Monatsarchiv für den Juli 2005

HimmelArschUndZwirn

HimmelArschUndZwirn

26. Juli 2005, 22:23 Uhr Erzähls der Parkuhr , Ich und mein Martyrium Halla

Ich habe mich schon den ganzen Tag auf ein frisches Erbeer-Müsli zum Abendessen gefreut.
Eben gerade also mit Heißhunger aus dem Training gekommen und Milch eingeschenkt. Dummerweise war die erste Milch fast leer, also schnell mit einer zweiten Packung aufgegossen. Kakao rein, umrühren, frisches Müsli aufreißen und… Halt - Erstmal probieren ob die Kakao/Milchmischung stimmt.

Tja - Dummerweise war die erste Milch wohl sauer…
Und noch blöder: Das war der letzte Kakao. Und Müsli ohne Kakao nur mit Milch geht gar nicht.
Noch schlimmer - Ich hatte noch eine Packung Müsli offen.
Zwei offene Müslis, aber saure Milch und den letzten Kakao in der sauren Milch. Verdammt nochmal, manchmal ist Leben nicht fair…

Ich bin derart niedergeschlagen, daß mir diese Banalität sogar diesen Nonsens Blogeintrag wert ist. Aber das buche ich als Therapie ab. Verdammt!

Bunsenbrenner: Ausser Kontrolle

Bunsenbrenner: Ausser Kontrolle

26. Juli 2005, 22:06 Uhr Meine Definition von Fett Halla

Der Shuttle entwickelt beim Start eine Kraft von 11 Milliarden Watt. Das entspricht ca. 15 Mio PS. Diese 15 Millionen PS treiben ein Startgewicht von mehr als 2000 Tonnen (fast) senkrecht in den Himmel!

Wer mehr wissen will: Bernd Leitenberger hat allerhand Wissenswertes auf Deutsch über den Shuttle zusammengestellt. Wer weiß schon, daß die letzten Kathodenstrahlröhren aus den Shuttle-Bordrechnern erst 1998 ausgebaut wurden? Oder die Rechnersysteme an Bord des Shuttles nur über 1MB Hauptspeicher verfügen (in der ersten Generation sogar nur 384KB Speicher!)

Lesen bildet

Lesen bildet

26. Juli 2005, 17:05 Uhr Derber Shit, Alter! Halla

Vor einiger Zeit hat ein Freund von mir eine private Mailingliste eingerichtet, die von ihm selbst und einigen anderen Bekannten und Freunden genutzt wird. Die Ortsungebundenheit unserer jungen, dynamischen Generation hat diesen Schritt leider notwendig gemacht, da das Medium E-Mail das Kontakt-Halten doch erheblich erleichtert (Außerdem ist es billig. Nicht jeder Weg-Gezogene ist die Telefongebühr auch wert).

Da Frauen auf dieser Liste unerwünscht sind (oder einfach Ihre Mails nur einmal im Jahr checken), kommt es dort gelegentlich zu regelrechten Auswüchsen.Ein solcher Auswuchs, in den sogar Amazon.com verwickelt war, war erst kürzlich wieder zu beobachten.

A hatte die Liste informiert, daß er sich umfassend bilden möchte und sich deshalb dieses Buch zulegen wolle, welches aber leider vergriffen sei:

B, ein sog. Computernerd und somit mit allem ökonomischen Geschwafel auf Kriegsfuß stehend, empfahl ihm stattdessen dieses Buch als Lektüre:

Nun schaltete sich C -ein Hemd-in-der-Hose-tragender, neunmalkluger BWL’er- ein und schlug stattdessen superschlau das hier vor:

Dazu muss man sagen, daß C (der BWL’ler) gerade von einer 6monatigen Weltreise zurückkam und seit dem Start in Frankfurt nicht mehr beim Frisör war. Es folgte der Rat von B’s (der Nerd) an C (der BWL’ler), dieser möge sich doch bitte diesen Wälzer kaufen und Gitarre spielen:

Das Echo von C (dem BWL’ler) an B (der Nerd) kam prompt:

Zeit für D, sich ebenfalls zu Wort zu melden. D ist neu im Spiel um die Bücher, im wesentlichen läßt er sich als meist harmlose Krawallschachtel beschreiben. D hat den Disput erstaunt im Büro verfolgt und wundert sich darüber, wieviel Zeit der Hippie/BWL’ler und der Nerd aufwenden. Trotzdem hat er einen Buchtipp für beide parat:

Zeit für B (Nerd) die ganz großen Geschütze auszupacken und auf D (Krawallschachtel) zurückzufeuern, er möge sich doch bitte dieses Buch besorgen und entspannen:

