Nu Yeah!
31. Dezember 2005, 18:55 Uhr
Erzähls der Parkuhr
Goofystylz
Ich faß mich kurz, bin kein Freund von großem Pathos…
Rutscht gut, viel Erfolg in allen Lebenslagen für 2006 und paßt auf Eure Gesundheit, Liebe, Spiritualität und Euren Intellekt auf.
Freue mich auf Euch im nächsten Jahr.
Friede
Mein Vorsatz fuer 2006
31. Dezember 2005, 18:49 Uhr
Erzähls der Parkuhr
Halla
Ich brauche noch einen guten Vorsatz fürs neue Jahr… Aber was wirklich passendes will mir irgendwie nicht einfallen.
-
Ich könnte aufhören zu rauchen, wenn ich das nicht schon vor 3 Wochen (sic!) getan hätte. Vielleicht sollte ich mir stattdessen einfach vornehmen, wieder anzufangen?
Aber hey: Damit macht man keine Späße!
- Regelmäßiger ins Training gehen? Macht auch nicht wirklich Sinn, für mehr als 3-4mal die Woche ein Stündchen laufen oder Eisen fressen gehen habe ich keine Zeit - und das Pensum habe ich jetzt schon. Wobei ich mich schon auf die ersten Tage im Januar freue: Da wird das Fitnessstudio wieder knallvoll mit neuen Gesichtern sein. Alle Laufbänder sind voll, die Spinde in der Umkleide belegt und ein freies Gerät ist kaum zu bekommen. Alles Leute, die ihre guten Vorsätze (”mehr für den Körper tun”) befolgen wollen. Nach einer Woche wird das aber zu anstrengend und sie sind wieder weg (gottseidank).
- Mehr für die Uni machen? Muss ich sowiso, das brauche ich mit gar nicht großartig vorzunehmen.
Ich könnte natürlich sagen, ich halte mich künftig an die “allgemeine” Regel, die besagt, daß zu einer Stunde Vorlesung eine Stunde Nachbereitung gehört. Wielange das gut ginge? Siehe ein Abschnitt weiter oben…
- Ein netterer Mensch werden bzw. netter zu anderen zu sein? Leck mich - kommt nicht in Frage. Sebas hat das wunderbar in diesem Beitrag gesagt: “Misantroph im Großen, Philanthrop im Kleinen”. Und der Philantroph in mir ist wirklich klein.
- Mehr bloggen. Ein toller Vorsatz, den ich, sollte ich ihn denn fassen, sicher nicht an dieser Stelle publik machen werde - müßte ich doch damit rechnen bei einer Schreibblockade (sprich: Faulheit zu bloggen) ständig auf diesen Beitrag hingewiesen zu werden.
- Weniger trinken? Ja. Schon eher. Schließlich kann ich auch ohne Alkohol keinen Spaß haben. Aber nicht jetzt , sondern vielleicht 2009. Da werde ich 30 und der Ofen ist sowiso aus. (Notiz an mich selbst).
In diesem Sinne:
Es gibt keine brauchbaren guten Vorsätze, die man nicht ohnhin einfach “ad hoc” umsetzen könnte, sofern man denn will (siehe das mit dem Rauchen…). Who the Fuck braucht dazu schon einen Jahreswechsel?
Aber wenigstens hat man heute nacht schnell ein Gesprächsthema (”Und was hast Du so für Vorsätze fürs neue Jahr?” - Gäääähn!).
Guten Rutsch und ein fröhliches Jahr 2006!
P.S.: Kleiner Lesetipp von mir für morgen: Das Taxi Blog - keine Ahnung, ob Thorsten (der Autor) heute Nacht fahren muss, aber ich glaube an Silvester gibt es keinen besseren Job als Taxifahrer zu sein (he, das meine ich ernst!)
Erheiternd
30. Dezember 2005, 16:40 Uhr
Erzähls der Parkuhr
Halla
Vorgestern an der Pinnwand von einem Freund gelesen und ordentlich gelacht:
Ihr sollt Fliegen wie die Vögel - und nicht umgekehrt.
Grenzdebilder Humor? Mag sein. Ich steh dazu.
