Kausal umgekehrter Amoklauf

Kausal umgekehrter Amoklauf

25. Januar 2006, 22:37 Uhr Political correctness Halla

Bei der Bewertung des Zusammenhangs zwischen dem Spielen von gewaltverherrlichenden Computerspielen wie Counterstrike oder eines x-beliebigen anderen Egoshooters und der tatsächlichen physischen Ausübung von Gewalt liegt meiner Meinung nach eine deutlich umgekehrte Kausalität vor. Geiler Satz, oder? Kommt sogar von mir (ehrlich!), ist nicht abgeschrieben.

Was ich damit sagen will, ist folgendes: Computerspiele sind nicht verantwortlich für Gewaltausbrüche im echten Leben. Man verwechselt hier Ursache und Wirkung. Nur weil jemand der seinen Schulflur mit einer Pumpgun leerräumt, auch Egoshooter spielt, heißt das noch lange nicht, daß dieser Egoshooter auch für den Gewaltexzess verantwortlich ist. Auch wenn das soooooooo einfach wäre. Aber da ist schon lange vorher was schiefgelaufen, und das Computerspielen ist höchstens eine weitere Auswirkung dieser geistigen Schieflage.

Auf diesen Zusammenhang ist man offensichtlich auch in der Politik gekommen, auch wenn es ein paar Jahre gedauert hat. So halten die Grünen ein Verbot von “Killerspielen” (allein dieses Wort….!) für “untauglich”. Sehr schön!

Oder man hält es wie dieser Chatter auf GermanBash.org:

< Lorien > ich glaub vorher defragmentier ich meine festplatte, schmeiß alle cds weg und installier löwenzahn, teletubbies, pokemon usw auf meinem rechner. Dann lauf ich Amok. Das wird den Psychologen EINIGES zu denken geben!

Wie immer allerdings bestätigen Ausnahmen die Regel. In diesem Fall führt das Counterstrike spielen eindeutig zu massiver körperlicher Gewalt…


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