Man merkt es schon: Das Niveau befindet sich im freien Fall, das X-Chromosom der Beteiligten setzt sich an der Tastatur durch und so kam auch der Tipp von E (der iss’ neu und sagt nur einmal was) zustande.
E hatte sich offensichtlich Gedanken zu den Vorgängen in o.g. Buch gemacht. Am Ziel ist er aber mit seinem Tipp trotzdem knapp vorbeigeschrammt. Oder er hat spezielle Neigungen und Vorlieben von denen wir alle nichts wissen:

Zum selben Schluß kam offensichtlich auch D, unsere Krawallschachtel, als er Teilnehmer fragte:

B, der Nerd, kannte darauf nur eine Anwort (der Kontext dieses Buchs soll hier bitte ignoriert werden. Über die politische Unkorrektheit ist sich der Autor selbst im klaren):

D, unsere Krawallschachtel, brachte die Sache dann mit den folgenden Wünschen zum glücklichen Ende (womit sich dann auch erwähntes X-Chromosom endgültig durchgesetzt hatte):

Aber eigentlich haben wir uns ja alle ganz gern.

Das Grauen lauert auf uns

Das Grauen lauert auf uns

26. Juli 2005, 09:42 Uhr Netzfundstücke Halla

Was ich schon lange vermutet habe, bestätigt mir endlich das QWERTZwerk.
Microsoft ist abgrundtief böse. Wie böse, das zeigt dieser fundiert recherchierte Beitrag auf.
Ist Microsoft eine Nazi-Firma?

Kreuzberger Naechte sind lang

Kreuzberger Naechte sind lang

25. Juli 2005, 23:02 Uhr Erzähls der Parkuhr Halla

Hier gibts Bilder vom Trip nach Berlin - Nur interessant für alle die dabei waren, vermute ich.

Ein paar Worte muß ich denn nun aber doch mal zur Berliner (Straßen-)Gastronomie verlieren.

Erster Eindruck:
Berliner sind um ihre Auswahl und die Preise im Gastronomiebereich schwer zu beneiden.
Als Frankfurter ist man hohe Preise gewöhnt (selbst eine Zigarettenkippe auf die Straße schnicken kostet 20 Euro) und zahlt für einen Lamacun in der gehobenen Klasse durchaus mal 4,50 Euro. Auch die Dönerkurse bewegen sich nur unwesentlich unter diesem Niveau.
Anders in Berlin. Hier liegt der Dönerkurs bei -,99 Cent. Traumhafte Verhältnisse die sich auch in anderen Bereichen fortsetzen. Frühstück gibts ebenfalls billiger als in FFM, für 8,- Euro gibts Eier, Würstchen, Kaffee und alles drum und dran.

Besonders zu erwähnen sind hier Araber- bzw. diese Falaffelheinis, die es in FFM so gut wie gar nicht gibt. Bei uns um die Ecke in Kreuzberg gabs einen, “Schawahmi” oder so ähnlich (wiso klingt das nur wie “Schamhaar”), von dem man sich echt ernähren konnte - so gab es denn auch Kandidaten, die es in 3 Tagen auf 6 Besuche dort gebracht haben.

Schönes Aha-Erlebnis: Gerade am Samstag als alle etwas erschöpft vom Vorabend in den Seilen hingen, haben wir eine nette Heavy-Metal Bar gefunden, die tatsächlich Äppler vom Fass ausgeschenkt hat. Die Rettung des Abends (dazu muss man wissen, daß für einen Hessen Äppler durchaus isotonischen Charakter hat) und ein weiterer Beweis für die kulinarische Vielfalt die einem Berlin bietet.

Naja. In Frankfurt haben wir “Best Worscht in Town“. War zwar noch nicht da, soll aber auch überregional bekannt sein. Und scharf. Sehr scharf!

Erste Version meiner Diplomarbeit

Erste Version  meiner Diplomarbeit

25. Juli 2005, 22:42 Uhr Schafferei Halla

Wer Interesse hat, kann sich hier eine erste Version meiner Diplom-Arbeit runterladen (PDF):

Simulating Voice-over-IP Using Real-Time Epistemologies

Die Arbeit selbst ist leider auf englisch, hier eine Zusammenfassung:

The implications of classical configurations have been far-reaching and pervasive. After years of appropriate research into widearea networks, we validate the understanding of Gigabit switches, which embodies the extensive principles of algorithms. Here we disconfirm that replication and publicprivate key pairs are largely incompartible.

Viel Spaß damit, freu mich über jedes Feedback dazu.

Nachtrag:
Jaja, wer’s glaubt wird selig.

Viagra

Viagra

20. Juli 2005, 22:40 Uhr Meine Definition von Fett Halla

Ein 94er Seat Ibiza ist was feines, aber gegen diesen 69er Firebird sieht die Karre alt aus.
69er Firebird

Die spinnen, die Googles

Die spinnen, die Googles

20. Juli 2005, 12:01 Uhr Netzfundstücke Halla

Nach dem fabulösen maps.google.com (hier ist mal der Reichstag und das Brandenburger Tor) gibts jetzt auch moon.google.com mit den Apollo-Landeplätzen. Für zahlende User von earth.google.com (großartiges Programm) gibts übrigens auch die Keyhole Terraindaten vom Mars als Bonbon.

Google Moon

Mein Surftipp: Google Globetrotting, eine Communitysite, auf der man sich wunderbar die spektakulärsten Bilder ansehen kann.

Nachtrag: Jemand anders scheint da auch auf den Mond -ähh, Hund- gekommen zu sein:
SpOn berichtet ebenfalls.

Hilfe, ich werde alt!

Hilfe, ich werde alt!

20. Juli 2005, 11:04 Uhr Derber Shit, Alter! Halla

  1. Allopezie und Propezia sind ein Gesprächsthema bei Kneipenabenden.
  2. Ich will nicht mehr in einem Auto ohne Klimaanlage nach Berlin fahren - schon gar nicht zu fünft.
  3. Meine Lieblingsbands bringen nur noch Best-Of Alben raus.
  4. Eine Freundin erzählt mir was von “kleinen Mäuschen”, die sie vor kurzem trainiert hat. Die “kleinen Mäuschen” entpuppen sich bei genaueren Hinsehen als ziemlich heiße, 20jährige Turnerinnen.
  5. Ich verbringe meine Abende unter der Woche vorzugsweise zu Hause.
  6. Es ist mir egal, was das Menü im Burger King kostet. Ich esse solange ich Hunger und Lust habe, nicht solange mein Geld reicht.
  7. Will man mit Freunden in den Urlaub fahren, ist die Planung derart anstrengend, daß die ersten paar Urlaubstage schon für die Erholung von der Planung draufgehen. Und überhaupt: Früher gabs da nicht mal was zu planen.
  8. Ich mag plötzlich Wein lieber als Bier und eine volle Flasche Havanna Club macht mir mittlerweile Angst.
  9. In Herren-Schuhen aus Leder mit Absatz fühle ich mich relativ wohl. Kleine Rebellion: Ich binde sie noch immer nicht (sic!)
  10. Alice Cooper sitzt auf einmal im Frühstücksfernsehen, ist dabei nüchtern und erzählt allen Ernstes, daß er jeden Morgen um 6:30 aufsteht und seit 10 Jahren nicht mehr als ein Bier pro Tag trinkt. (Ein Hoch auf Lemmy, den wahren Rock’n'Roller!)
  11. Zwar kann ich mir meine Entschuldigungen selber schreiben, aber im Gegensatz zur Schule interessiert das meinen Arbeitgeber wenig. Freistunden, freie Nachmittage und Hitzfrei gibts auch nicht mehr und ich muss pünktlich sein.
  12. Kaum lebe ich nicht mehr am Existenzminimun (sondern knapp darüber), rufen immer öfter Versicherungsfuzzis an und wollen mir was verkaufen.
  13. Freunde um mich herum finden es auf einmal toll, lächerliches Business-Englisch Vokabular zu verwenden
  14. Ich bin auf einmal der einzige, der noch mit der Karre rumfährt, die er auch schon während des Abis gefahren ist - alle anderen fahren mittlerweile Autos, die es auch ohne Werkstattaufenthalt bis zum einem beliebigen Meer schaffen würden.
  15. Geburtstagspartys müssen nicht mehr zwangsläufig nachts im Dunkeln stattfinden, das geht plötzlich wieder tagsüber (wie ganz früher schon mal - so zwischen 6 und 12 Jahren).
  16. Ich unterhalte mich mit einem Mädel von dem ich weiß, daß sie nicht als Babysitterin jobbt. Trotzdem unterbricht sie das Gespräch mit einem “Moment, ich muss mal gerade nach dem Kleinen schauen”.

Und das Image stimmt doch…

Und das Image stimmt doch…

20. Juli 2005, 01:52 Uhr Netzfundstücke Halla

So werden Studenten ihr Image wohl nie los…

Galerie mit schlafenden Studenten:
http://www.djurvall.burken.nu/Skoj_Pa_D/index.php

Wirklich dreist schläft #50, am besten sind #3 und #21 - wobei letzterer eher bewußtlos wirkt. Erstsemster Party am Tag davor gehabt?

Gefunden im Männerblog