Die Macht der Bilder
30. Dezember 2005, 03:36 Uhr
Netzfundstücke
Halla
Wer ist ihr nicht erlegen, der Macht der Bilder? MSNBC hat jetzt zwei große Fotoserien auf seiner Website eröffentlicht: The Year in Pictures 2005
Es gibt 2 Versionen: Editors Choice und Readers Choice. Wer es weichgespült mag, schaut sich den Readers Choice an, wer sich die volle Packung geben will den Editors Choice - eindrucksvolle Fotos, bei denen man schon das eine oder andere Mal schlucken muss….
(via DeineIP.de)
Ein netter Global Player
29. Dezember 2005, 14:42 Uhr
Für Nerds
Halla
Lang lang ist es her, daß ich mir die aktuellen IT-News durchgelesen habe. Doch was muss ich bei der Lektüre von Heise und Golem lesen?
Dell Großbritannien installiert Firefox auf seinen Rechnern
(via Heise und Golem)
Für mich als bekennenden FireFox Fan der ersten Stunde (ich hatte damals schon Phoenix installiert - sozusagen FireFox Version 0.1 Alpha) ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Ich weiß schon, weshalb es Dell im Gegensatz zu den anderen großen Companys noch nicht in meine persönliche Boykott- und Hassliste “geschafft” hat…
Sollte Dell damit gute Erfahrungen machen (und die wird man machen), kann ich mir gut vorstellen, daß andere Dell-”Niederlassungen” in Europa nachziehen werden. Was es bedeutet, wenn der größte (oder zweitgrößte?) PC-Hersteller im Consumermarkt seine Rechner mit FireFox ausliefert, ist klar - ein Riesensprung nach vorn in der Verbreitung des Browsers und ein herber Rückschlag für Microsoft. Damit verbunden sind ein weiterer Sprung in Richtung von standardkonformen Webdesign, in Richtung Akzeptanz von OpenSource Software, in Richtung Liebe und hin zum Weltfrieden.
Vorallem geschieht dabei eines: FireFox erreicht auf diese Art nicht mehr hauptsächlich den Technik-affinen Geek, sondern Otto-Normal User. Und das ist gut so!
Deine Zeit ist abgelaufen
29. Dezember 2005, 01:33 Uhr
Erzähls der Parkuhr
Halla
Es ist anzunehmen, daß mit der Planung der eigenen Essensversorgung etwas fatal schiefgeht, wenn man im Kühlschrank drei randvolle Sechser-Pakete mit Eiern findet. Haltbar jeweils bis zum 7.10.05, 28.10.05 und 20.12.05. Aktuelles Datum: der 29te Dezember 2005.
Osthoff for Iraq - Alles nur eine Verschwoerung?
27. Dezember 2005, 13:39 Uhr
Derber Shit, Alter! , Political correctness
Halla
Susanne Osthoff geht wieder in den Irak zurück (war sie überhaupt schon mal von weg dort?). Obwohl Politiker jeglicher Culeur, das Auswärtige Amt und der Experte für alles, Peter Scholl-Latur, ihr davon abraten.
Eigentlich wollte ich schreiben, was ich davon halte.
Nämlich das diese Frau mangels fehlender Eier (physisch bedingt) über einen ungeheuren Mumm in den Knochen und einen Idealismus wie Che Guevara verfügen muss. Mumm und Idealismus von dem sich so mancher schlaffe und korrumpierte Politiker, der jetzt rumheult, sie möge doch nicht zurückgehen, mal eine Scheibe abschneiden könnte. Idealismus von dem sich auch so manch jammernder Bundesbürger mal was abschauen könnte.
Sicher - an den Verhandlungen zu ihrer Freilassung waren eine Menge Menschen beteiligt, die das ganze Theater verständlicherweise kein zweites Mal mehr durchmachen wollen. Aber Susanne Osthoff war ja auch nicht aus eigennützigen Zwecken im Irak (etwa um Geschäfte zu machen), sondern aus humanitären und wissenschaftlichen Gründen. Ich finde, das ist durchaus etwas, was es in jeder Hinsicht zu unterstützen gilt und was Respekt verdient.
Außerdem rechne ich es dieser Frau persönlich hoch an, daß sie nach ihrer Freilassung keinen Medienaufstand vom Zaun gebrochen hat - keine Interviews, Talkshow-Auftritte, vielleicht noch ein Buch hinterher und dann als “Nahost-Expertin” ab ins N24-Studio? Nein - sie geht nur kurz in ein Nachbarland, erholt sich etwas, sagt ihrer Familie Hallo und geht wieder zurück in den Irak. Mit einem solchen Verhalten wird sie in meinen Augen ausgesprochen glaubwürdig mit ihrer Absicht, den Menschen dort helfen zu wollen (und eben nicht unter einer Profilneurose zu leiden - wie zum Beispiel Peter Scholl-Latour). Sind unsere netten Politiker vielleicht nur angepisst, weil Fr. Osthoff sie mit diesem (unerwarteten!) Verhalten um einige schöne Medienauftritte an der Seite eines glücklichen und dankbaren Entführungsopfers gebracht hat?
Mal von allem abgesehen, sollte man auch daran denken, daß Susanne Osthoff zum Islam konvertiert ist, das Land offensichtlich liebt, vielleicht auch mehr Irakerin als Deutsche ist und -ganz banal- ihr Ehemann dort lebt. Wie, um Himmels willen, will man dieser Frau also “verbieten” dorthin zurückzukehren? Und wie kann man ihr das Verständnis für ihr Verhalten absprechen?
Wie gesagt, eigentlich wollte ich dazu noch mehr schreiben. Aber stattdessen muss ich mich mal über andere Blogs auslassen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Ich dachte immer, ich sei ein paranoider Spinner. Aber es gibt noch andere wie mich (gottseidank).
So vermuten bspw. 24Stunden.de und die Schreibmaschine eine Verschwörung hinter der Entführung, um der Bundesregierung Geld aus den Rippen zu leiern. Hervorragende Idee, finde ich - hätte von mir sein können!
Den Vogel abgeschossen (im Gegensatz zu den beiden o.g. Blogs eher unfreiwillig komisch) hat aber dieses (US-amerikanische) Blog (”Fuck you very much… Germans!”). Der Verfasser vermutet eine Absprache zwischen den Entführern und der Bundesregierung bei der es um den Tausch von Susanne Osthoff gegen den vormals in Deutschland inhaftierten Hisbollah Terroristen Hammadi ging. Grundlage für diese Vermutung ist lediglich die zeitliche Nähe beider Ereignisse. An Polemik und Dummheit übersteigt (bzw. unterbietet) der Beitrag in dem Blog sogar mein übliches Niveau um Längen… Kostprobe gefällig?
America needs to add Germany to the list of countries aiding and abetting terrorists.
[…]
German national Susanne Osthoff, who is neither an archeologist or aid worker but an anti-American radical who has been aiding and abetting enemies of the United States for several years now, was released by her comrades in Iraq.
[…]
“There is no relation between the release of Hamadi and the release of Osthoff,” said Foreign Ministry spokesman Martin Jaeger. Bullshit! You bet your ass there is!
[…]
In the meantime, Osthoff (typical German whore) and her terrorist comrades […]
(The two Malcontents - Fuck you very much… Germans!)
Rauchfrei, 2 Wochen
25. Dezember 2005, 19:44 Uhr
Rauchfrei
Halla
Allen Unkenrufen und Gegenwetten zum Trotz bin ich noch immer Nichtraucher, mittlerweile schon stolze 2 Wochen. Donnerstag war ich auf einem Geburtstag und gestern abend an Weihnachten richtig bis 6 Uhr morgends feiern. Ohne Rauch. Das, was mir anfangs am meisten Sorgen gemacht hat, nämlich die Kombination aus Alkohol und Zigaretten, bekomme ich von Mal zu Mal besser in den Griff. War es in der ersten Woche noch sehr schwer, das unter Kontrolle zu halten, war es gestern abend eigentlich ein Kinderspiel. Ein, Zweimal hatte ich das Bedürfnis zu rauchen, das ließ sich aber genauso schnell niederkämpfen wie es gekommen war. Und wie schon mal gesagt: Ich habe mindestens ein Päckchen am Tag geraucht, über Jahre hinweg - ich war also durchaus ein starker Raucher (auch noch blaube Gauloises, die übelsten Lungentorpedos überhaupt…).
Zugenommen habe ich übrigens auch kein Gramm. Meine Essgewohnheiten haben sich nur in den ersten 3 Tagen geändert (ich hatte mehr Appetit), aber das hat sich schnell wieder gelegt. Außerdem habe ich beim Sport mehr Spaß und verbrenne dementsprechend mehr auch mehr Kalorien.
Ich muss sagen, bisher fällt mir die Entwöhnung wesentlich leichter als erwartet. Aber seien wir doch mal ehrlich: Jeder sagt, aufzuhören wäre unglaublich schwer, es wäre die Hölle, etc. Blabla… Aber wer sagt das denn? Nur Personen/Gruppen, die selbst ein Intresse daran haben, diesen “Irrglauben” zu verbreiten. Als da wären:
- Die Tabakindustrie
Das Intresse der Tabakindustrie ist klar: Die wollen verkaufen. Kein Wunder, daß die sagen, es wäre schwer aufzuhören. Schließlich sollen ja alle Kippen kaufen.
- Die Hersteller von Nikotinpflastern, Kaugummis mit Zigarettengeschmack usw.
Klar - die wollen auch nur verkaufen, und reden einem ein, man könne es ohne die (teuren) Hilfen kaum schaffen.
- Freunde und Bekannte
Die haben zwar kein finanzielles Intresse daran, aber sowas sagen normalerweise nur Raucher, die es nicht geschafft oder wieder angefangen haben. Das gerade diese Gruppe es als kaum schaffbar darstellt, liegt wohl mehr daran, daß man sich die eigene Schwäche nicht eingestehen will….*duck*
Am schwierigsten waren eigentlich die ersten 3 Tage - danach wird es immer einfacher… Also nur Mut - So schwer ist das mit dem Aufhören gar nicht.
Notiz an mich selbst:
Eine Woche hinter mir, Rauchverlangen gleich null, auch wenn mir die Gewohnheiten noch immer im Kopf rumschwirren
Geld gespart: 14*4 Euro Euro + 4 Extrapäckchen zum Feiern/Wochenende, gesamt: 70 Euro.
Gegenwert: günstige Jacke, ein paar neue Schlappen oder ein guter, dicker Kapuzenpulli
Ein-Mann Slum
25. Dezember 2005, 19:06 Uhr
Erzähls der Parkuhr
Halla
Torsten vom Taxi-Blog bzw. ein Tankstellen-Kassierer mit dem er sich unterhalten hat, stellt fest, daß in der Weihnachtsnacht überdurchschnittlich viel Vodka gekauft bzw. getrunken wurde. Eine Beobachtung, die sich durchaus mit meinen eigenen deckt.
Ich fühle mich wie ein Ein-Mann-Slum und bin gerade am überlegen, ob das vom Wein gestern abend kommt oder von einer sich nähernden Erkältung, die ich mir gestern beim leichtsinnigen Joggen (eine Präventivmaßnahme gegen Gewichtszunahme über die Feiertage) zugezogen habe…
GoGo Girls in Actionscript
24. Dezember 2005, 13:52 Uhr
Netzfundstücke
Halla
Das finde ich nun intressant…
Als ich gerade in der ActionScript Referenz auf der Macromedia Adobe Website etwas nachgesehen habe, bin ich über eine Erklärung zum Anlegen und Befüllen von Arrays gestolpert.
[as]Verwendung 3: Im folgenden Beispiel wird das neue Array-Objekt go_gos_array mit der Ausgangslänge 5 erstellt:
var go_gos_array:Array = new Array(”Belinda”, “Gina”, “Kathy”, “Charlotte”, “Jane”);
trace(go_gos_array.length); // Returns 5.
trace(go_gos_array.join(”, “)); // Displays elements.
Aus dem folgenden Beispiel geht hervor, wie die Ausgangselemente des Arrays go_gos_array festgelegt werden:
go_gos_array[0] = “Belinda”;
go_gos_array[1] = “Gina”;
go_gos_array[2] = “Kathy”;
go_gos_array[3] = “Charlotte”;
go_gos_array[4] = “Jane”;
[/as]
(aus der offiziellen ActionScript Doku von Adobe)
Da wird ein Array mit GoGo-Girls befüllt. Und das in der offiziellen Dokumentation einer Programmiersprache. Normalerweise hätte man da von einem Computernerd die Namen der Star-Trek Kommandanten in umgekehrter chronologischer Reihenfolge erwartet… Aber GoGo-Girls? Ich finds auf jeden Fall super! Auch wenn mich der Gedanke an halbnackte tanzende Girls in meiner Konzentration stört - und mich sogar zu diesem Blogeintrag hingerissen hat.