrone Cup oder: Die Alternative

Karlskrone Cup oder: Die Alternative

25. Mai 2006, 23:33 Uhr Derber Shit, Alter! Halla

Ein passendes Zitat erleichtert den Einstieg in den nachfolgenden Text zum Vaddertach:

ey…an muttertag laufen se alle mit blumen rum,die männer
aber an vatertag läuft nich eine frau mitm kasten bier rum!

(gefunden auf German-Bash.org)

Wie das traditionelle Vatertags-Programm aussieht, hat der Spiegel augenzwinkernd beschrieben: Vatertags-Exzesse in Deutschland (lesenswert!)

An dieser Stelle möchte ich den Lesern eine aktivere Möglichkeit den Vatertag zu begehen, näherbringen: Den Karlskrone-Cup, so benannt nach der Biermarke vom Aldi. Die Regeln des Karlskrone Cup erlauben das Umherwandern in der freien Natur und das Verbringen von Zeit mit Freunden, ebenso wie das planmäßige Verkosten großer Mengen Gerstenkaltschale (vulgo: Bier). Darüberhinaus bietet der Cup viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung und da es im Wesentlichen um den Weitwurf von Getränkedosen geht, sind Frauen von der Teilnahme auszuschließen (ist ja Vaddertach!) oder in einen eigenen Frauen-Cup zu überführen (Frauen haben mit dem weiten Werfen bekanntlich so ihre Probleme. Zum einen fehlt i.A. die Kraft und außerdem sind die Brüste im Weg)

Nun, worum geht es und wie funktioniert der Karlskrone Cup?

Zunächst such man sich ein Areal aus - ideal ist z.B. ein großer Stadtpark. Man skizziert das Areal grob und zeichnet vorallem die Mülleimer ein, die als Spielstationen dienen. Am vereinbarten Startpunkt trifft man sich und genehmigt sich ein Döschen Bier, die leere Dose wird als Spielball benötigt. Nun gehts los: Jeder wirft mit seiner leeren Dose in Richtung des nächsten Mülleimers, jeder Wurf wird gezählt. Wer die wenigsten Würfe braucht, um die leere Dose im anvisierten Mülleimer zu versenken, der hat gewonnen.

Während der Würfe zum Mülleimer hin muss außerdem das nächste Bier getrunken werden - schließlich braucht man nach dem Versenken des aktuellen Spielballs einen neuen. Schafft der Teilnehmer das nicht rechtzeitig wird er mit Punktabzug bestraft.

Wichtig ist vorallem eine sinnvolle Auswahl der Mülleimer. Diese sollten weit genug auseinander liegen (ansonsten kann man sein Bierchen nicht gemütlich trinken, sondern muss es beinahe runterexen) und auch die Zahl der anzuspielenden Eimer sollte dem eigenen Konsumverhalten angepassst gewählt werden. Schließlich entspricht deren Zahl der Zahl der Biere, die die Teilnehmer trinken müssen.

Macht viel mehr Spaß, als nur einen Bollerwagen hinter sich her zu ziehen und dumm durch die Gegend zu latschen. Sparfüchse trinken zum Start nur eine Dose aus, die sie dann die ganze Zeit benutzen können und führen das restliche Bier in Flaschenform mit sich.

Impressionen von einem Cup, den Freunde von mir 2004 veranstaltet haben, finden sich übrigens in der Gallerie.


4 Kommentare für “Karlskrone Cup oder: Die Alternative”

  1. 1 Goofystylz schrieb am 26. Mai 2006 um 00:49 Uhr:

    Ich glaube, daß war sogar schon 2002… Kurz nachdem ich aus Santa Fe wieder da war! N’ Traumcup, sozusagen. Schön daß Du die Bilder ausgegraben hast!

  2. 2 Grant schrieb am 26. Mai 2006 um 13:51 Uhr:

    that is awesome!

  3. 3 Al Uminium schrieb am 27. Mai 2006 um 10:32 Uhr:

    “[…] sind Frauen von der Teilnahme auszuschließen […] ”

    Jaja, aber dann gleich mal eine auf mehreren Fotos mit dabeihaben, tz! Shame on you Mr. Halla, shame on you!

  4. 4 Halla schrieb am 27. Mai 2006 um 12:35 Uhr:

    Jaja… meine Groupies können sehr hartnäckig sein.

Mein Kommentar dazu: